Eine simple Einsteigeranleitung für Meditation?

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6 Antworten

Du kannst für den Anfang Atembeobachtung als kleinsten gemeinsamen Nenner antesten:

  • bequeme Position einnehmen (sitzend, liegend, stehend, was dir passt)
  • Atemzüge beobachten (zählen, "ein-aus", Bauchdecke beobachten, wieder was dir passt)

Dazu gibts in der Literatur und im Netz etliche praktische Anleitungen.

Es müssen am Anfang auch nicht gleich 10 min sein. Mache was sich gut anfühlt und steigere es nach und nach. Wichtig ist eher die regelmäße, gleichmäßige (also nach der Orientierungsphase nicht mehr ständig die Technik variieren) und achtsame Ausführung als die Dauer oder das Ganze gar zum Leistungssport zu machen.

Ein paar typische Anfängerfehler kannst du natürlich vermeiden. Also:

  • Nicht "ich darf nichts denken" denken, sondern achtsam auf den Atem konzentrieren. Dadurch, dass du deine Gedanken auf den Atem und damit das Hier und Jetzt lenkst, kommen deine Gedanken mit steigender Praxis ganz von allein zur Ruhe.
  • Nicht beurteilen. Wenn Gedanken kommen, fein, das Abschweifen ist normal. Nehme sie kurz zur Kenntnis und dann zurück zum Atem.
  • Nicht in unbequeme Sitzpositionen zwängen, nur weil du gehört hast, dass das so sein muss, dein "Energiefluss" sonst blockiert wird oder sonstwas. Das bringt uns zu den nächsten 2 Punkten:
  • Nicht in theoretischen Ausführungen festbeißen, und darüber die Praxis vergessen. Etwas Theorie schadet nicht, vorallem Motivation ist notwendig, aber ansonsten ist Meditation Praxis und Erfahrung.
  • Nicht am Anfang in die Spezialpraktiken einzelner Lehren/Richtungen und deren esoterisches Drumherum eintauchen. Dich jetzt mit Yoga-Richtungen, Energiekanälen, Chakren, Weisheitsaugen etc zu beschäftigen kleistert dir nur den Kopf zu und hält dich vom wichtigsten, dem Start und der Durchführung einer regelmäßigen Praxis, ab. Du weißt schließlich noch nicht mal, ob dir Meditation überhaupt liegt.

Auf jeden Fall: Viel Spaß beim Üben und viel Erfolg!

Also so simpel ist das mit Meditation aus meiner Sicht nicht, mache seit einiegen Jahren Yoga wobei Meditation als ein Hauptanteil dabei recht wichtig ist. Bei dem System nach dem ich die Rückbesinnung auf meine wahre Wesenheit betreibe (Yoga) soll man mit möglist geradem Rücken sitzen damit der Energiefluss nicht unnötig gestört wird, dabei sollte möglichst ununterbrochen die Konzentration auf das dritte Auge gelenkt werden (ein Punkt oberhalb der Augen etwa in der Mitte der Stirn), nach längerem Üben wird dort dann eine Art Lichtstern wahrnehmbar. Also dann an nichts denken, alle Energie von den Sinnesorganen zurückziehen, und diese durch Konzentraton auf den Sender zum "göttlichen" leiten (das ist das dritte Auge, der Sender, das Herz ist überiegens der Empfänbger), dies durch Konzentration. Da liegt aber auch der Knackpunkt warum Meditation zumindest nach diesem System nicht gerade einfach zu erreichen ist. Versuch mal für nur 10min an nichts zu denken und dich nur auf einen Punkt zu konzentriren, sehr schwer, da in unserer modernen Welt der Geist nur in bewegung ist. Es gibt aber Hilfsmittel wie bestimmte Übungen (Körperstellungen , welche an sich Hilfsmittel sind seinen Energiefluss in bewegung zu bringen und sich zu entspannen), sowie Atemübungen und bestimmte Mantras (sehr effektif), also ich brauche zumeist einiege Zeit welche ich mit Yogaübungen und Atemtechniken usw. verbringe um dann einiege Zeit meditieren zu können. Als einfache Anleitung würde ich sagen suche dir einen Ort der Ruhe, bringe dich zuvor selbst zu Ruhe und versuche in einer dir bequemen Position mit möglichst geradem Rücken dich in dich selbst zurück zu ziehen und deine Gedanken möglichst ruhig unter Kontrolle zu behalten und Konzentriere dich auf dein drittes Auge. Wenn du Englisch kannst, hier werden auch einiege Anleitungen zur Meditation gegeben, ist auch die Organisation nach deren Lehrbriefen ich grossteils meine Yogaübungen mache und ich kann aus meiner Sicht versichern das denen ihr System funktioniert... http://www.yogananda-srf.org/tmp/meditation.aspx?id=120#.UrWVgbSkMzI

hier 1 simple med.technik:

bequeme stellung (nur nicht auf rückenschmerzen meditieren!) also anlehnen an stuhl oder zimmerwand.nur nicht einschlafen!! kann mal passieren am anfang. aber das regelt sich mit der zeit.

augen zu.mütze über die augen.gucken was drunter ist.mit der zeit gibts lichtpunkte etc

ohropax ins ohr.hören,was drinnen passiert.mit der zeit hörst du töne etc

und immer normal atmen (der kommt und geht ja von selbst).

wie lange ist unwichtig.regelmässig ist wichtig! jeden tag einmal.ob 10 min,ne halbe stunde: wie gesagt egal.

es dauert was, bis was passiert.aber das kann ich bei dir nicht einschätzen.kenn deine entwicklung ja nicht.

auch mal einfach am tag kurz abschalten: atmen und aus dem fenster gucken. paar x am tag.immer locker.nix erzwingen oder erwarten.

erfolg kommt mit sicherheit.

Hey,

ich hab mir folgendes Buch zur Hand genommen für den Einstieg:

"Meditation für Einsteiger" von Manfred Miethe

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Viel Glück beim Meditieren. Liebe Grüße Smiley2791

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