Einfachste Desktopumgebung für GNU/Linux?

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Das Ergebnis besteht aus 12 Abstimmungen

XFCE 50%
GNOME 25%
Etwas anderes 16%
KDE Plasma Desktop 8%
Pantheon(Elemantary OS) 0%
Unity 0%
Cinnamon 0%

11 Antworten

Etwas anderes

Hallo

was ist die am einfachsten zu bedienende Desktopumgebung(in Standartausführung)

  • Das kommt doch nur darauf an welche Fertigkeiten Du hast.
    • Was bedeutet einfach!

Ich würde ja sagen jede die einen Startbutton hat von dem aus jedes (grafische) Programm gestartet werden kann.

Linuxhase

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Kommentar von linuxpinguin
12.03.2014, 21:53

Wenns nach meinen Fertigkeiten geht ist es egal, da ich mit so gut wie jeder GUI auf Anhieb was anfangen kann(sogar mit Windows 8 und GNOME 3) und nach kurzer Zeit auch gut damit umgehen kann. Frage eigentlich deswegen, weil ich vorhabe den ein oder anderen Leuten mal GNU/Linux zu zeigen, evlt. zu installieren oder auf einem USB-Stick installiert geben. Selber kann ich aber nur schlecht einschätzen was für einen Computerlaien oder Umsteiger von Windows einfach ist oder nicht. Dafür hab ich einfach das Gespür verloren.

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GNOME

Ich bevorzuge GNOME, bin allerdings "Unix-Kenner" und mag die vielen Tastenkürzel und auch das Design als solches, das Konzept, beliebig viele "virtuelle Desktops" zu haben, sowie die Tatsache, dass bei mehreren Monitoren beim Wechsel des "virtuellen Desktops" nicht alle Monitore "zusammenhängend wechseln", was im Multi-View-Betrieb irgendwie ärgerlich ist.

GNOME hat allgemein recht viel mit OSX gemein: Keine "Taskleiste", Menu zentral oben auf dem primären Monitor (anwendungsabhängig - die meisten Anwendungen haben noch ihr eigenes Menu), "Exposee-Ansicht", etc.

OSX wird ja an sich auch als sehr anwenderfreundlich betrachtet. Trotzdem hat GNOME sein vollkommen eigenes Konzept und ist eigentlich weder mit Windows, noch mit OSX so richtig zu vergleichen.

Sehr "cool" finde ich auch, dass der "minimieren"-Button fehlt (würde auch wenig Sinn machen, da keine "Taskleiste" vorhanden ist) und der "maximieren"-Button ebenso. Einfach das Fenster greifen und an den oberen Rand des Monitors ziehen, schon wird es maximiert. Erneut greifen und nach unten ziehen, schon wechselt es wieder in den Normalmodus. Am rechten und linken Bildschirmrand kann man zudem "Split-Screen"-Anordnungen abrufen.

GNOME ist wirklich innovativ, aber eben sehr "anders" als alles gewohnte, insbesondere anders als Windows. Parallelen zu OSX sind da, aber vieles macht GNOME eben wirklich auf seine ganz eigene Art und Weise.

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Kommentar von Havege
13.03.2014, 00:54

Das fehlen des Maximieren Buttons siehst du als Vorteil? Wieso denn das?

Nebenbei ist das Verhalten beim Ziehen der Fenster nicht wirklich Gnome Exklusiv.

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XFCE

Für Windows-Umsteiger auf jeden Fall Xfce. Für totale Neueinsteiger - schwierig, vielleicht sind da sogar die modernen Desktops à la Gnome3 was...

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KDE Plasma Desktop

Nach meiner Erfahrung ist das KDE SC. Habe ich immer wieder bei Windows-auf-Linux-Umsteigern erlebt und ich installiere das oft auf Rechnern von Personen zwischen 50 und 80... Mit Gnome3 oder gar Unity brauche ich da gar nicht zu kommen, da wird gleich dichtgemacht.

Cinnamon habe ich selbst noch nicht ausprobiert, das könnte ich mir evtl. aber auch noch vorstellen. Xfce ist sicherlich auch ganz verständlich.

Kommt immer drauf an, wie offen der jenige für neues ist, wie er/sie sich allgemein auf Software einlassen kann, wie experimentierfreudig man ist etcpp.

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Kommentar von Weller500
14.03.2014, 16:46
Nach meiner Erfahrung ist das KDE SC. Habe ich immer wieder bei Windows-auf-Linux-Umsteigern erlebt und ich installiere das oft auf Rechnern von Personen zwischen 50 und 80... Mit Gnome3 oder gar Unity brauche ich da gar nicht zu kommen, da wird gleich dichtgemacht.

