Einen Waffenschein machen?

10 Antworten

(WAFFENSCHEIN MACHT MAN NICHT, DEN BEANTRAGT MAN!)

Mit dieser Begründung, wirst du die Zuständige Waffenbehörde, nicht mal ein bisschien überzeugen können, dir einen "waffenschein" auszustellen.

Der Waffenschein, ist nicht mehr als die Erlaubnis, eine Geladene Schusswaffe in der Öffentlichkeit Führen zu dürfen. (Es ist weder eine Erwerbs noch eine Besitz erlaubnis) Den "Waffenschein" bekommst du nur, wenn du Gefährdeter als die Allgemeinheit bist und dies durch eine Schusswaffe reduziert werden kann. Diese Erlaubnis haben z.b Hochstehende Politiker, Geldtransportfahrer, wenige Stark gefährdete Juwelier Besitzer... 

Du kannst dir bestenfalls eine Wbk machen, aber dazu fehlt dir das Bedürfnis. Z.b Gefährdete Person, Jäger, Sportschütze, Waffensammler. (Erlaubnis zum Besitz und Munition von Waffe getrennter Transport)

(Selbstverteidigung ist kein Bedürfnis, weder für eine Waffenbesitzkarte noch Für einen Waffenschein!)

Kannst dir aber einen "Kleinen Waffenschein " beantragen. Die Erlaubnis zum führen von Schreckschuss und Gaswaffen. Voraussetzung Volljährigkeit, keine Vorstrafen, 50-70€. Dann zum Ordnungsamt bzw. Kreispolizeibehörde Antrag stellen und ein paar Wochen warten.

Ein paar Waffen, die du ohne jegliche Erlaubnis führen darfst (Volljährigkeit vorrausgesetzt): Cs-gas, Elektroschocker, Feststehende klingen bis 12cm (Mehr fällt mir gerade nicht ein) 

Hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.


Du bekommst keinen Waffenschein, einen Waffenschein bekommen nur Personen die diesen beruflich benötigen, z.B. Polizeibeamte. Als Sportschütze kann man nach einem Jahr eine Waffenbesitzkarte beantragen, diese berechtigt aber nur zum Besitz von Waffen und nicht zum führen. Inhaber einer Waffenbesitzkarte müssen die Waffe in einem verschlossenen Koffer und nicht schussbereit von zuhause zum Schießstand transportieren, dürfen die Waffe also nicht führen (schussbereit im Holster tragen).

Polizeibeamte bekommen keinen Waffenschein. Sie sind (je nach Bundesland) Dazu berechtigt ihre Dienstwaffe, auch außerhalb ihres Dienstes führen zu dürfen. Siehe §55 Waffengesetz.

(Innerhalb des Dienstes benötigen sie auch keinen Waffenschein.)

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Oh man... Dann wären hier bald Zustände wie in den USA. Sicher, es hat vorteile, wenn man selbst eine Waffe tragen darf, aber es hat auch einige Nachteile, wenn der Psychopat von neben an auch eine besitzt....

Schon mal was von Selbstverteidigung gehört... Gibt es in Form von Karate, Judo, jiu jitsu, und so weiter. Da brauchst du keinen Waffenschein für, und du darfst das Wisse immer mit dir herumtragen. Und in der ein oder anderen Kampfsportart gibt es Techniken, die ähnlich tödlich wie eine Waffe sind, also bitte ;)

LG

Du hast von den Zuständen in den USA keine Ahnung!

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@DrCyanide

Nicht? Wie sind die denn? Willst du mir das vielleicht erklären? 

Mir ist klar, dass es nicht die USA gibt, denn vor allem in den Nordstaaten wird das mit den Waffen nicht so hoch gehalten. Aber wenn du nach Texas schaust, prost Mahlzeit, da will ich nicht wohnen. Und am besten versuchst du gar nicht, dem Ami, der hier sitzt, zu erklären, wie die Zustände dort sind....

LG

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@roboboy

In den USA sind ein sehr großer Teil der Tötungen auf Gangkriminalität zurückzuführen. Diese finden übrigens vor allem auch in Städten mit sehr restriktiven Waffengesetzen statt (z.B. Chicago) und sind in erster Linie auf soziale Probleme zurückzuführen. Gerade Texas hat z.B. vergleichsweise niedrige Kriminalitätsraten.

