Einen Wolf besitzen?

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Es ist nicht legal und man sollte sich auch gar nicht mit dem Gedanken tragen, da eine Haltung eines oder mehren Wölfen nicht möglich ist - außer natürlich man betreibt es als Forschung mit großen Freigehege etc. - allerdings ist auch das rechtlich für einen Privaten verboten.

Der Wolf zählt nicht als Hund sondern ist ein Wildtier.

Es gibt aber Wolfhunde - der Saarloos Wolfhund u. der Tschechische Wolfhund. Das sind zugelassene Rassen. Diese gelten als Hund. Der Saarloos ist ein Mix aus Schäfer und Wolf. Der letzte Wolf wurde 1963 eingekreuzt. Beim Tschechen wurde der letzte Wolf 1983 eingekreuzt.

Ich habe einen Saarloos. Und obwohl der letzte Wolf 1963 eingekreuzt wurde und diese Hunde seit Jahrzehnten als Hunde gehalten werden, haben sie noch einiges wölfisches an sich. Sie sind teilweise z. B. sehr scheu.

Auch bei diesen Rassen ist die Haltung nicht ganz einfach.

Es gibt auch noch den Spencer Wolfdog - der ist allerdings als Rasse nicht anerkannt. In USA werden die jedoch viel verkauft. Meist sind das sogar noch Hybriden - d. h. 1te bis 4te Generation nach dem Wolf.

Bis zur 4ten Generation nach dem Wolf ist eine Haltung in Europa ebenfalls verboten. Also auch Wolfmixe darf und kann man nicht halten.

Wenn man Interesse an Wölfen hat, dann kann man sich als Praktikant beim Wolfpark Werner Freund bewerben. Ansonsten muß man auf Expedition gehen und Wölfe in der Natur beobachten.

Alle offenen fragen beantwortet Thx :D

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ich finde auch den tamaskan sehr schön. was hälst du von dieser bei uns nicht anerkannten rasse?

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@taigafee

Wir haben uns für den Tamaskan damals als Erstes interessiert.

Wenn man sich aber mal die Geschichte anschaut, ist mir das zu undifiniert. Mir ist es persönlich egal, dass die Rasse nicht anerkannt ist, aber das ist mir schon zu ungenau.

Der Ursprung ist unbekannt - irgendwelche Schlittenhunde. Irgendwann wurde evt. ein Saarloos eingekreuzt (weiß man aber nicht sicher), dann Husky, Malamut, Schäfer und Mixe und irgendwelche Schlittenhunde. Angefangen hat es in den 80ziger Jahren.

Das hat mit Rasse nichts zu tun. Im Grunde ist es ein Mix.

Ich möchte entweder eine Rasse, dann weiß man auf was man sich im Großen und Ganzen einläßt oder ich hol mir gleich einen Mix aus dem Tierheim und tu was Gutes damit. Von gewollten Mixen (und das ist im Grunde der Tamaskan) halte ich nichts.

Es gibt auch sehr wenige Tamaskan und somit hat man auch keine Möglichkeit viele kennen zu lernen um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen und das finde ich halt so wichtig.

Denn gerade bei einer "Rasse" die so undefiniert ist, wäre es wichtig, viele verschiedene kennen zu lernen, um zu sehen, ob man wenigstens in etwa wissen kann, auf was man sich einläßt.

Wir haben damals über den Tamaskan gelesen und weil uns das zu "wischi waschi" war suchten wir nach einer Rasse, die definierter war und sind so dann auf den Saarloos gekommen. Dann habe ich in einem Forum nachgefragt, wer einen hat damit ich so viele wie möglich kennen lernen kann. Als ersten lernte ich dann hier einen damals 9jährigen Rüden kennen und danach eine Familie mit einem 1,5 Jahre alten Rüden, 1,5 Jahre alter Hündin, 5 jährige Hündin und 12 jährige Hündin. 5 Hunde sind noch nicht viel, aber zumindestens kann man einen ersten Eindruck gewinnen. Ich telefonierte dann auch mit 3 Züchterinen, die sehr nett waren und mir jegliche Fragen beantworteten. Das ist einfach was anderes, als nur über den Hund zu lesen.

Saarloos gibt es auch nicht extrem viele, aber zumindestens so viele als das man sie kennen lernen kann und man hat verschiedene Züchter zwischen denen man sich entscheiden kann.

Was ich früher nicht wußte - es gibt Saarloos Wanderungen und da kann man mal richtig viele Saarloos kennen lernen. Auf vielen dieser Wanderungen sind auch ein paar Tschechen dabei - so daß man auch den Unterschied sehen kann (Verhalten). Es gibt auch ein Saarloos Treffen in Selters / Taunus - auch hier kann man die Hunde u. deren Besitzer kennen lernen und diese ausfragen. Es sind auch Züchter dabei. Finde ich eine gute Möglichkeit um heraus zu finden, ob der Saarloos der richtige Hund für einen wäre.

Sowas ist beim Tamaskan meines Wissens nach nicht möglich.

Gruß

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Also:

Von der rein rechtlichen Perspektive ist es recht einfach sich in Deutschland einen Wolf zu halten, bzw. in einigen deutschen Bundesländern da es von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt ist. Ich weiß nicht woher meine Vorredner diese Informationen haben, dass es nur mit Sondergenehmigung erlaubt wäre einen Wolf zu halten.

Hier ein Dokument das meine Worte belegt:

http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf

Ja da gibt es auflagen die so gut wie kein mensch erfüllen kann und auch nicht sollte denn egal wieviel mühe man sich gibt Wölfe sind in der Natur IMMER glücklicher als in Gefangenschaft.

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