Eine neue EU der reichen Länder gründen?


08.07.2020, 10:25

Auch Slowenien soll noch zu den besser gestellten assoziierten Staaten gehören.

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ich finde die EU hat zu viele Länder aufgenommen, die vom Lebensstandard einfach nicht zusammenpassen.

Man kann das so sehen. Die EU hätte natürlich auch langsamer wachsen können. Aber wie die Dinge nun mal stehen, muss man heute mit 27 Mitgliedsländern arbeiten!

Was den Lebensstandard angeht, gibt es zweifellos Unterschiede. Aber es ist eine der politischen Zielsetzungen der EU, als solidarische Gemeinschaft eine Angleichung der Lebensstandards in allen Ländern herbeizuführen. Von heute auf morgen geht das natürlich nicht, aber das ist kein Grund, es nicht anzustreben!

Ich wäre für eine Neugründung mit folgenden Ländern: Niederlande, Belgien, Luxemburg, Deutschland, Dänemark, Österreich, Schweiz, Frankreich, Spanien, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Estland, Irland, Island, Vereinigtes Königreich.

Die Briten sind raus! Und mir nichts, dir nichts fast alle Länder des ehem. Ostblocks hinauszukatapultieren, wäre dumm, weil es dadurch zu einer Spaltung Europas käme, die nur schwer wieder rückgängig zu machen wäre.

Für die ärmsten EU Länder wird der Zugang dagegen wie heute für Drittstaaten stark beschränkt.

Was wäre damit für Europa gewonnen, diese Länder ihrem Schicksal zu überlassen? Entweder müsste man zusehen, dass sich die ausgeschlossenen Länder irgendwem anbiedern, von dem sie (materielle) Hilfen bekämen, etwa (wieder) Russland -, oder man müsste diese Hilfen (wieder) selbst anbieten, um Einfluss ausüben zu können. Aber dennoch wäre Europa dadurch unsicherer geworden, weil die ausgeschlossenen Länder gewiss nicht mehr solidarisch wären, ja, es könnten unschöne Emotionen das politische Klima in Europa vergiften, wie es in den vergangenen Jahrhunderten einst gewesen ist! Wer würde eine solche Dummheit denn wirklich wollen? Das neue Europa, die EU, eine Staatsbildung besonderer Art, muss in die Zukunft schauen und gehen, nicht zurück in die meist trübe Vergangenheit!!!

Italien, Portugal, Kroatien und Lettland werden assoziierte Staaten.

Italien ist ein EU-Gründungsmitglied! Italien auszuschließen, geht überhaupt nicht!

So kann die EU wieder eine starke Volkswirtschaft werden und muss keine Kompensation an Länder zahlen die sich einfach nicht entwickeln wollen.

Nein. Die EU muss weiter zusammenwachsen, ein effektiver Staatenbund werden, der sich eine freiheitlich-demokratische Verfassung gibt, die auf rechtsstaatlicher Grundlage auch Abweichungen von den wesentlichen europäischen Werten zu ahnden zulässt. Auch braucht die EU staatliche Kompetenzen, um gerade den schwächeren Ländern effektiv bei wirtschaftlichen und anderen Problemen helfen zu können. Solidarität darf nicht mehr der Willkür eines einzelnen Staates überlassen bleiben, sondern muss von der Gemeinschaft der EU-Staaten eingefordert und durchgesetzt werden können! Außenpolitisch muss die EU mit einer Stimme sprechen, und eine effektive Europa(berufs)armee, die es defensiv mit jedem Feind aufnehmen kann, wird benötigt, um in Zukunft eine komplette Weltmacht - wirtschaftlich ist sie es ja schon - bleiben zu können. Um das eines Tages zu erreichen, wäre eine Spaltung und Schwächung der heutigen EU vollkommen widersinnig!

Bleibt gesund und vernünftig!

Arnold

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich arbeite als Historiker.

Russland ist arm!

Westeuropa beutet Osteuropa aus!

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@Palmenpenis3

Nicht schon wieder. Immer diese osteuropäischen Propagandisten, die auch noch die Hände derer beißen, die sie füttern. 🙄

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@ArnoldBentheim

Polen liegt in Mitteleuropa und verliert jedes Jahr 5% des BIPs an die EU. Die CDU greift Polen verbal an und nicht umgekehrt.

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Die meisten von dir genannten Länder haben ebeneinen verhältnismässig hohen Standart, weil sie NIE einem EU-Konstrukt zustimmen würden. Wieso sollten sie? Sie würden dabei nichts gewinnen - im Gegenteil: Einen Teil ihrer Staats-Souveränität würden sie an Brüssel abgeben. Und dafür gibt es schlicht und ergreifend keinen Grund.

Die EU ist keine Wirtschaftseinheit, sondern eine Grossbanken-unterstützende Geldverschiebermacht. Da profitiert unter dem Strich niemand - das hat auch Griechenland schmerzlichst feststellen müssen.

Einen Teil ihrer Staats-Souveränität würden sie an Brüssel abgeben.

