Eine Tarifvertrag frage?

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2 Antworten

Grundsätzlich muss ein Arbeitgeber, der einer tarifvertragschließenden Partei (Arbeitgeberverband) angehört, den von der Gewerkschaft mit dem Verband geschlossenen Tarifvertrag anwenden.

Streng genommen betrifft das nur diejenigen Arbeitnehmer im Betrieb, die als Gewerkschaftsmitglieder selbst einer tarifvertragschließenden Partei angehören. In der Regel wird der Vertrag vom Arbeitgeber aber auch auf Nichtgewerkschaftsmitglieder angewendet, um sie bei Ausschluss nicht "in die Arme der Gewerkschaft" zu treiben.

reinschreiben was er will solange sie positiver für den AN sind als wie im Tarifvertrag festgelegt?

Ja!

Von den Vorschriften des Tarifvertrags darf der Arbeitgeber immer abweichen, wenn die Abweichungen für die Arbeitnehmer eine Besserstellung gegenüber dem Tarifvertrag bedeuten (das ist wie bei Gesetzen aus dem Bereich des Arbeitsrechts auch).

dürfen auch sachen enthaltenen sein die schlechter sind als wie im Tarifvertrag vereinbart?!

Ja, wenn ...

Schlechtere Konditionen darf er nur dann vereinbaren, wenn der Tarifvertrag zu den betreffenden Punkten "Öffnungsklauseln" enthält, die eine solche Möglichkeit ausdrücklich erlauben!

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soweit ich das weis muss der arbeitgeber nur nach tariv bezahlen, wenn we in einem arbeitgeberverband ist.

Aber auch betriebe die nicht an den tarifvertrag gebunden sind orientieren sich oft an diesen

sollte der arbeitgeber sich an den tarifvertrag halten müssen, dann darf er keine schlechteren konditionen bieten. wenn er bessere sachen anbietet, wie z.B. einmalzahlungen, boni.... dann ist das vollkommen in ordnung

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Kommentar von Familiengerd
12.05.2016, 13:29

dann darf er keine schlechteren konditionen bieten

Es sei denn, der Tarifvertrag enthält entsprechende Öffnungsklauseln!

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