Wenn man Länder mit liberalen Waffengesetzen meint, könnte man genauso gut von Schweizer Verhältnissen, Österreichischen Verhältnissen, oder Tschechischen Verhältnissen sprechen. Hört sich gleich weniger schlimm an, oder? Diese Länder haben wenigstens ähnliche soziale Verhältnisse wie Deutschland!

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@Kronos007

Naja, mir ist sehr wohl bekannt, dass die Schweizer alle ihr Gewehr im Schrank stehen haben. Aber warum möchtest du denn liberalere Waffengesetze? So kommt jeder Idiot an eine Waffe, und kann damit machen, was er möchte.... 

Wer sich erst durch eine Waffe sicher fühlt, bei dem ist etwas schief gelaufen. Denn m.E. sollte sogar Pfefferspray auf die Liste der Verbotenen Waffen gesetzt werden, denn es kann Menschen schaden. 

LG

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@roboboy

Es gibt zahlreiche Gründe, warum man eine Schusswaffe besitzen wollte; Sei es Jagd, Sport, Interesse an der Technik und Historie oder eben Selbstverteidigung.

99,9% der Bevölkerung würden vermutlich nie etwas Kriminelles mit einer Waffe anstellen. Der Rest kann ohnehin auf andere Tatmittel (Messer, etc.) ausweichen, oder eben sich illegal eine Waffe beschaffen (siehe unsere Kriminalstatistik). Wenn man eine Schusswaffe zur Selbstverteidigung zu Hause besitzen darf wie in der Schweiz und Österreich, kann man sich vor gewaltsamen Einbrüchen schützen. Wenn diese zusätzlich auch noch geführt werden darf, also Waffenscheine permissiver vergeben werden (wie in Tschechien), dann kann man sich vor Terroristen wie in Paris schützen, die jegliche Gesetze missachten und nur nach dem Leben der zivilen Bevölkerung trachten. Die Polizei kann nunmal nicht immer sofort vor Ort sein.

Ohnehin gibt es sehr selten Vorfälle mit den aktuell von Jägern und Sportschützen legal besessen Waffen. Es spricht ja auch nichts dagegen, Waffenbesitz weiterhin an ein einwandfreies Führungszeugnis und einen Sachkundenachweis zu binden. Wenn überhaupt geht es nur darum einige sinnfreie Vorschriften fallen zu lassen und den Bedürfniskanon durch den Punkt der Selbstverteidigung zu erweitern.

Pfefferspray (und andere Waffen) kann/können vorallem auch davor schützen, dass einem von einem anderen Menschen geschadet wird. Wenn ein 1,90 großer Mann, der jahrelang Kampfsport betreibt, angegriffen wird, dann kann er sich recht gut verteidigen (solange der/die Angreifer sich natürlich keine Kalaschnikow oder ähnliches illegal besorgt hat/haben wie die Täter in Paris). Wenn aber eine 1,60 große zierliche Frau angegriffen wird oder allgemein ältere Menschen, dann ist ein Pfefferspray im Zweifel ihre einzige Möglichkeit sich zu schützen.


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@Kronos007

1: Wenn du gut in Selbstverteidigung bist, ist ein Messer wohl kaum eine Reelle Bedrohung, außer du meinst das:

https://www.youtube.com/watch?v=G9dIxJDdIIc

2: Jagen, Sportverein, alles Dinge, welche ich in Ordnung finde. Und wenn sich einer für die Historie interessiert, gibt es ein Museum oder einen Schützenverein. 

3: Eine Frau, welche Kampfsport betreibt, kann ebenfalls auf eine Waffe verzichten. Auch wird wohl kaum eine Bundeswehrsoldatin einem Angreifer hilflos gegenüberstehen, auch wenn diese gerade keine Schusswaffe hat. 

4: Waffen sind Möglichkeiten der Selbstverteidigung für faule, bräsige Menschen, die einfach nur eine Waffe haben wollen. Denn mit Selbstverteidigung lassen sich 99,99% der Fälle super regeln. 

5: Dass du mit dem Argument ankommst, dass waffen Verbrechen verhindern können, da die Polizei ja nicht immer schnell da ist... Öhm, interessant, bei unseren Freunden in den USA sieht man wohl, dass das nicht funktioniert, oder warum sterben so viele bei Amok-Läufen?

