Einfach Urlaub eingetragen bekommen

2 Antworten

Dein Arbeitgeber müß dich vorher Informieren wenn er dir aus firmengründen Urlaub verpasst. Rein Rechtlich kann er das nicht. Das heißt wenn du das nicht möchtest, kann er dich auch nicht in Urlaub schikken. Ob die Firma dabei genug Arbeit hat oder nicht, braucht dich in diesen Fall nicht zu Interessieren, daß ist das Problem von deinem Chef. Und dein Jahresurlaub bleibt auch bestehen. Anders sieht die Sache aus wenn du Überstunden auf ein Zeitkonto angesammelt hast. Die werden dafür genutzt wenn die Firma mal keine Beschäftigung für dich aus, als sogenannter "Puffer", auch damit du immer deinen ganzen Lohn erhällst. Sollten aber trotz allen noch Probleme auftretten, wende dich an deine Gewerkschaft, die werden sich für deine Rechte einsetzen. Aber lese in ruhe noch mal deinen Arbeitsvertrag durch!

http://www.frag-einen-anwalt.de/Arbeitgeber-verplant-meinen-Urlaub-__f51515.html

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Danke für die Antwort. In einer Gewerkschaft sind wir leider nicht. Der Betrieb ist zu klein.

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@Ineedhelp1983

Ihr habt wahrscheinlich keinen Betriebsrat.

In eine Gewerkschaft kannst du auch eintreten unabhängig vom Arbeitgeber. Über die ist man dann auch meist rechtsschutzversichert in Arbeitssachen.

Grundsätzlich ist der Urlaub als Anspruch des Arbeitnehmers ausgestaltet, d.h., dass der Arbeitnehmer ihn beantragt und der Arbeitgeber dann seine geschuldete Freistellungserklärung abgibt, bei der er genau bezeichnen muss, was für einen Urlaub er gibt (tariflich, gesetzlich, arbeitsvertraglich...) oder ob er dich einfach nicht vor Ort haben will, wodurch er dann in Annahmeverzug kommt.

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@Brausepeter

Grundsätzlcih musst du die Konkretisierung durch deinen Chef nicht einfach akzeptieren, sondern du hast unter Umständen ein Annahmeverweigerungsrecht. Ein Urlaubswunsch ist nicht Voraussetzung des Rechts des Arbeitgebers, die zeitliche Lage des Urlaubs festzulegen. Der Arbeitgeber hat aber unter Berücksichtigung der Urlaubswünsche die Freistellungserklärung neu zu konkretisieren, wenn durch den Arbeitnehmer Bedenken und andere Urlaubswünsche geäußert werden. Hierbei sind aber auch wieder betriebliche Belange zu berücksichtigen.

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Wie sieht es aus wenn man den Urlaub bereits genommen hat weil man es nicht wusste? Gehen die Tage vom Jahresurlaub ab?

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Darf ein Urlaub der im Schichtplan eingetragen ist gestrichen werden?x

Hallo,

Folgende Situation:

Ich arbeite in einer kleinen Dortmunder Firma. Die Mitarbeiter müssen alle am Jahresanfang Ihren Urlaubsantrag abgeben. Dieser Urlaubsantrag wird NIE richtig genehmigt, obwohl dies auf dem Antrag draufsteht, dass der Urlaub besprochen wird und bla bla dann genehmigt wird. Aber passiert aufjedenfall nicht!!! Wir können So z.B. nie wirklich sicher sein, ob wir eine Reise buchen können oder nicht, da es evtl. sein kann, dass der Urlaub nicht genehmigt wird. Das ist meine erste Frage, gibt es denn überhaupt keine Regelung dazu????

Wir kriegen vor jedem Monatsanfang einen Schichtplan, mit unseren Arbeitszeiten und eingetragener Urlaub (solange der Urlaub möglich ist...). Nun sind bei uns viele Krank und haben auch Urlaub. Nächste Woche Donnerstag habe ich mir Urlaub genommen, dieser steht auch im Schichtplan eingetragen. Da ich aber nun Vertretung spielen soll, wurde mir der Urlaub sozusagen gestrichen...

Ist das überhaupt erlaubt???? (Weil der Schichtplan ist doch wie die Genehmigung des Urlaubs oder?) Was ist wenn ich einfach nicht auftauche?

Vielen Dank für eure Antworten!

Grüße aus Dortmund!

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Hallo zusammen,

folgende Lage:

Arbeitnehmer, 24 Jahre, Gastronomie, ledig Keine Probezeit Beschäftigungszeit: 2 Jahre Urlaub bereits beansprucht: 19 Tage Urlaubsanspruch lt. Arbeits-Vertrag: 26 Tage

Kündigung durch Arbeitnehmer, fristgerecht zum 31.10.2013. Resturlaub ist also noch vorhanden.

Städtereise gebucht (27.10 -31.10.), Hotel und Musicaltickets bereits bezahlt. Arbeitgeber hat vor Kündigung Urlaub zugesagt. Nach Kündigung hat Arbeitgeber Urlaub gestrichen.

Nun will Arbeitgeber dem Arbeitnehmer Urlaub nur anteilig gewähren. Ist Laut §4 BurlG (Bundesurlaubsgesetz) nicht richtig. Denn wenn fristgerecht nach dem 01.06 im Jahr gekündigt wird hat Arbeitnehmer Recht auf vollen Jahresurlaub. So richtig?

Frage? Wenn Arbeitgeber sich queerstellt, obwohl auf BurlG und §4 verwiesen wurde wie vorgehen?

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