Einen ganzen Tag verschlafen, Kündigungsgrund?

10 Antworten

Es ist keine gute Idee, das Missgeschick auf eine Krankheit abzuschieben. Denn auch bei einer Erkrankung hätte derjenige sich rechtzeitig abmelden müssen. Ein Verstoß gegen arbeitsvertragliche Pflichten ist es also auch dann noch.

Ein einmaliges Verschlafen ist in der Regel kein Grund, dass das Arbeitsverhältnis nicht mehr fortgesetzt werden könnte. Der Betrieb müsste erst versuchen, mit mildern Mitteln (also zum Beispiel einer Abmahnung) dem Betroffenen eine Chance geben, das Problem in Zukunft zu vermeiden. Im Wiederholungsfall kann es allerdings zu einer Kündigung führen.

Selbstverständlich könnte ein Betrieb natürlich auch schon bei einer Kleinigkeit eine Kündigung aussprechen. Wenn der Betroffene nicht dagegen klagt, wird sie wirksam, auch wenn sie rechtlich auf wackeligen Füßen steht.

Was die Chance bei einer Klage gegen eine Kündigung betrifft, ist (wie in der Antwort von Maximilian112 erwähnt) zu bedenken, dass für Kleinbetriebe wichtige Regelungen aus dem Kündigungsschutz nicht gelten.

Bei einmaligem verschlafen wird bestimmt nicht gekündigt. Sollte das aber öfter passieren und auch schon mal abgemahnt worden sein, kann der AG kündigen.

Das mit der Krankmeldung fällt bei wiederholtem verschlafen auch mal auf. Wenn es die Ausnahme ist kann man es dem Chef auch sagen. Das kann ja jedem mal passieren

Das kommt auf den Chef an. Ich kenne eine, die hat sich immer eine Krankmeldung in der Schule geholt, wenn sie verschlafen hatte. Sie meinte, es ist ihr zu peinlich dann dahin zu gehen. Eine Zeit lang musste ich sie dann immer wecken-habe ich auch gemacht. Bis zu dem Tag, wo sie mir dann noch die Schuld gegeben hatte(rumgebrüllt auf mich), weil ich sie nicht pünklich morgens mit Telefon geweckt hatte. Seitdem habe ichs dann nicht mehr gemacht. Sie ist ja auch Erwachsen genug alleine auf zu stehen......

einmal, dass kann ja passieren, aber ständig wäre nicht gut! Wäre ein Kündigungsgrund bzw. Abmahnung.

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Ich habe eine Arbeitskollegin, die ein definitives Alkoholproblem hat. Sie war auch schon des öfteren stockbesoffen auf der Arbeit. Man kann es nicht nur riechen, sondern man merkt es, wenn sie redet und läuft. Wir arbeiten im direkten Kundenservice in einem Kurbetrieb: Hallenbadkasse und Terminierung. Wir haben am Tag mit hunderten von Leuten direkten Kontakt. Alle Arbeitskollegen wissen von ihrem Problem. Bei unseren obersten Chefs bin ich mir nicht sicher. Aber wenn sie nicht blind und taub sind, haben sie es auch schon mitbekommen.

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