6: Es wäre absolut Illegal, einen Einbrecher über den Haufen zu schießen, da dies kein Angemessenes Mittel der Verteidigung ist. Also fällt dieses Argument weg. Wir haben kein Stay your Ground Recht hier....

7: Das einzige, was ich durchgehen lasse, ist das mit den Älteren Menschen. Aber du baust bei deinen Aussagen auf eine funktionierende Gesellschaft ("ähnliche soziale Verhältnisse"). Dann fällt das Argument auch weg, denn dann würde es ja Zivilcourage geben....

LG

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@roboboy

1. Egal wie gut du Selbstverteidigung beherrscht, ein Messer ist immer eine große Bedrohung. Es verbessern sich maximal deine Chancen einen Angriff lebend zu überstehen.

3. und 4.: Sicherlich kann man mit Kampfsport eine Menge ändern. Nicht jeder kann dies aber körperlich leisten, es in seinen Tagesablauf integrieren, oder schlicht die Motivation dafür aufbringen. Ich persönlich mache seit Jahren Karate und sehe daher nicht unbedingt die Notwendigkeit mir ein Pfefferspray zuzulegen. Ich kann aber jeden verstehen, der dies machen möchte. Bei einem Terrorangriff wie in Paris helfen mir Selbstverteidigungstechniken aber auch nicht mehr weiter...

5. Tatsächlich findet der Großteil aller Amokläufer in den USA in "gun-free-zones" statt. https://www.youtube.com/watch?v=RQ2kLzfBUJY Dementsprechend ist es der Bevölkerung verboten an diesen Orten eine Waffe mitzuführen. Bei Verstößen muss man je nach Staat mit harten Strafen rechnen. Daher kommt übrigens auch die Argumentation der NRA, die seit Jahren fordert, diese Zonen aufzuheben. Wird nur in Deutschland gerne lächerlich gemacht ("wahrscheinlich wollen die jetzt auch noch Kleinkinder und Haustiere bewaffnen", etc.).

6. Wir haben den Notwehrparagraph und den Rechtsgrundsatz: "Das Recht muss dem Unrecht nicht weichen" (ist tatsächlich ein Stück weit sogar vergleichbar mit der amerikanischen "Stand your ground" - Regel). Es gibt keine Regelung über die "Angemessenheit" eines Verteidigungsmittels. Dementsprechend ist es ganz einfach so, dass wenn ein Einbrecher einen angreift man sich verteidigen darf. Wenn dieser Angreifer aber vor einem flieht, da er z.B. deine Waffe gesehen hat, man selbstverständlich nicht schießen darf. Übrigens werden etwa 90% aller Selbstverteidigungssituationen in den USA ohne Abgabe eines Schusses gelöst.

7. Wenn man die weltweiten Tötungs- und Kriminalitätsraten verschiedener Länder vergleicht, dann stehen die europäischen durchweg sehr gut da. Daher verhindern unser hohes wirtschaftliches Niveau und unsere Sozialsysteme starke soziale Spannungen. Das meine ich mit "sozialen Verhältnissen". Natürlich könnte unsere Zivilcourage noch ausgeprägter sein. Es ist aber nunmal so, dass sich nicht jeder Mensch traut in Situtationen einzugreifen, wenn er davon ausgehen muss, dabei selbst zu Schaden zu kommen. Zusätzliche Verteidigungsmittel gesteht der Gesetzgeber nur sehr bedingt zu. Wenn sich Bürger außerdem zu Streifen zusammenfinden und helfen wollen, dann wird dies durchweg kritisch von Polizei und Politik kommentiert.

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@Kronos007

1. Egal wie gut du Selbstverteidigung beherrscht, ein Messer ist immer eine große Bedrohung. Es verbessern sich maximal deine Chancen einen Angriff lebend zu überstehen.

Is klar... Ein Messer geführt von einem nicht Ausgebildeten ist wie eine gesicherte Waffe... Damit kann man nicht viel anfangen.

Bei Terrorangriffen hilft dir aber auch eine Normale Waffe nicht weiter. Das zeigt der eine Fall in Amerika, wo die zwei Leute im Namen des IS Amok gelaufen sind...

zu 6: Indirekt gibt es sehr wohl ein Regelung dazu. Denn der Paragraph 227 Absatz 2 BGB schreibt Notwendige Mittel. Eine Waffe ist kein Notwendiges Mittel, jedenfalls in 99,99% der Fälle. 

