Einen Chef der mich mobbt wie sagen das ich schwanger bin?

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9 Antworten


Ab dem Zeitpunkt, an dem du schwanger bist, besteht für deinen Arbeitgeber ein Kündigungsverbot, wenn du ihm die Schwangerschaft (bis spätestens zwei Wochen nach einer Kündigung oder generell) mitteilst.

Dieser ist dann verpflichtet, die Arbeitsbedingungen zu schaffen, welche dich als werdende Mutter physiologisch und psychologisch entlasten (zum Beispiel durch das Verbot schwerer körperlicher Arbeit und dem Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen).

Aber Achtung; liegen allerdings (betriebs- oder verhaltensbedingte) Gründe vor, die nichts mit der Schwangerschaft zu tun haben, kann die zuständige aufsichtführende Behörde eine Kündigung ausnahmsweise für zulässig erklären.

Aus Gründen der Rechtssicherheit kann dein Arbeitgeber eine Bescheinigung eines Arztes oder einer Hebamme verlangen, in der die Schwangerschaft bestätigt und der voraussichtliche Geburtstermin genannt wird.

Alles Gute für dich und eine gesunde Schwangerschaft und schöne Geburt!

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Das Hintertürchen will ich sehen. Kein Chef ist so doof und kündigt eine Schwangere, es gibt da so ein nettes Mutterschutzgesetz und das gilt auch für Schwangere. Das regelt auch, was und wieviel du arbeiten kannst. Wenn dir keine andere Arbeit ermöglicht wird und man dich nötigt, kannst du dagegen vorgehen.

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Wenn die Schwangerschaft bestätigt ist, müsstest du von deinem Frauenarzt einen Mutterpass ausgestellt bekommen.

Den musst du als Beweis beim Chef vorlegen.

Und du solltest es wirklich tun um dich und dein Kind nicht zu gefährden. In der Schwangerschaft darfst du nicht mehr schwer heben. Außerdem hast du Kündigungsschutz.

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isebise50 23.06.2016, 20:42

Selbstverständlich muss man seinem Arbeitgeber keinen Einblick in seinen Mutterpass gewähren.

Eine Bescheinigung eines Arztes oder einer Hebamme, in der die
Schwangerschaft bestätigt und der voraussichtliche Geburtstermin
genannt wird, reicht vollkommen aus.

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Ich hab selbst vor kurzen entbunden. Du musst es unbedingt Bescheid sagen sonst gefährdet du dich und dein Kind glaub mich ich dachte auch ist nicht schlimm aber das geht so ins Kreuz.

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Kann er nicht Kündigungsschutz. Der Arzt weiß es also hast du den Beweis. Notfalls mach es schriftlich an die Personalabteilung. Aber ist doch ne coole Situation.

"Da du '+'*, ich bin schwanger und du kannst mir garnix :D"

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Du sagst am besten ohne Umschweife, dass Du schwanger bist und forderst Ihn auf, bei seiner Arbeitseinteilung darauf Rücksicht zu nehmen.

Sobald er das nicht macht, gehst Du zum Arzt und lässt Dich krankschreiben. Umgehend.

Solche Säcke ...

In der Schwangerschaft kann er Dich nicht kündigen.

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lenzing42 23.06.2016, 10:36

@Pudelwohl3: Schwangerschaft ist keine Krankheit, deshalb muss man sich nicht krankschreiben lassen.

Es kommt aber der § 3  Mutterschutzgesetz Abs.:1 zum tragen, denn werdende Mütter dürfen nicht beschäftigt werden,soweit nach ärztlichem Zeugnis Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet sind.

Der Frauenarzt kann ein Beschäftigungsverbot ausstellen, an das sich der Arbeitgeber zu halten hat.

Kündigen kann der Arbeitgeber dir nicht, es sei denn, du befindest dich in einem befristeten Arbeitsverhältnis.



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Pudelwohl3 23.06.2016, 16:21
@lenzing42

Du hast natürlich Recht - Schwangerschaft ist na klar keine Krankheit und deshalb würde der Arzt ein Beschäftigungsverbot aussprechen und nicht krankschreiben. Ich bitte meine unpräzise Formulierung zu entschuldigen.

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Ja brauchst du
Wenn du Schwanger bist gelten andere Regeln auf der Arbeit
Du kannst dann nicht gekündigt werden und darfst keine körperlich Schwere Arbeit verrichten

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Ich bin zwar schwanger aber es liegt ja kein Attest vor ob er da was tun kann 

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Pudelwohl3 22.06.2016, 23:50

Das Attest kriegst Du aber doch sofort ...

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Ich kann mal mit deinem Chef reden und in bisschen in Druck setzen :)

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