Eine Wichtige Glaubensfrage?

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt keinen " Evangelischen Glauben " Es gibt den christlichen Glauben und der beinhaltet die Bibel als Gottes Wort zu akzeptieren und bestmöglichst danach zu leben , was Jesus im Neuen Testament noch einmal betont : Du sollst Gott , deinen Herrn , lieben von ganzem Herzen , von ganzer Seele und mit aller deiner Kraft und den Nächsten , wie dich selbst . " 

In der Bibel steht als letzter Satz , daß wir nichts diesem Buch hinzufügen oder abziehen dürfen . Es gibt aber doch Propheten , die aus dem Geist Gottes reden , aber etwas neues , anderes predigen sie nicht . Sie haben nur vertiefte Erkenntnis , was Jesus uns heute zu sagen hat . 

Die Zeit des Christentums bleibt nicht stehen . Gott zeigt in der Bibel seinen Plan bis in die Zukunft und bis in die Ewigkeit . 

An Glaubensdingen vermittelt das Buch Mormon eigentlich nicht viel mehr, als bereits in der Bibel steht, aber diese Einigkeit besteht nur zwischen dem, was im Buch Mormon und der Bibel wirklich enthalten ist, und nicht gegenüber dem, was aus der Bibel in manchen Kirchen interpretiert wird.

stimmt es also das der Evangelische Glaube unvollständig ist?

Das ist eine Bewertung, zu der ich nicht willens bin. Klar ist für mich jedoch, dass in der Bibel, auch im Neuen Testament für sich, mehr verheißen ist, als in der evangelischen und auch katholischen Kirche vertreten wird.

Ist die Zeit im Evangelischen Christentum stehen geblieben?

Das würde ich auch nicht so sehen. Propheten dienten schon in alter Zeit, um auf Bevorstehendes hinzuweisen und dazu aufzufordern, sich entsprechend vorzubereiten. Genauso ist es auch mit den Propheten der Mormonen. Im Übrigen gehöre ich selbst ebenfalls der Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage an. Falls Du also weitere Fragen hast, kannst Du sie gern per PN stellen (erfordert eine Freundschaftsanfrage), oder, sofern ich eine Antwort als für öffentlich vertretbar halte, auch gern in einem Kommentar auf meine Antwort.

Gegenfrage:

Wann ist ein Glaube "vollständig"?
Die Welt ist so komplex, dass ein Glaube niemals "vollständig" sein kann.

Mir persönlich sind Glaubensrichtungen, die für sich diesen Eindruck erwecken, völlig suspekt. Finger weg!

Außerdem:

Jeder ev. Pfarrer, jede ev. Pfarrerin hat den Anspruch, Gottes Wort aktuell in der Gegenwart zu verkündigen. Noch aktueller geht es eigentlich nicht. :-)

Schließlich:

In Glaubensdingen lohnt kein Streit. Aus Sandkasten-"Argumentationen" wie "Mein Glaube ist aber aktueller als Deiner" sollte man möglichst schnell hinauswachsen. Ich kann Dir gerne schreiben, warum ich von meinem ev., Glauben überzeugt bin. Aber kein Streit darüber, warum der eigene Glaube der richtige und warum der andere Glaube nicht richtig ist, wird dem gerecht, woran man glaubt. Man braucht äußerliche Kriterien, erhebt sich damit über den Glauben, möchte ihn damit retten und hat ihn bereits zerstört.

Was möchtest Du wissen?