Einen Hund gegen Depression?

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14 Antworten

Du solltest Dir nicht pauschal einen Hund anschaffen oder überhaupt ein Tier weil es nachweislich zwar so ist, das sich Tiere positiv auf die Emotionslage von Menschen auswirken, sondern weil Du der Überzeugung bist, das ein Hund Dein Leben bereichern würde. 

Wenn man Tiere zwar mag aber nie wirklich den Gedanken hatte sich eines anzuschaffen würde ich mir gerade in einer depressiven Phase kein Tier anschaffen. 

Bedenke bitte, ein Hund sowie eine Katze brauchen Zeit. Möchtest Du nun eine Wohnungskatze solltest Du auch bedenken das es besser wäre, wenn Du 2 nimmst, fairer der Katze gegenüber. 

Ein Hund braucht Gassigänge, er muß sowie auch eine Katze gefüttert werden, er braucht Körpernähe und Körperkontakt. 

Soll es ein Welpe sein sollte dieser noch gewisse Dinge lernen, somit solltest Du Dich da mit dem Lernverhalten des Hundes beschäftigen. 

Eine Katze sowie ein Hund sind nicht 3 Tage bei Dir damit es Dir besser geht sondern leben sie viele Jahre lang und es wäre dem Tier gegenüber absolut unfair wenn Du jetzt eines nimmst und es dann hinterher als Last empfindest und wieder abgibst. 

Ich finde es nicht gut, sich einen Hund in einer depressiven Phase anzuschaffen, sondern nur dann wenn man lange Zeit der Überzeugung ist, das ein Tier egal nun ob Katze oder Hund das Leben bereichern kann, wenn man eh schon Tierlieb ist und wenn man vielleicht sogar wie ich, schon immer ein Haustier haben wollte. 

Ich habe schon als Kind gesagt das ich niemals ohne Tiere leben möchte und genau das habe ich bis jetzt auch noch nicht. Ich hatte immer Tiere. 

Ich habe oftmals mehrere Hunde gehabt, auch Katzen dabei gehalten und hatte auch schon einiges an Kleintieren. 

Vielleicht gehst Du mal ins örtliche Tierheim und läufst dort täglich mit einem Hund und machst Dir das zur Pflicht. Fängt es an Dich zu nerven, ständig mit dem Hund raus zu müssen, wäre das für mich schon ein Indiz es erst einmal sein zu lassen. 

Denn ein Hund muß raus. Man sollte sich keinen Hund halten um ihn dann in der Wohnung versauern zu lassen. Hunde brauchen neue Reize die halten das Gehirn in Bewegung und das heißt raus und viele neue Reize kennenlernen. Auch neue Wege gehen nicht unbedingt immer die gleichen und nicht mal eben ums Eck zum lösen. 

Auch kann wenn es ein Welpe ist, noch vieles ungewollt in der Wohnung landen, das mußt Du weg wischen. 

Somit stelle Dir bitte die Frage, schaffe ich das über 10-15 Jahre hinweg? Wird mein Leben in 1-2-3 Jahren noch so mit einem Tier vereinbar sein? 
Werde ich dem Hund gerecht? 

Momentan hört es sich für mich danach an, als wenn Du Dir nur die Frage stellst:"Kann mir ein Tier aus meiner momentanen Verfassung raus helfen?". 

...und bezüglich dieser einzigen Frage würde ich erst einmal sagen nein. 

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Hallo Leahoffe,

wenn Du Tiere liebst, dann könnte ein Hund oder eine Katze durchaus helfen, Dich nicht mehr so einsam zu fühlen. Dennoch kann auch ein liebes Haustier nicht Deine Depressionen verschwinden lassen. Daher rate ich Dir, falls noch nicht geschehen, Dich auch ärztlich behandeln zu lassen. Wie könnte denn eine solche Behandlung aussehen?

In der Regel verschreibt der Arzt Antidepressiva, die stimmungsaufhellend und antriebssteigernd wirken und nicht abhängig machen. Besonders in der ersten Einnahmephase muss man mit Nebenwirkungen rechnen, die in der Regel jedoch nach 2-3 Wochen abnehmen. Viele empfinden die Einnahme eines Antidepressivums als sehr wirkungsvoll, da es außerdem dabei hilft, Konzentrationsprobleme zu überwinden.

