Einer psychisch und physisch Kranken helfen wollen - aber wie?

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10 Antworten

es verstehen tatsächlich viele nicht, was depression und angst bedeuten, die dies als krankhaften zustand nie an sich erlebt haben. betroffene haben dann nicht nur mit ihrer erkrankung zu tun, sondern auch mit den vorurteilen der anderen, die z.b. sagen, dass es mit zusammenreissen schon gehen würde und ähnliches.

wenn du ihr das leben erleichtern willst, rate ihr zu einem anderen arzt: wenn sie nicht suizidgefährdet ist, hat keiner das recht, sie in die geschlossene einweisen zu lassen; mit solchen drohungen macht man den leuten nur angst und das können sie in diesem zustand nicht noch zusätzlich verkraften. auch dass das jugendamt die kinder wegnehmen soll, ist eine widerwärtige drohung: psychische erkrankung rechtfertigt das nicht; vielmehr ist es auch für das kind wichtig zu sehen, was mit der mutter passiert, wie es ihr geht, auch wenn ein kranker elternteil für ein kind belastend sein kann.

halte dich sonst mit ratschlägen zurück: ich schätze mal, die verursachen die ausraster - bei unerwünschten ratschlägen kontert man schon mal, dass man um hilfe nicht gebeten habe. man muss sich klar machen, dass ratschläge und einreden auf einen kranken für diesen eher keine hilfe, sondern eine belastung sind. frag sie stattdessen, was sie sich von dir wünscht, was du für sie tun könntest.

Hi Perona88,Deine Schwester braucht unbedingt professionelle Hilfe.Als Angehörige bist Du einfach überfordert.Auch wir Ärzte behandeln unsere Angehörige nicht selbst,weil wir auch emotional zu stark belastet sind.Jeder Kranke verdrängt zuerst,will seine Krankheit nicht wahrhaben.Wahrscheinlich liegt eine unipolre Depression vor,die gut behandelbar ist.Das kann aber nur ein Spezialarzt für Psychiatrie.Gute Besserung für Deine Schwester,Du hilst ihr am besten,wenn Du sie zu einem Psychiater begleitest.Es kann mühsam Weden,sie zu überzeugen,dass sie krank ist.Depressio ist wie gesagt gut behandelter.Hat mit Verrückheits nichts zu tun.LG Sto

Also ich würde sie in die Geschlossene bringen denn auf einer seite tut es weh sie dort einzuweisen auf der anderen kann es auch ziehmlich schlimm werden wenn ihr etwas passiert. Wenn sie umkippt (ich weiß ja nicht wie alt ihre kinder sind) und sie sich ernst verletzt kann ihr niemand helfen. Villeicht findet sie dort ja freunde es ist ja manchmal so das leute sich besser verstehen die genau das gleiche durchmachen wie sie. In der Geschlossenen können sich ihr helfen und sie mit den nötigen Medikamenten versorgen wenn es ihr schlecht geht. Das ist jetzt villeicht ein schock aber villeicht könntest du ja ihre kinder nehmen oder die großßeltern damit sie ordentlich aufwacksen können

Das ganze tut mir echt leid

Damit bist Du klar überfordert. Überlass das bitte den Fachleuten, die suchen seit Jahrzehnten nach Lösungen und finden gelegentlich was passendes.

Wenn Du Dich da engagierst ist das Resultat vermutlich niederschmetternd genug für Dich, dass Du auch noch depressiv wirst.

Ich will nicht sagen, Deine Schwester wäre ein hoffnungsloser Fall, aber sicher ein schwieriger und für Dich sowieso viel zu schwierig.

Es sei denn, Du hast das Gefühl, Du habest eine Patentlösung, die solltest Du dann aber bitte erst besprechen und nicht frisch drauflos therapieren, in einem Fach in dem Du kaum eine Ahnung haben kannst (mit 20 — einfach zu jung).

Also sei lieb und halt Dich da raus, auch in Deinem Interesse

mach ihr eine freude, ganz einfach, rede ruhig mit ihr, bitte sie dir zuzuhören und eine geschlossene ist KEINE lösung, das macht es vielleich noch schlimmer, nähere dich ihr langsam und versuch ein bisschen mit ihr zu reden, oder ob sie brauch oder möchte, hör dir an was ihr fehlt und versuch das zu beheben

viel glück!!!

Hallo Perona88,

Zitat: "Eine geschlossene find ich übertrieben, ich bin da eher für eine Reha in der Psychosomatischen Klinik" Zitat ende.

Genau diesen Weg würde ich Dir auch empfehlen. Da hat sie fachkundige Betreuung und wird medikamentös richtig eingestellt, so dass sie sich wieder wohl fühlen kann.

Hallo,

wie auch Schokolinda schon schrieb, wenn das jemand nie erlebte, kann er das nicht nachempfinden

Panikattacken sind schlimme Dinge - und das einzinge was da als hilft im AkutFall sind mal wirklich kurzweilig Medikamente.

Durch ihre Entzündungen im Körper, kommt eins zum Andern, Sie scheint sich derzeit in einem Teufelskreis aufzuhalten. r Sie soll die Atacken mal aushalten

Ich find es schön dass Du Dir Gedanken machst, aber mach sie nicht kränker als sie schon istl Mitleid brauch kein Mensch. Verhalte Dich ganz normal, es ist nicht einfach ich weiß.

Eine geschlossene find ich übertrieben, ich bin da eher für eine Reha in der Psychosomatischen Klinik

Ganz wichtig, helf ihr mit den Kids... DAS scheint sehr ernst zu sein.... hilf ihr, dass sie nicht alles verliert.... vielleicht schafft ihr es gemeinsam, dass Sie sich die Auszeit in Reha mal nehmen kann

als Angehöriger hast du keine Chance ihr zu helfen !!! Du begibst dich nur in Coabhängigkeit.

sei für sie da, wenn sie deich braucht.

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