Einfluss des Berufs auf die Selbstwahrnehmung (Psychologie)

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ist es da nicht naheliegend, dass man vielleicht selbst bei sich verschiedene Probleme und Diagnosen festzustellen glaubt?

Diese Phase ist bei Ärzten und Psychologen in der Ausbildung bekannt und hinreichend untersucht. Besonders zu Beginn der Ausbildung entwickeln viele Studenten entsprechende Neigungen, im Fachjargon "Nosophobie" oder "fluktuierende Hypochondrie" genannt.

http://informahealthcare.com/doi/pdf/10.3109/0142159X.2010.490282

Ohne entsprechende Disposition verschwindet diese aber nach einer Zeit der Gewöhnung an die neuen Wahrnehmungsprozesse wieder.

Ich habe es studiert, aber aufgehört, weil Psychologie Studenten einfach Nerven. Mit Halbwissen können sie kein Gespräch führen ohne eine Freudsche Analyse;) Ich konnte meine Kommilitonen einfach nicht ertragen, aber soweit ich mich erinnere, geht jeder Psychologe auch selbst zur Therapie um eben diese Probleme aufzuarbeiten und eigene Fehler zu erkennen. Ich bin ein großer Verfechter der Verdrängung, Schlechte Erinnerungen und Traumata die man ausblendet existieren nicht mehr. Deshalb sind für mich Psychologen nutzlos, aber wer es braucht. Aber die beste Sprach-Therapie ist nicht so erfolgreich wie Medikamente

Statistik nicht bestanden :)?

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1. mal Therapie Besuch was tun?

Also... Ich 16 möchte gerne mal zur Therapie da ich denke dass es mir helfen wird. Es ist mein erstesmal dass ich sowas besuchen möchte und wollte daher fragen ob ich eine Probesitzung mit dem/der Therapeut/in machen könnte und ob es kostenlos wäre. Ich wollte auch fragen ob die Krankenkasse die Kosten übernehmen würde bei jeder Sitzung weil wir von Harts 4 leben. Ich möchte bitte Antworten von Leuten die sich damit auskennen und selber dort waren und nicht von Leuten die dann Antworten : „ Ja es könnte schon sein blablabla" oder „ Da musst du mal nachfragen“. ( nicht auf Grammatik achten und auf mein kaputtes deutsch :D )

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Hey. Ich habe Emetophobie, Brechangst. Meine Gedanken kreisen nur noch ums Erbrechen, Krankheiten, Ansteckung, Magendarm und Unwohlsein. Dadurch wird die ohnehin schon permanent vorhandene Übelkeit immer stärker. Stellenweise fühle ich mich richtig krank; sobald ich höre, dass irgendjemand Magendarm hat, habe ich tagelang das Gefühl, ebenfalls krank zu sein. Mir wird nach jedem Essen schlecht, ich kriege Herzrasen und fühle mich unwohl. Es ist jeden Tag was anderes, einmal Bauchweh, einmal Speichelfluss, dann wieder Übelkeit. Und organisch ist alles bestens, Blutbild und Ultraschall wurden vorgestern noch untersucht und da ist alles in Ordnung. Auch die Ärzte meinten, das sei eine tiefliegende psychische Ursache, die schnell behandelt werden muss. Ich sehe mich ja manchmal sogar schon in Zukunft selbst k0tzen und die Gedanken um die Angst werden immer heftiger. Ich kann nichts mehr normal machen ohne den Gedanken ans K0tzen. Sobald ich ein paar Stunden Ablenkung habe, bekomme ich wieder Hunger und mir ist gar nicht mehr schlecht. Ist das psychisch bedingt? Kann die Psyche Übelkeit verursachen? Kennt das jemand? Oder geht es mir so schlecht, weil meine Periode ausgeblieben ist?

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Ich will nicht, dass mein Leben zerstört wird und nicht in eine Klinik.

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