Beachte bitte: Die medikamentöse Behandlung sollte unbedingt von einem Facharzt (Nervenarzt oder Psychiater) durchgeführt werden, da er sich am besten mit der Wirkung und Anwendung von Psychopharmaka auskennt. Es kann auch sein, dass nicht gleich das erste Medikament anschlägt oder nicht gut vertragen wird und auf ein anderes gewechselt werden muss. Daher ist es es wichtig, dem Arzt immer wieder Rückmeldungen zu Wirkung und Nebenwirkungen des Medikaments zu geben. Solltest Du Dich mit einem bestimmten Medikament absolut nicht wohlfühlen, dann ist die Rücksprache beim Arzt unbedingt notwendig. Alles Weitere kann er dann entscheiden.

Was bei leichten bis mittelschweren Depressionen als pflanzliches Mittel sehr gut hilft ist Johanniskraut. Es ist nebenwirkungsarm und wird von den meisten gut vertragen. Allerdings sollte man sich ein entsprechend hochdosiertes Präparat vom Arzt verschreiben lassen - die frei verkäuflichen Präparate in Drogeriemärkten sind dagegen zu schwach in der Dosis.

Da Medikamente allein nicht dazu geeignet sind, eine Depression zu heilen, könntest Du Dich auch an einen Psychotherapeuten überweisen lassen. Ein sehr gutes und bewährtes Verfahren zur Behandlung einer Depression ist die sog. "kognitive Verhaltenstherapie", bei der Du lernen kannst, negative Gedanken und Gefühle zu überwinden. Sie wird in der Regel von einem psychologischen Psychotherapeuten durchgeführt. Allerdings musst Du mit einer gewissen Wartezeit rechnen, bis Du mit der Therapie beginnen kannst.

Über die eben beschriebenen fachlichen Hilfen hinaus, kannst Du selbst einiges tun, um Deine Depression zu überwinden. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es nicht leicht für Dich ist, aktiv zu werden, da die Depression Deine Kräfte lähmt. Sich überhaupt zu irgendetwas aufzuraffen erfordert enorme Kraftanstrengungen, doch Du wirst sehen, es lohnt sich! Es gehört eben zum Wesen einer Depression, das Gefühl zu haben, nicht in der Lage zu sein, in irgendeiner Weise aktiv zu werden. Doch höre nicht auf Dein Gefühl! Dieses Gefühl betrügt dich, da es Dich nur noch tiefer in die Depression treibt. Fang doch mit ganz kleinen Schritten an, z.B. mit einem kurzen Spaziergang.

Es ist ganz verständlich, dass Du so schnell wie möglich wieder aus Deiner Depression herauskommen willst und Du machst Dir womöglich Vorwürfe, dass Du nicht mehr so leistungsfähig bist wie früher. Vielleicht sagst Du Dir innerlich immer öfter: "Ich bin doch zu nichts mehr zu gebrauchen". Doch mit solchen Selbstvorwürfen raubst Du Dir nur Dein Selbstwertgefühl und Du verschlimmerst Deine Depression.

Ganz wichtig ist es gerade jetzt, dass Du nachsichtig und geduldig mit Dir selbst bist. Mach Dir immer wieder klar, dass es eben Zeit braucht, aus Deinem Tief wieder herauszukommen und dass eine Depression nicht ewig dauert. Viele haben sie überwunden und sind wieder völlig gesund geworden.

Da die Depression vorübergehend Deine Leistungsfähigkeit hemmt, solltest Du Dir nie zu viel an einem Tag vornehmen. Lerne es, immer nur kleine Aktivitäten durchzuführen und belohne Dich , wenn Du sie geschafft hast.

Wenn man eine Depression hat, dann saugt man negative Gedanken quasi wie ein Staubsauger in sich auf. Außerdem drehen sich Deine Gedanken wahrscheinlich ständig um Deine eigene schlimme Situation und immer wieder kommt Dir Negatives in den Sinn. Was könntest Du gegen die Negativspirale tun, in der Du gefangen bist? Versuche doch einmal ganz bewusst über Folgendes nachzudenken: Gibt es etwas in Deinem Leben, wofür Du dankbar sein kannst? Welche Menschen sind für Dich da und lieben Dich? Gibt es weitere Menschen, die Dir helfen könnten? Gibt es etwas, was Dir guttun würde, um Dich für eine gewisse Zeit von Deinen negativen Gedanken abzulenken?