Ich bin sowieso der Meinung, dass schon im Schulsport die 200 Mal Basketball auf ein oder zwei mal reduziert werden sollten, und Selbstverteidigung auf die Liste geschrieben werden sollte. Die meisten verbrechen könnten so schon verhindert werden, nämlich die, bei denen der Täter keine Waffen trägt. Und wie oft hört man denn von Schießereien in Deutschland? Nicht sehr oft. 

Und jede Waffe, die legaler ist, macht es auch den Tätern leichter, an diese zu kommen. Amokläufer zum Beispiel haben sehr oft keine Einträge in welchen Registern auch immer. Und diese würden dann sehr einfach an sehr effektive Waffen kommen. 

LG

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@roboboy

Hier jetzt mal als gesamtes Zitat:                                              "Notwehr ist diejenige Verteidigung, welche erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden."                                                                        Wenn es erforderlich ist, einen Angreifer zu verletzen oder gar zu töten, dann ist jedes Mittel gerechtfertigt. Wenn jemand mit einem Messer oder meinetwegen mit einer Glasscherbe bewaffnet einem nach dem Leben trachtet, muss man sich nicht auf einen Messerkampf oder ähnliches einlassen und darf sich mit einer Schusswaffe verteidigen.                                                         Darüber hinaus gibt es sogar mit dem Notwehrexzess noch gewisse weitere rechtliche Spielräume.

Der Terrorangriff in den USA fand in Kalifornien in einer "gun-free-zone" statt (siehe Punkt 5). Nebenbei bemerkt ist Kalifornien übrigens einer der Bundesstaaten mit den strengsten Waffengesetzen in der gesamten USA. Als Obama 2012 das Waffengesetz verschärfen wollte, wollte er quasi kalifornisches Recht auf die gesamte USA übertragen. Seine aktuellen Exekutivordern gehen lange nicht so weit. Die genutzen Waffen waren in der Form illegal in Kalifornien.

Erstmal scheint es für Terroristen kein Problem zu sein, illegale Waffen zu erwerben. Die RAF, der NSU, die Attentäter auf Charlie Hebdo, der Attentäter im Thalys-Zug, die Attentäter von Paris im November: Sie alle haben welche besessen, hauptsächlich aus Osteuropa geschmuggelt.                                                     Ansonsten kann auch fast jeder in Deutschland eine legale Schusswaffe erwerben, wenn er unbedingt möchte. Nach 3 Wochen Intensivkurs und anschließender Prüfung kann man einen Jagdschein erwerben, wenn man dies unbedingt möchte. Der berechtigt nur eben nicht zu Verteidigungstraining oder zum Führen einer Schusswaffe. Trotz dieser Möglichkeiten sind Amokläufe (zum Glück) sehr selten. Nebenbei bemerkt gibt es auch zahlreiche andere Möglichkeiten, wie man viele Menschen töten kann. Hier ein Beispiel aus einem Land mit sehr strengen Waffengesetzen: https://en.wikipedia.org/wiki/2014\_Kunming\_attack . Die meisten Todesopfer gibt es ohnehin, wenn Feuer ins Spiel kommt (https://en.wikipedia.org/wiki/Daegu\_subway\_fire ; oder hier ein Vorfall, der nur kurz nach dem Anschlag von San Bernadino geschah: http://www.focus.de/politik/ausland/in-kairo-mehrere-tote-bei-explosion-in-restaurant\_id\_5131482.html ; gibt noch zahlreiche weitere). Bomben sind ebenfalls sehr effektiv (https://en.wikipedia.org/wiki/Oklahoma\_City\_bombing).

Gerade bei Amokläufern gibt es aber eben andere Ursachen, die man ins Auge fassen sollte. Egal ob jetzt Erfurt oder Winnenden: Es handelte sich immer um Täter, die starke psychische Probleme hatten, die ausgegrenzt wurden, keine Zukunftsperspektive besaßen, etc. Daher liegt mehr ein Versagen des Umfeldes und der Gesellschaft vor. Dementsprechend sind das die Punkte, an denen man ansetzen sollte. Möglicherweise müsste es mehr psychologische Hilfe geben für auffällige Schüler oder ähnliches. Dagegen handeln Terroristen vorallem wegen einer verqueren Ideologie. Da wird es schwer radikalisierte Täter von dem abzubringen, was sie tun...