Dann machst du generell einen großen Fehler . zeige mal deinen Leuten einfach z.B: Linux Mint 16 mit Mate ( 32/64 Bit) . die werden Begeistert sein wenn Sie nur Windoof kennen. KDE macht generell einen überladenen Eindruck und Ähnelt etwas an einen MAC dessen GUI. Natürlich kann man KDE Konfigurieren ,aber es ändert nichts an der Tatsache das KDE ein Ressourcenfressendes Ungetüm ( Bezogen auf andere Gui für Linux) ist. Bei mir ist es eher umgekehrt. Wenn ich den Leuten von mir Linux Mint mit Mate + Gnome zeige sind Sie erfeulich angetan. Wenn Ich denen KDE zeige ,dann schrecken sie fast schon zurück und wundern sich was das ist. Generell habe ich nichts gegen KDE, nur es sollte auf Kisten eher Installiert werden die nicht wissen wohin mit Ihrer Power. Das aber sind sehr sehr wenige Ausnahmen. Zur Zeit ist der Andrang wegen Linux ungebrochen. Ich hoffe nur das ich das noch durchhalte .Musste schon Kunden auf andere Kollegen verweisen weil es einfach zuviele sind.

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XFCE

Hat mich gerettet, als ich technische Probleme mit dem KDE Desktop und dem Grafiktreiber hatte. Geht eben auch ohne die nativen Treiber.

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Kommentar von Linuxhase
12.03.2014, 20:34

Hallo

Hat mich gerettet, als ich technische Probleme mit dem KDE Desktop und dem Grafiktreiber hatte.

  • Wie sahen denn diese "technischen Probleme" aus, das man diese nur durch einen anderen Desktop lösen könnte?
  • Was bitte hat der Grafiktreiber bzw. das Modul denn mit dem Desktop zu tun?

Geht eben auch ohne die nativen Treiber.

  • Das will ich sehen, das Du ohne nativen Treiber eine Grafikkarte ansteuern kannst? ;-)
  • Willst Du mir etwa weismachen das Du einen Windows-Grafikkartentreiber verwendest?
  • http://www.enzyklo.de/Begriff/Nativ

Linuxhase

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Kommentar von linuxpinguin
12.03.2014, 21:55

Du meinst wohl eher ohne proprietären Treiber

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XFCE

XFCE halte ich für den einfachsten Einstieg. Außerdem ist dieser Desktop nicht so ressourcenhungrig wie andere und daher auch gut für ältere Computer geeignet (wenn das ein Kriterium sein sollte).

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GNOME
  • Gnome 3 = Etwas umständlich zu Bedienen für PC-Profis aber Deppensicher für PC-Einsteiger
  • KDE = recht gut für Win-Umsteiger
  • XFCE = für schwache PCs um Ressourcen zu sparen...
  • LXDE = ähnlich wie XFCE aber auch recht simpel

Eigentlich kann man bei Linux nicht viel falsch machen - kapiert man mal wie der Hase läuft bei dem System ist es sogar einfacher als Windows.

In dem Sinne würde ich sagen jeder Desktop. Alles nur eine Gewöhnungssache bzw. pers. Geschmack!

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Kommentar von Linuxhase
13.03.2014, 15:37

@mbauer588

In dem Sinne würde ich sagen jeder Desktop. Alles nur eine Gewöhnungssache bzw. pers. Geschmack!


Dafür bekommst Du von mir ein +1

Linuxhase

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XFCE

XFCE ist der einfachste Einstieg.

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GNOME

Gnome ist sehr alt und im Vergleich zu den anderen Grafischen Oberflächen eine der wenigen die bis heute Überlebt hat sowie auch eine die sehr viele Befürworter hat. Hätte damals Canonical nicht von Gnome auf Unity gewechselt wäre heute noch Gnome die Haupt Gui bei z.B. Ubuntu.

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Etwas anderes

Ich bevorzuge LXDE.

Unity ist ein Albtraum, KDE mittlerweile komplett überladen.

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Kommentar von Linuxhase
12.03.2014, 20:19

@Havege

KDE mittlerweile komplett überladen.

KDE ist doch modular Aufgebaut, wenn man also etwas nicht braucht, dann kann man es einfach weglassen.

Linuxhase

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XFCE

XFCE ist einfach, gut und resourcenschonend.

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