Einfluss des Berufs auf die Selbstwahrnehmung (Psychologie)

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ist es da nicht naheliegend, dass man vielleicht selbst bei sich verschiedene Probleme und Diagnosen festzustellen glaubt?

Diese Phase ist bei Ärzten und Psychologen in der Ausbildung bekannt und hinreichend untersucht. Besonders zu Beginn der Ausbildung entwickeln viele Studenten entsprechende Neigungen, im Fachjargon "Nosophobie" oder "fluktuierende Hypochondrie" genannt.

http://informahealthcare.com/doi/pdf/10.3109/0142159X.2010.490282

Ohne entsprechende Disposition verschwindet diese aber nach einer Zeit der Gewöhnung an die neuen Wahrnehmungsprozesse wieder.

Ich habe es studiert, aber aufgehört, weil Psychologie Studenten einfach Nerven. Mit Halbwissen können sie kein Gespräch führen ohne eine Freudsche Analyse;) Ich konnte meine Kommilitonen einfach nicht ertragen, aber soweit ich mich erinnere, geht jeder Psychologe auch selbst zur Therapie um eben diese Probleme aufzuarbeiten und eigene Fehler zu erkennen. Ich bin ein großer Verfechter der Verdrängung, Schlechte Erinnerungen und Traumata die man ausblendet existieren nicht mehr. Deshalb sind für mich Psychologen nutzlos, aber wer es braucht. Aber die beste Sprach-Therapie ist nicht so erfolgreich wie Medikamente

Statistik nicht bestanden :)?

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Ich selbst habe auch in der Psychiatrie gearbeitet. So interessant es aussieht aber für manche Menschen ist es nicht gut in dem Umfeld zu arbeiten. Es fanden viele Intrigen statt und als ich später auf der Nephrologie gearbeitet habe war das was ganz anderes. Mir ist dann ein Ergotherapeut aus der psychiatrischen Klinik über den Weg gelaufen, der sich in stationärer Behandlung auf der Psychiatrie aufhielt. Der ging an mir vorbei wie ein alter Mensch, der orientierungslos war. Ich selbst war früher In der psychiatrischen Ambulanz tätig und anschließend auch in der Tagesklinik. Die Arbeit machte mir sehr viel Spaß und in der Tagesklinik mit den Patienten auch. Nur die Stimmung unter den Ärzten war sehr bedrückend. Mir hat man nach einem halben Jahr als ich in der Psychiatrie aufgehört habe auch gesagt von den anderen Stationen, ich hätte schon eine Wesensveränderung an den Tag gelegt. Mir ging es auch nachdem ich dort aufhörte wieder besser. Das was mich aber am meisten schockiert hat war eigentlich als ich in der Stadt war, jeder 4. der an mir vorbeiging irgendwie in Behandlung bei uns war. Das fand ich sehr erschreckend. Ich bin schon sehr lange nicht mehr in dem Bereich tätig aber immer laufen mir noch Leute über den Weg wenn ich in der Stadt bin.

Ist das krank/verrückt?

Extremst eifersüchtig! Das er sich aktbilder ansieht ist eine Katastrophe. Selbstwert sinkt dadurch! Gedanken kreisen fast immer darum... Herzschmerz weil er pornos guckt... Trennungsgrund. Kontrolle. Vergleiche mit Bildern Filmen. Vorwürfe dem Partner gegenüber... Riesen Unterstellung von er hätte keine Gefühle für mich bis über er würde mich schrecklich finden hin zu er fantasiert von den frauen und geht somit fremd!

Fiel mit spontan ein.

Ich glaube das es nicht mehr normal ist. Belastet.

Warum bloß?

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Sind das Suizidgedanken und wenn ja ist das gleich wieder ein Grund für die Klinik?

Ich war neulich für 8Wochen in der Psychiatrie.

Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

Zählen diese Gedanken schon als Suizidgedanken? wenn ja, wie gravierend sind diese einzuordnen?

Kann es sein, dass mir wieder nahegelegt wird, dass ich mich aufgrund dieser Gedanken einweisen lassen sollte?

bestünde sogar die Möglichkeit, dass ich eingewiesen werde und zwangsmäßig auf die geschlossene komme?

DANKE :)

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