Goethe: Die Wahlverwandtschaften. Das Zerbrechen einer intakten Beziehung wird kalt und leidenschaftslos geschildert, ohne dass böser Wille dabei im Spiel ist. Fontane: Effi Briest. Deutschland Anfang der 1890er Jahre: Effi, ein sehr junges Mädchen, heiratet auf Wunsch ihrer Eltern den Jugendfreund ihrer Mutter und muss feststellen, dass sie ihn achten, aber nicht lieben kann. So zerbricht sie an der Gesellschaft ihrer Zeit und an eigenen Fehlern. Beide Romane sind am Anfang nicht leicht zu lesen, was vor allem für den Goetheroman gilt.

Goethes Wahlverwandschaften sind wirklich nicht jedermanns (frau) Sache - sehr langatmig,- aber gut, ja,- nur - man sollte sich überlegen, ob das Romane sind, die man als junger Mensch (mit Betonung auf jung) freiwillig liest.

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Bei "guter alter Roman" denke ich irgendwie immer zuerst an Simmel und Konsalik. Meinst Du sowas?

Ja

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@Da1vid

Ja - kannste alles lesen von denen ;) Da gibts keine größeren Ausreißer nach oben oder unten ;)

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Muss es denn ein uralter Roman sein? Ich finde die Romane von Anne Jacobs total schön. Vor allem die Reihe über die Tuchvilla. Schau mal: http://www.buecherserien.de/anne-jacobs/

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