eine schlechte Reitschule?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Schulpferde müssen eine Menge mitmachen - wirklich gute, immer geduldige Lehrmeister sind deshalb natürlich selten. Die meisten haben, wie das bei Menschen auch so ist, eben ihre Macken und drücken sich auch gerne mal vor ihrer "Arbeit". Bedenke, dass sie sich jeden Tag mit mehreren Reitschülern und ihren mehr oder weniger unangenehmen Unachtsamkeiten herumplagen müssen und von vielen dabei alles andere als fair behandelt werden. Solange die Tiere artgerecht gehalten werden und keine wirklich gefährlichen Verhaltensweisen wie Steigen oder nach dir treten zeigen, würde ich dir da raten, einfach etwas nachsichtig zu sein :)

Natürlich ist es völlig normal, dass du nach ein paar Monaten noch nicht alles kannst. Du wirst Fehler machen, die du bemerkst und auch solche, die dir selbst gar nicht auffallen, dem Pferd dafür aber umso mehr. Es sind eben sensible Tiere! Oft reicht es auch schon, wenn man ein bisschen unsicherer und hektischer auftritt als andere (und das ist bei einem Anfänger oft zwangsweise der Fall), und schon steht das Pferd beim Satteln nicht mehr still oder will sich nicht den Huf fertig auskratzen lassen. Solche Kommunikationsprobleme am Anfang gehören wirklich bei jedem dazu - mach dir nicht so einen Stress, das kommt schon mit der Zeit. Es ist absolut nichts falsch daran, um Hilfe zu fragen, wenn man etwas noch nicht kann. Oft muss man sich Dinge mehrmals erklären lassen und auch beim Zuschauen kann man viel lernen.

Generell ist es so, dass du bei der Auswahl deiner Reitschule wahrscheinlich ein paar Kompromisse eingehen musst. Den "perfekten" Hof zu finden, kann Jahre und mehrere Wechsel nach sich ziehen oder in der jeweiligen Gegend auch einfach nicht möglich sein. Am Ende musst du entscheiden, ob du dich in diesem Betrieb wohl fühlst und der Umgang mit den Tieren und Menschen mit deinen Vorstellungen übereinstimmt. Vielleicht möchtest du es ja auch einmal woanders probieren oder es mit einer neuen Reitweise versuchen? Nur zu :)

Mir ist klar, dass kein Pferd perfekt ist, aber auch bei erfahrenen Reitern sind sie nicht still, das liegt also nicht an mir. 

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@HorseDoglover15

Auch ein erfahrener Reiter macht nicht alles richtig - und auch dann kann er nicht in einem Mal das "korrigieren", das sich das Pferd über die restliche Zeit hinweg halt so angewöhnt hat. Wie gesagt, in den Job, den diese Tiere haben, sollte man sich auch einmal hineinversetzen...häufig fehlen eben Zeit und Geld dafür, regelmäßig Profis drüberschauen zu lassen.

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Das altbekannte Problem mit den Schulpferden... Wie soll denn ein Pferd das täglich mehrere Reiter unterschiedlichster Kenntnisstände und Charaktere durch die Gegend tragen muss, immer brav und lieb und super rittig sein? Zudem die wenigsten Schulpferde wirklich regelmäßig Korrektur geritten bzw. auch am Boden korrigiert werden. An deinen Problemen wird auch ein anderen Pferd nichts ändern. Du wirst bei jedem etwas finden dass nicht perfekt ist, so ist das nun mal leider. Wenn du das Reiten auf wirklich reell gut ausgebildeten Pferden lernen willst dann wirst du um einiges tiefer in die Tasche greifen müssen und musst dir einen entsprechend guten Hof suchen.

Wenn du Probleme beim Satteln etc. hast dann hol dir jemanden dazu der dir helfen kann. Und wenn die RL nur den anderen hilft dann geh zu ihr hin und frag sie ob sie dir bitte ebenfalls helfen kann, da du es alleine nicht schaffst. Zudem würde ich dir zumindest mal zu Einzelstunden raten. Da kannst du gerade am Anfang, solange du noch nicht in der Lage bist bestimmte Lektionen eigenständig zu üben, doch viel mehr lernen. Das sind die paar Euro mehr die du zahlen musst auch definitiv wert. Wenn du mehr Erfahrung im Umgang sammeln willst dann mach doch mal einen Kurs in Bodenarbeit etc.?

Ich kann dir die Frage nicht beantworten, denn ohne das gesehen zu haben, weiß ich nicht, ob es an den Pferden und eventuell schlechtem Unterricht liegt oder an dir.

Schulpferde sind oft nicht einfach, nicht lieb, sondern genervt, und nicht rasend rittig.

Und du reitest erst seit ein paar Monaten. Das ist nichts!!! Gar nichts. Reiten ist nun mal der schwerste "Sport", den es gibt.

Ich kenne durch meine Freundin eine Reitschule, die sehr, sehr, sehr gut ist. Es gibt nur vorzüglichen Einzelunterricht auf sehr gut geförderten Schulpferden, die regelmäßig von der RL korrigiert werden. damit sie fein bleiben. Und sie werden höchstens zweimal am Tag eingesetzt und sind viel auf der Weide. Es gibt nur vier Schulpferde. Ein Schwarzwälder Fuchs, bis zur Piaffe ausgebildet, ein Haflinger, L gehend, ein Warmblut und ein Trakehner, beide bis M** geritten.
Aber da kostet die Stunde (45 Min.) auch mal eben 60 Euro.

Für eine gute Reitschule mit guten Pferden und gutem Unterricht bezahlt man halt viel Geld.

Ich habe als Jugendliche in einer Reitschule/FN das Reiten "gelernt". Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie du. Weide gab es keine, auch nicht für die Privatpferde übrigens, die Pferde waren gerade für Anfänger schwierig, weil ausgebufft. Die wussten sich halt zu wehren. Manche gingen buckelnd durch, manche bewegten sich gar nicht und ließen den Reiter verhungern.  Nicht selten schlugen und bissen sie. Ich bin übrigens die ersten 100 Stunden pünktlich alle 3 Stunden runtergeflogen. Ein Schulpferd wurde einem zugeteilt, aussuchen war nur selten möglich. Das ist ja auch klar, denn dann wollten acht Schüler alle die Heidi haben, aber niemand den Schneemann, der gerne die Reiter verlor und quietschend durch die Halle raste.

Ich kann dir also nicht sagen, ob die Reitschule gut oder schlecht ist. Wahrscheinlich normal. Da muss man sich halt durchbeißen.   Gelernt habe ich aber in den Jahren, die ich dort geritten bin, trotzdem einiges. Vor allem, mir nicht sofort in die Hose zu machen, wenn man ein oder mehrere Pferde herumsprangen wie die Irren. DAs war halt so. Und wenn ich runterfiel, stieg ich halt wieder auf. 
Nur die Harten kommen in den Garten.

Richtig das Reiten gelernt habe ich dann auf meinem eigenen Pferd im Einzelunterricht.

Wenn du den Unterricht in dem zweiten Stall nicht willst, musst du halt weiter suchen und bereit sein, wahrscheinlich viel mehr zu bezahlen. Wie meine Freundin. Die will kein eigenes Pferd und bezahlt in ihrer Reitschule halt über 400 Euro im Monat. Die lernt natürlich was, das ist klar.

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