Eine Professionelle Dame zum kuscheln oder mehr?

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2 Antworten

Bei der Dienstleistung "Sex gegen Geld" gibt es eine Vielzahl verschiedener Geschäftsmodelle, bei denen die Erlebnisse von "Viel Geld für Nix" über eine hektische, zielorientierte Nummer bis hin zum genialen, zärtlichen, wilden, leidenschaftlichen Sex, bei dem beide auf ihre Kosten kommen, reichen können.

Bedenke, dass der Volksmund unter "Bordell" völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle zusammenfasst, die daher auch ein höchst unterschiedliches Erlebnis liefern! In den sogenannten "Kontaktbars", die oft in Bahnhofsnähe zu finden sind, ist das Bezahlen von überteuerten Damengetränken ein wichtiger Teil des Geschäftsmodells. Hier wirst Du hunderte Euro los, bevor eine Frau überhaupt bereit ist mit Dir ein Zimmer aufzusuchen. Tipp: Finger weg!

Laufhäuser (aka "Eros-Center", Kontakthöfe, Laufstraßen...) sind kasernenartige Gebäude, wo die Freier durch die Gänge streifen und die Girls, welche an den Türen der angemieteten Zimmer stehen versuchen die Männer auf ihre Matratze zu locken. Gerne wird an der Türe Vieles versprochen, was dann nach der im Voraus fälligen Geldübergabe (geht ab 20-30 € für 15-20min los) wieder vergessen wird. Nachkobern (für Ausziehen, Stellungswechsel usw.) ist weit verbreitet und auch völliger Beschiss möglich ("Schatzi - Handverkehr ist auch Verkehr - wenn Du mich vögeln willst musst Du nochmal 200 drauflegen..."). Daher gilt auch hier: Finger weg!

Ein Grossteil des PaySex spielt sich in Wohnungen (aka Wohnungspuffs) ab, wo entweder eine Allein(an)schaffende Frau oder gleich mehrere anzutreffen sind. Bei den Solo-Künstlerinnen musst Du hoffen, dass ihre Beschreibung im Web oder in den Kontaktanzeigen der Tageszeitung einigermassen stimmt.  Sich langsam kennenzulernen und feststellen ob man sich wirklich sympathisch ist, ist bei dieser Form des Paysex nicht vorgesehen. Sobald Du mit dem Girl alleine bist tickt die Uhr. Für 30 min werden meist 50-100€ Basistarif aufgerufen.

Die bisher genannten Geschäftsmodelle sind für Dein Bedürfnis nach menschlicher Nähe, Kuscheln und Schmusen denkbar ungeeignet,

Das beste Preis-/Leistungsverhältnis und eine gute Möglichkeit zum "schnuppern" sind Sauna- und FKK-Clubs, die Du Dir als eine Mischung aus Wellness-Hotel, Bar, Restaurant, Disco und Freizeitbad vorstellen kannst. Du zahlst am Empfang den Eintritt von 30-80€ (je nach Club), hängst Deine Klamotten in einen abschließbaren Spind, hüpfst unter die Dusche und wirfst Dich in Bademantel oder Handtuch. Geldbeutel, Handy usw. kommen in ein separates Wertfach, wo sie sicher aufgehoben sind..

Dann kannst Du Dich erstmal in Ruhe reinfinden, etwas trinken, die Sauna besuchen, im Pool plantschen, Sportübertragungen schauen, Dich unverbindlich mit den Mädels unterhalten und bei Interesse und Sympathie geht man gemeinsam auf ein Zimmer. Das Serviceniveau ist auch deutlich höher als bei anderen Paysex-Varianten, so gehören beispielsweise Zungenküsse normalerweise dazu. Bring auf jeden Fall genug Zeit mit und komme am besten bereits am Morgen oder frühen Nachmittag an - dann ist es noch ruhiger und Du kannst Dich erst einmal langsam an die Atmosphäre gewöhnen!

Viele Girls im Club praktizieren den geschätzten "Girldfriend-Sex" - also wie mit einer "richtigen" Freundin. Sag' dem Mädel, das Dir sympathisch ist, dass es Deine Paysex-Premiere ist - die meisten werden sich dann besondere Mühe geben, damit dieses einmalige Ereignis ein unvergessliches Erlebnis wird. Geh' nicht mit der Erstbesten, sondern lass' Dir Zeit, bis es "funkt"! 

Ausser dem Eintritt (s.o.) kostet die Zeit auf dem Zimmer dann meist 50 Euro pro 30min für das Standardprogramm (Schmusen, Streicheln, Zungenküsse, Lecken, Blasen & gummierten Verkehr). Bezahlt wird grundsätzlich NACH der Session - will man bereits vorher Geld von Dir, so bist Du im FALSCHEN Laden!