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@Kronos007

Ich denke, wir haben jetzt beide unsere Meinung von uns gegeben, und drehen uns nur noch im Kreis. Nur eines muss ich loswerden:

Welcher Angriff (ausgenommen den einer Terrorgruppe) kann nur durch das töten des Angreifers abgewehrt werden? Keiner....

Leider finde ich es nicht mehr, aber es gab mal einen Test einer Universität in den USA, da wurden Leute von der Straße genommen, ihnen wurde eine Waffe in die Hand gedrückt, und sie sollten auf die Situationen, welche ihnen (virtuell) gestellt wurden, richtig reagieren. Nur eine Person hat das richtig gemacht, und das war ein Polizist. 

LG

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@roboboy

Das ist wohl richtig. Vielleicht hat aber der Austausch der Meinungen trotzdem dazu geführt, das Thema nochmal neu zu durchdenken ;)


Aber zu deinen letzten Punkten:

Natürlich kann man nicht verhindern, dass Menschen andere Menschen töten (wie auch schon oben in diversen Beispielen gezeigt), egal wie man das Waffengesetz ausgestaltet. Natürlich kann man auch z.B. keinen Selbstmordattentäter stoppen, sofern man nicht frühzeitig seine Absichten mitbekommt. Gerade aber Angriffe mit Schusswaffen (oder auch Messer, etc.) können durch Töten des Angreifers beendet werden. Desweiteren kann man auch Überfälle, etc. verhindern. Dabei reicht es in der Regel eben schon aus dem Täter einfach nur zu drohen. Wie schon weiter oben geschrieben, werden in den USA 90% aller mit einer Schusswaffe vereitelten Straftaten ohne Abgabe eines Schusses aufgelöst.

Meinst du vielleicht dieses Video? https://www.youtube.com/watch?v=8QjZY3WiO9s Wie auch schon viele Kommentare unter dem Video aussagen, ist der Test etwas fragwürdig. Daher muss ich dazu nicht mehr viel schreiben. Die Produzenten des Videos schienen vorallem daran Interesse zu haben, die Idee eines "armed citizen" möglichst schlecht aussehen zu lassen.

Natürlich ist es klar, dass man mit seiner Waffe auch üben muss, um erfolgreich handeln zu können. Genauso wie man auch kein Profi in Selbstverteidigung wird, wenn man sich damit nur eine Stunde oder so beschäftigt. Aber mal als Relation: Polizisten in Deutschland trainieren in der Regel 2x pro Jahr, manche dagegen sogar noch weniger (ich rede jetzt natürlich nicht von Spezialeinheiten). Dagegen sind z.B. Sportschützen gesetzlich verpflichtet mindestens 12x pro Jahr zu traininieren, da sie sonst ihr Bedürfnis verlieren. Wenn Berufswaffenträger anscheinend mit so wenig Training auskommen, warum sollte es dann für Zivilisten unmöglich sein, z.B. einen Terroristen zu stoppen?

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@Kronos007

Nein, das Video meinte ich nicht. 

Es war so, dass eine Universität einige Probanden genommen hat, und diesen auf einer großen Leinwand eine Situation gegeben hat (Überfall auf Einkaufsladen, Carjacking,...).

Nur der Polizist hat sich in Deckung begeben und im richtigen Moment geschossen. Andere Probenden haben entweder total hysterisch überreagiert, oder einfach zu spät geschossen, und wurden dann selbst zum Opfer. 

Es gibt auch genug Beispiele, wo bewaffnete Überfälle durch das beherzte Eingriffe von z.B. Soldaten außer Dienst aufgehalten wurden. Und das, obwohl der Soldat in dem Moment unbewaffnet war. 

Ich stehe dem ganzen sehr skeptisch gegenüber. In den USA ist das wieder etwas anderes, dort ist es ja auch in der Verfassung verankert, und das schon ewig. Aber wie oft hört man denn, das sich Kinder mit den Waffen der Eltern erschossen haben, oder ähnliches. Deshalb bin ich froh, dass das Waffengesetz hier so scharf ist. Unfälle werden so verhindert. 

Und wenn ein Terroranschlag mit Waffen dann nicht mehr geht, dann werden die Terroristen sich mit Sprengstoffgürtel und Totmannschlater bewaffnet in die Menge stürzen. Das können Waffen dann wirklich nicht mehr verhindern. 

LG

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