Manchen hilft es, wenn sie im Laufe des Tages mehrmals etwas Schönes und Angenehmes tun und es ganz bewusst wahrnehmen. Ein Beispiel: die geliebte Tasse Tee oder Kaffee in Ruhe trinken und versuchen, die damit verbundene Freude bewusst wahrzunehmen. Oder: In einer sonstigen angenehmen Situation verweilen und das Schöne daran eine ganze Zeitlang bewusst auf sich wirken lassen. Das wirkt wie Streicheleinheiten für Deine Seele! Probiere es doch einmal aus!

Bei der Behandlung einer Depression hat es sich sehr bewährt, sich möglichst mehrmals am Tag körperlich zu bewegen. Anfangs kann das ein kurzer Spaziergang sein, den Du im Laufe der Zeit etwas ausdehnen könntest. Das Laufen schafft das Gefühl, etwas geleistet zu haben und baut Dein Selbstwertgefühl auf. Ganz abgesehen davon, was die frische Luft und das Licht in Deinem Körper bewirken, wirst Du feststellen, dass beim Laufen Deine Grübeleien über Negatives nachlassen oder sogar ganz verschwinden. Andere Möglichkeiten der Bewegung wären z.B. Radfahren, Schwimmen oder Gartenarbeiten. Auch wenn es Dich anfangs große Überwindung kostet Dich in Bewegung zu setzen, wirst Du feststellen, dass sich Deine Stimmung mehr und mehr aufhellt.

Wenn man depressiv ist, dann sucht man verständlicherweise Hilfe und Trost bei anderen. Leider sind in unserer hektischen Zeit viele mit ihren eigenen Problemen und Sorgen beschäftigt und haben nicht immer die Gedanken frei, einem anderen mitfühlend und geduldig zuzuhören. Wenn Du das schon erlebt hast, dann kann das für Dich sehr verletzend sein.

Da ich in meinem Leben auch schon viele schlimme Dinge erlebt habe und nicht immer jemand da war, der mir hilfreich zur Seite stand, konnte ich dennoch erfahren, dass es jemanden gibt, der um den Schmerz des Herzens weiß und auf jeden Fall mit den Leidenden mitfühlt. Ja, ich spreche von Gott. Heutzutage haben viele den Gedanken an ihn verloren und erwarten keine Hilfe aus dieser Richtung. Wenn man sich jedoch mit seinem Wort, der Bibel, ein wenig beschäftigt, findet man dort viele sehr trostreiche Gedanken, die einem echt wieder Auftrieb geben können.

Ein Text, der mir besonders gut gefällt und mir sehr zu Herzen geht ist dieser: "Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Blicke nicht gespannt umher, denn ich bin dein Gott. Ich will dich stärken. Ich will dir wirklich helfen. Ja, ich will dich festhalten mit meiner Rechten der Gerechtigkeit" (Jesaja 41:10). Ja, wenn man Gott als Freund hat, dann gibt das einem im Leben großen Halt und Sicherheit. Darüber hinaus besteht gem. der Bibel die Aussicht, dass eines Tages sämtliche Krankheiten, wozu natürlich auch Depressionen gehören, sowie alle andere Leid für immer verschwinden werden. Sind das nicht sehr hoffnungsvolle Aussichten?

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du es mit Hilfe anderer schaffst, Deine schlimmen Depressionen zu besiegen und wieder Freude am Leben findest! Alles Gute und viel Kraft!

LG Philipp

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Ich glaube, diese Frage lässt sich nicht so einfach mit "ja" oder "nein" beantworten. Erstens glaube ich, das man sich ein Tier anschaffen sollte, um des Tieres willen und nicht, weil man sich von dem Tier bestimmte "Dinge" erhofft. Du weißt ja nicht, wie du mit dem Tier bzw. deinen Gefühlen umgehst, wenn der erhoffte Effekt nicht eintritt. So ein Tier bedeutet immer auch Verantwortung und die Rahmenbedingungen müssen stimmen. Einen Hund z. B. musst du in deiner Wohnung grundsätzlich erstmal halten dürfen. Was passiert mit dem Hund, während du außer Haus (Arbeit/Schule) bist. Bist du sicher, immer genug Antrieb zu haben, dich ausreichend um ein Tier zu kümmern ? Was passiert mit dem Tier, wenn dem nicht so wäre ? 

