Einfache Mehrheit und absolute Mehrheit, sind doch teilweise GLEICH?

13 Antworten

Einfache Mehrheit: Mehr Stimmen als alle anderen Alternativen (Gerechnet werden nur abgegebene Stimmen)

Beispiel: Zur Wahl stehen 3 Vorschläge, 10 personen Stimmen ab. 6 Enthaltungen, 2 Stimmen für A), 1 Stimme für B) 1 Stimme für C) 

Vorschlag A erhält die Einfache Mehrheit.

Absolute Mehrheit: Die Mehrheit aller berechtigten Stimmen gehen auf einen Vorschlag.

Beispiel: Zur Wahl stehen 3 Vorschläge, 10 Personen Stimmen ab.

3 Enthalten sich, 6 Stimmen für A), 1 Stimme für B), 0 Stimmen für C)

6 von 10 Stimmen= Absolute Mehrheit für Vorschlag A)

Einfache Mehrheit: Die Partei mit den meisten Stimmen ist Sieger (unabhängig davon, wie hoch der Prozentsatz ist)
     Beispiel: Parteien A, B, C, D, E:
                 Verteilung: A - 30%; B - 32%, C - 29%; D - 4%; E - 5% → B hat einfache Mehrheit

Absolute Mehrheit: Der Sieger hat mehr als 50% - oder anders formuliert: mehr als alle anderen zusammen.

Bei nur 2 Kandidaten ist Einfache und absolute Mehrheit das Gleiche.

Das siehst du teilweise richtig.

Die absolute Mehrheit besagt immer, dass mehr als die Hälfte der Stimmen vereint werden müssen.

Wenn nur 2 Möglichkeiten zur Wahl stehen und alle von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen, dann ist eine einfache Mehrheit auch eine absolute Mehrheit.

Sobald es aber mehr als 2 Wahlmöglichkeiten gibt und/oder sich Wähler der Stimme enthalten, ist die absolute nicht mehr mit der einfachen Mehrheit identisch. Dann reichen zur einfachen Mehrheit auch weniger als 50% der Stimmen aus.

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Mach's nicht zu kompliziert ^^ Klar hast du Recht, das mit den 2 Wahlmöglichkeiten ist einfach 'n Spezialfall.

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Lösungsansatz für den Krim-Konflikt zwischen Russland und der Ukraine?

Lösungsansatz: Die Krim wird als Territorium beider Staaten (Russland + Ukraine) anerkannt. Zusätzlich zur Entmilitarisierung der Halbinsel, sind beide Währungen gültig. Sowohl der Grwina der Ukraine, als auch der russische Rubel. Die Halbinsel bekommt eine eigene Verfassung, in der die Krimtataren nicht wählen dürfen, sondern ein Parlament aus 100 Abgeordneten bekommen, wo 50 aus der russischen Regierung entsand werden und die anderen 50 aus der urkainischen Regierung. Reformen auf der Krim sind nur mit einer zwei-Drittel Mehrheit des Parlamentes möglich - genau wie direktdemokratische Volksentscheide beispielsweise zur Reform des eigenen Steuersystems, welche Steuergelder alle nur auf der Krim verwendet werden dürfen.

Die notwendige zwei Drittel Mehrheit deshalb, um zu verhindern, dass der Vorwurf gemacht werden könnte, dass einzelne Abgeordnete bestochen wurden sind um die eine oder andere Reform durchzubekommen. Volksentscheide werden ebenfalls nur von oben (Krim-Parlament) mit einer gültigen zwei Drittel Mehrheit erlaubt und gestartet - falls sich beide Fraktionen nicht auf eine Reform einigen können.

Bei Volksentscheiden gilt eine Wahlpflicht und wird von internationalen Wahlbeobachtern kontrolliert und die Stimmabgabe (der Einwurf in die Box) - zur Verhinderung von Manipulationen - Videoüberwacht. Die Auszählung gilt nur dann als legitim, wenn die Kameras permanent angeschaltet waren. Sonst droht in dem Bezirk eine Wahlwiederholung.

Abspaltung - Unabhängigkeit oder die Zugehörigkeit zu einem Land ist, genau wie die Abschaffung der Grundrechte, weder durch ein Beschluss des Parlamentes, noch durch einen Volksentscheid wählbar.

Die Regierung der Krim, ist ähnlich wie in der Schweiz, ein Rat - bestehend aus vielen Ministern, aber keinem Regierungschef. Sowohl die Ukraine, als auch Russland dürfen die Abgeordneten regionale Ministerposten - jeweils zur Hälfte - besetzen lassen.

Der Wechsel der Abgeordneten auf der Krim erfolgt durch die Wahl der nationalen Regierungen in der Ukraine und Russland - wo die Krimtataren nicht teilnehmen dürfen - welche nationalen Regierungen die 50 Abgeordneten bei jeder Nationalratswahl ersetzen, einzelne Abgeordnete ersetzen oder beibehalten dürfen.

Die Aufhebung eines Mandates und die Bereitstellung eines Ersatzmandates einer Seite, darf nur durch ein bestätigtes einstimmiges Misstrauensvotum derselben Fraktion erfolgen.

Dazu verpflichtet sich die Ukraine zur militärischen Neutralität (kein NATO-Beitritt) aber darf sich der europäischen Integration einfügen - so wie es Österreich tat. Russland verpflichtet sich im Gegenzug dafür, sämtliche russische Truppen und "freiwillige Kämpfer" aus dem Donbass abzuziehen und die ukrainische Regierungsarmee dort einziehen zu lassen, um den Bürgerkrieg zu beenden.

Wäre dieses Abkommen gerecht? Ist es gut durchdacht oder Utopie? Wäre es unfair gegenüber einer Seite? Was meint ihr von meinem Vorschlag um diesen stehenden Konflikt zu beenden?

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