WAS Du dann mit einem Mädel anfängst ist Geschmackssache. Bereits beim Kennenlerngespräch kann man normalerweise erste Zärtlichkeiten austauschen (Streicheln - aber bitte nicht gleich in den Schritt oder die Brüste grabschen - und oft sind auch schon ein paar Küsschen drin...). Sage am besten schon im Vorgespräch, dass Dir heute einfach nur nach Kuscheln und Schmusen zumute ist. Damit bist Du garantiert nicht der Erste und den meisten Mädels auch wesentlich lieber als ein "Sportficker", der sich mit ihrem Körper selbst befriedigt. Ich kenne verschiedene Gäste, die ihr eigenes Massageöl mitbringen und die Frauen erst einmal von Kopf bis Fuß verwöhnen, bevor sie die Rollen wechseln. Bei denen stehen die Mädels oft regelrecht Schlange... . ;-)

Je nach Club erwarten Dich teils über 100 Girls, die außer High Heels kaum mehr als ein Lächeln tragen. Die meisten Frauen sind Anfang 20 und vom Typ "Nettes Mädel von Nebenan". Diese räkeln sich auf den reichlich vorhandenen Sofas und Barhockern. Wenn Du einem Girl länger zulächelst kommt sie auf Dich zu und beginnt ein Gespräch mit Dir. Natürlich kannst Du Dich auch zu einem Girl setzen, die Dich interessiert. Keine Angst: Die Girls WOLLEN sich ja mit Dir unterhalten und werden das Gespräch am Laufen halten ("Wie heisst Du?", "Bist Du zum ersten Mal hier?", "Wo kommst Du her?", "Wie gefällt es Dir?" usw.). Das Abzock-Risiko ist relativ gering - vor allem wenn man sich vorher schon etwas eingelesen hat.
Im Eintritt sind Essen und (alkoholfreie) Getränke "flat" enthalten, Du musst also keinen Schampus spendieren um Dich mit einem Girl unterhalten zu können. Weitere wichtige und nützliche Infos gibt's bei Amazon in Buchform - z.B. in dem informativen und unterhaltsamen Buch "Wir sehen uns im Puff!"

Vergiss' aber nicht: Auch wenn sich Gast und Dienstleisterin oftmals sehr sympathisch sind, so handelt es sich doch um eine Dienstleistung. Verliebe Dich also nicht in Deine Gespielin, sondern nimm diesen Schubs für Dein Selbstbewusstsein für die "freie Wildbahn" mit...

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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Kommentar von Geranio
23.07.2016, 16:34

Hallo R. Fahren

Ich bedanke mich für deinen tollen und auskunftsreichen Beitrag, vielen lieben und auch herzlichen Dank. Allerdings gibt es leider einen haken, ich bin sehr sehr schüchtern und so ein Sauna Club ist für mich eine sehr große Soziale Situation in der ich nicht zurecht kommen würde, ich würde in der Ecke stehen und wenn mich jemand anspricht kommt ein *pieps ... ich ömmm tschüsss schnell weg hier* So schlimm und vieleicht auch für euch unbegreiflich aber bei mir leider Realität ...

liebe Grüße

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Kommentar von RFahren
23.07.2016, 17:03

Das mit dem "schüchtern" war bei mir schon angekommen. Aber gerade in einem Club kannst Du "in der Menge untertauchen". Du bist einer von vielen Gästen und noch mehr anwesenden Mädels.

Bei den meisten anderen Paysex-Formen gibt es kein "langsam auftauen" - da läuft ab dem ersten "Hallo" die Zeit und es wird erwartet, dass Du aktiv wirst bzw. Deine Wünsche äußerst.

Ein Club macht auch ohne Sex Spass und Du kannst mit Sauna, Pool, Whirlpool, Sonnenbaden, Sportübertragungen usw. Die Zeit verbringen - inmitten von dutzenden nackter Frauen (die Männer tragen übrigens Bademantel oder Handtuch). Mancher Kontakt ergibt sich dabei ganz zwanglos - ich kenne jedenfalls kein anderes Geschäftsmodell, bei dem man so unkompliziert in Kontakt zu einschlägigen Dienstleisterinnen kommt...

Seid nett aufeinander!

R. Fahren  

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Kommentar von Deepdelver
23.07.2016, 19:26

Oh Mann, vielen Dank für diesen Beitrag! Du hast gerade mein Weltbild von der Prostitution total verändert! Ja, ich dachte alle Bordelle wären mehr oder weniger gleich... (schummrige Laufhäuser)

Eine Frage: wäre ich als Frau denn deiner Erfahrung nach in so einem Saunaclub auch eine willkommene Kundin? ;)

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Kommentar von RFahren
23.07.2016, 21:43

In welcher Stadt denn? Es gibt da durchaus Unterschiede...

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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Keine Sorge, das machen sehr, sehr viele Männer. Die Damen sind das gewohnt.

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Kommentar von Geranio
23.07.2016, 16:35

Hallo Matermace,

Danke für deinen Kommentar, ich hätte nicht gedacht das so etwas doch sehr populär ist.

liebe Grüße

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