Ich würde ehrlich gesagt erstmal einen Fachmann konsultieren und sehen, ob es mir nicht eher aus eigenen Antrieb gelingt, meinen Zustand zu verbessern und mir dann allenfalls zur "Belohnung" zu überlegen, ob ich mir den Wunsch nach einer Katze/Hund erfülle. Wenn ich so ein Tier denn überhaupt haben möchte und nicht nur deshalb, damit ich mich nicht einsam oder unglücklich fühle.

Was mir seinerzeit in einer nicht so glücklichen und sehr stressigen Phase, in der ich kaum abschalten konnte, relativ gut geholfen hatte, war ein Pflegepferd. Wenn ich bei den Pferden war, hat die Versorgung der Tiere quasi meine ganzen negativen Gedanken "herausgefiltert" und zurück blieb nur innere Ruhe. Vielleicht auch ein Weg, ohne gleich die Verantwortung komplett für ein Tier übernehmen zu müssen? Oder als Gassigeher in einem Tierheim? 

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Hi, als erstes sollte man ein Arzt mal aufsuchen, du schreibst ja zb momentan und Depression mit Anführungszeichen, scheinst dir da also mit deiner eigenen Diagnose auch nicht ganz sicher zu sein. Denn die Symptome die da hast können für sehr sehr viele Erkrankungen stehen, die nicht alle psychisch sein müssen. Solltest also wirklich zum Arzt gehen und das mal checken lassen.

Sollte dabei rauskommen das es tatsächlich depressive Episoden sind so ist das sinnvollste eine Therapie anzufangen, denn Haustiere können zwar förderlich wirken, aber niemals eine Therapie ersetzen, ganz im Gegenteil so können die zu einen noch höheren Leidensdruck führen weil das Kohärenzgefühl bei Depressionen gleich null ist.

 

 

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Kann schon sein. Allerdings darfst du dafür nicht zu krank sein, denn du musst dich um das Tier kümmern. Eine schwere Depression kann dazu führen, dass du kaum aus dem Bett kommst. Ein Hund muss aber auch mal vor die Tür. Bedenke das, bevor du dir ein Tier holst

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Hallo leahoffe,

Deine Situation scheint momentan ziemlich schwierig für dich zu sein. Aus deiner Frage kann ich entnehmen, dass du Probleme hast deinen Tag zu strukturieren, was daran liegt das du dich chronisch gelähmt fühlst durch deine Depression. Hier ist es wichtig, soweit dies möglich ist, dir einen überblick zu verschaffen was du unbedingt schaffen und erreichen möchtest bzw. du dir abends überlegst "was möchte ich morgen erreichen ?" Dies sollten Anfangs kleine Ziele sein.
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Eine Studie hat bewiesen das Haustiere besonders Hunde einen Menschen beruhigen und allgemein glücklicher machen. Ein Tier bedeutet aber auch Verantwortung, denn Tiere brauchen auch eine Erziehung. Außerdem müssen sie morgens und abends essen erhalten und sie müssen nach draußen zum Gassi gehen.
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Zurück zum strukturieren:

Du könntest dir einen Plan erstellen, mit dem Hauptziel: "ich besorge mir ein Hund, wenn ich es schaffe meine alltäglichen Ziele zu erreichen". Du hakst die Ziele jeden Tag ab und wenn du alle Ziele die du dir zu Strukturierung deines Tages gemacht hast, abgehakt hast und dieses über 2 Wochen geschafft hast, darfst du dir zur Belohnung einen Hund anschaffen. Du könntest Freunde, Bekannte oder auch deine Eltern darüber informieren und diese um Unterstützung beten.

Denn es ist erstmal wichtig, dass du aus deiner Depression ein wenig rauskommst, bevor du dir eine weitere "Verpflichtung" "spätere Last" ( Haustier (Verantwortung)) anschaffst.

Zumal halte ich es auch für wichtig einen Pädagogen oder ein Psychotherapeuten hinzu zu ziehen.

LG
Stevengrey

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stevengrey 12.10.2017, 01:25

Dein Leitsatz könnte dabei sein:

"Die alltäglichen Ziele, welche ich mir in meinem Plan gesetzt habe, kann ich später auch mit meinen Hund machen" :)

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Nachdem ich wegen meiner Depressionen in der Psychiatrie war hat es mir unglaublich geholfen meinen Hund ÜBERALL hin mitzunehmen. Tiere sind gut im trößten und haben ein Gespühr dafür wie sie sich sensiblen Menschen gegenüber verhalten sollten.

