Eine Person aufmuntern, die Angst hat sie habe eine tödliche vererbbare Krankheit?!

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Hallo MiBeX,

Du bist wohl sehr hilfsbereit und einfühlsam, deshalb ist es um so schöner, dass Du Dich so sehr bemühst, eine andere Person aufzumuntern und ihre für Dich erkennbare Angst nicht bagatellisierst. Damit es auch Dir selbst beim Aufmuntern gut geht, habe ich aus meiner Erfahrung zwei bis drei Anregungen. Möglicherweise passt etwas davon zu Dir.

Erstens: Nimm die Angst der anderen Person weiterhin ernst. Frage sie, wo sie dieses Angstgefühl in ihrem Körper spürt, wie sich die Angst äußert. Interessant fand ich immer die Antworten anderer danach, wenn es darum ging, die Angst ganz konkret zu beschreiben: wie groß ist die Angst (wobei ich mit den Händen oder Fingern verschiedene Auswahlmöglichkeiten anbot) wie sieht sie aus (eher ein Wattebausch oder ein Stein), wie fühlt sie sich an, was sagt sie Dir, was für einen Klang hat sie, kannst du sie schmecken??? und ähnliche Fragen mehr, die aus Deinem Innern kommen. Zum Ende des Gespräches bietet sich an, noch mal die Angst liebevoll zu betrachten.

Bislang habe ich erlebt, dass sich die Angst des anderen merklich verändert (verkleinert)hat.

Angst, wie Du sicher bereits bemerkt hast, kann sich mehr und mehr zur Lebensbremse entwickeln, die deutlich körperliche Spuren zeigt und die Lebensfreude massiv „anknabbert“.

Wenn Dir die andere Person wichtig ist, teile ihr mit, was Du für sie empfindest und danke ihr für das Vertrauen, das sie Dir entgegenbringt, indem sie sich Dir gegenüber öffnet.

Zweitens: Teile Ihr mit, wie hilflos Du Dich fühlst, wie viele Gedanken Du Dir machst, dass Du keine Angstexperte bist und ihr die Angst nicht nehmen kannst. Immerhin lehrt uns jede Angst vorsichtig und achtsam zu sein.

Appelliere an die Eigenverantwortung dieser anderen Person, die sich ihrem Hausarzt gegenüber anvertrauen könnte, um einige Stunden bei einem Facharzt oder Psychologen verordnet zu bekommen. Der kennt sich aus. Und wenn die Chemie zwischen ihr und dem „Fachmann“ stimmt und sie sich wirklich von dieser Angst befreien möchte, um wieder selbst voll ihr Leben gestalten zu können, kann das nur ein Gewinn für sie (und Dich) sein - egal, wie irgendwelche medizinischen Untersuchungen aussehen mögen.

Ergänzen möchte ich noch, dass es mir sehr wichtig erscheint, ihre und Deine innere Batterie aufzuladen. Das gelingt mir am besten durch kleine Überraschungen, gemeinsames Lachen und Aktivitäten, die beiden Spaß und Freude machen.

Hoffentlich hilft Dir meine Antwort ein wenig. Mut gehört dazu, und den wünsche ich Dir.

Die Person soll sich untersuchen lassen, ein 24Stunden EKG machen und die Sicherheit zu haben das alles in Ordnung ist. Und wie alt waren Opa und Oma, wo sie gestorben sind? Wenn schon älter, dann kann er beruhigt sein, dann stirb im Alter beinahe jeder an Herzproblemen und so.

64 waren sie erst

0
@MiBeX

Das ist schon lange her, wenn sie ur-ur sind, damals starben alle früher, damals 64, ist wie heute 75-80Jahre. Alles Gute

0

Wir alle werden mal sterben. Vielleicht sogar morgen, wer weiß. Man muss einfach akzeptieren, dass man irgendwann stirbt und vorher nicht wissen wird, wann es soweit ist. Das ist eben fakt und damit muss man sein Leben nicht unnütz belasten. Eher jeden Tag genießen - es könnte der letzte sein,

Erst mal zum Check. Dann kann man sich immer noch Gedanken machen...

Überreden zu einer Therapie,dass kann man heilen.L.G.

das ist unbegründet, erst wenn sie in dem alter kommt, wo oma und opa gestorben sind.

Was möchtest Du wissen?