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Mit Depressionen ist es extrem schwierig, sich vernünftig und verantwortungsvoll um ein Tier zu kümmern. Man hat dann genug damit zu tun, das eigene Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Meistens klappt es auch nur mit therapeutischer Hilfe. Vielleicht hilft es Dir, ehrenamtlich im örtlichen Tierschutzverein zu helfen - so bekommst Du auch grundlegende Kenntnisse über die Tierhaltung.

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Nein, denke ich nicht .. 

Vielleicht gibt es Menschen, denen es hilft ... aber .. du hast dann Verantwortung .. du musst deinen Hintern mehrfach täglich hoch bekommen .. du musst einkaufen .. dich ums Tier kümmern. Die Kosten kannst du tragen?

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Hallo Leahoffe,

ich leide auch seit einem gutem halben Jahr an diesen Symptomen.. Ich war auch beim Arzt, der mir aber keine „Tabletten“ verschreiben wollte, da ich gerade mal 19 Jahre bin.
Ich sollte mich nicht mehr allzu sehr unter druck/stress setzen (Arbeit). Sollte mit einer Vertrauten Person über meine Probleme reden, die mich belasten, was alles nichts gebracht hat.
Ich dachte auch immer, ich kann mich nicht länger mit dieser Situation auseinandersetzen, ich müsste es beenden.
Als mich dann eines Tages eine Arbeitskollegin darauf angesprochen hat, wegen meinem komischen Verhalten. Wir waren immer ein Team, haben immer zusammengehalten und ich hab mich in dieser Zeit immer weiter entfernt von allem.
Sie schrieb mir „Agnusfemina“ ein rein pflanzliches Arzneimittel das Mönchspfeffer enthält. (Diese Tabletten bekommst du in jeder Apotheke rezeptfrei!) Ich muss auch dazu sagen, ich bin nicht der Mensch, der wegen jeder kleinigkeit Tabletten in sich reinpumpt. Ich verweigere dies. Ich nehme diese Agnusfemina nun seit genau dem 24.08.2017 nach ca 2 1/5 Wochen konnte ich wieder essen, einschlafen und auch durchschlafen und fühlte mich nicht mehr schlecht. Heute kann ich nur sagen, das ich mich wie neu geboren fühle. Ich habe wieder freude an Leben gefunden. Nehme diese Tabletten weiterhin. Man sollte dennoch nach 3-4 Monaten 1-2 Monaten aussetzen! Vielleicht helfen Sie dir auch!

P.S: ich hatte mir in dieser Zeit auch 2 Kätzchen zugelegt und ich muss sagen, wenn ich gesehen hab, wie sie spielen, glücklich sind und fressen, ging es mir jedes mal schlechter.

Alles Gute für dich!

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Klar, das geht sicher. Allerdings muss dir dann auch klar sein, dass du dich auch um das Tier kümmern musst, wenn du einfach nicht aus dem Bett kommst, wenn das Tier nervt, dir weh getan hat oder sonst etwas. Ich würde dir empfehlen, dir eine Katze zu holen, die sind doch so um einiges einfacher als Hunde und kann man ruhig auch mal eine Stunde an die frische Luft setzen, ohne dass sie dauerbeschäftigt werden müssen.

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Willkommen auf der Ratgeberplattform gutefragepunktnet Leahoffe!

Fragst Du, ob Du Dir ein Tier anschaffen solltest oder ob ein Tier besänftigende Wirkung auf Deine Depression ausüben könnte?

Auf die erste Frage hast Du bereits von Elocin2910 eine umfassend gute Antwort erhalten!

Zweifelsohne haben Tiere eine positive Wirkung auf die Psyche! Daher gibt es ja Therapiehunde, Reittherapie, Schwimmen mit Delfinen und sicher noch einiges mehr, was mir noch unbekannt ist.

Allerdings benötigen diese Tiere einen sicheren, beständigen, möglichst artgerechten Rahmen, um ihren Job gut ausüben zu können!
Und den kannst Du nur dann bieten, wenn Du Dich selbst halbwegs zufrieden in der Welt zurechtfinden kannst...!

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Zuerst einmal solltest du mit deinem Therapeuten reden.

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genau wie du war ich vor 3 Monaten... ich fühlte mich allein und konnte nicht schlafen oder essen oder sonst auch immer machen und eines Tages vor 3 Monaten habe ich gesagt dass es reicht und habe mit Bodybuilding (Sport) angefangen, weil das ein Traum von mir ist, und momentan fühle ich mich besser

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