All diese Staaten haben bereits einen Großteil ihrer Souveränität an Brüssel abgegeben. Sie dürfen nur nicht mit entscheiden.

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@Oponn

Die wenigstens haben das. Ist es das, was man euch innerhalb der EU so täglich erzählt?

Ganz nebenbei: Wir hätten auch als Mitgliedsstaat nicht viel mitzusprechen und dürften primär nur blechen.

Mit unsren bilateralen Verträgen handeln wir wie gehabt recht gut. Die Mär der Nachteile, welche die Nichtmitgliedstaaten haben sollen, darüber amüsiert sich praktisch JEDER Mitgliedstaat. Und keiner davon kann wirklich verstehen, wie man als Bürger innerhalb der EU darin noch einen Vorteil sehen kann. Die EU wird mitlerweile öfters belächelt und die Art der Finanzierung, mit welcher man beispielsweise in Griechenland den Griechen nicht den gegringsten Gefallen tut, sondern lediglich die eigenen Grossbanken mit Auslandssitzen und einen kleinen Teil der eigenen Exportwirtschaft quersubventioniert, machen vor allem Deutschland einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Das dürfte dann allen mal auffallen, wenn sie merken, dass die Briten gar nicht wirklich Nachteile aus ihrem Ausstieg mitnehmen und die Deutschen auf den griechischen Schulden sitzen bleiben, wenn man den nächsten Schuldenschnitt zieht und die Unsummen abschreibt.

du kannst gerne an der Idee der EU festhalten. Ich halte an meiner fest, dass diese Idee schon von Beginn an zum Scheitern verurteilt war. Nationen über Geld zu einen ist einfach eine sau dumme Idee. Und das zeigt die EU immer mehr.

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@SarahSchweiz

Ihr habt Verträge mit der EU nicht mit anderen Staaten. Ihr müsst euch an EU-Vorschriften halten, die ihr nicht mitbestimmen dürft. Wie du EU funktioniert, weißt du offensichtlich auch nicht.

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@Oponn

Hach Gottchen... Ich bin es leid, mich dieser überheblichen Art einer Schiffscrew zu stellen, die auf einem untergehenden rostigen Kutter vor sich hinsinkt.

Behalten wir uns diese Frage und Diskussion doch einfach in Erinnerung, wenn wr in 15 Jahren wieder über den neuen Stand der Dinge debattieren. Zu einer Zeit, wo sich die EU dafür rechtfertigen werden muss, dass sie die europäische Wirtschaft komplett zerstört hat.

Würdest du dich mal nur im Ansatz über Geldfluss, Banken und Rettungspaketen informieren, dann würden bei dir bereits alle Alarmglocken läuten.

Die Tatsache, dass die Schweiz diesen Schlamassel mitbezahlen muss ändert nichts daran, dass unter anderem primär Deutschland dafür verantwortlich sein wird, wenn alles den Bach runtergeht. Dass du dich daran erheiterst zeigt nicht, dass die EU richtig wirtschaftet, sondern nur, dass du scheinbar der Meinung bist, andere sollen den Mist ausbaden helfen, den ihr da fabriziert. Und DAS ist primär mal einfach nur jämmerlich.

Ich klink mich hier mal aus. Mit Leuten, die das wirtschafliche Versagen schönreden und zur Religion erheben, macht eine Diskussion etwa gleichviel Sinn, wie mit einem Japaner über den Sinn und Unsinn der Konsumation von Milchprodukten zu sprechen.

In ein paar Jahren werdet ihr den Briten noch nachtrauern. glaub es oder lass es, aber informiere dich doch einfach ein wenig darüber, was mit den Milliarden an Rettungseuros denn so passiert ist. Die Griechen haben davon nichts gesehen. Das ging nur an die Banken. Die daraus resultierenden Kosten sind von der Schweiz und anderen Nichtmitgliederstaaten nur recht geringfügig mit zu finanzieren. Der grosse Rest bleibt an euch selbst hängen. Und genau darum fängt die Welt immer mehr an, über diese "Geschäfte" zu lachen.

PS: Gregor Gysi beispielsweise wusste das schon 1998. Nicht mal Nostradamus hätte so gut voraussagen können, wie negativ sich die EU entwickeln wird und welches Ziel sie unter dem Deckmantel der Personenfreizügigkeit und der offenen Marktwirtschaft verfolgt. Das Video der damaligen Bundestagsdebatte findest du auf Youtube. Könnte nichts schaden, wenn du dir mal reinziehst. Nur als kleiner Anstoss.

Geniess den Tag, ich meld mich ab.

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@SarahSchweiz

Jetzt hast du haufenweise Text abgelassen, der mit meinen Äußerungen so gar nichts zu tun hat. So etwas nennt man, Nebelkerzen werfen.

BTW: Grundsätzlich macht nichts Sinn.

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@Oponn
All diese Staaten haben bereits einen Großteil ihrer Souveränität an Brüssel abgegeben.

Nein, bisher nur geringe Teile!

Sie dürfen nur nicht mit entscheiden.

Die wesentlichen Entscheidungen der EU trifft der EU-Ministerrat, in dem alle Länder mitentscheiden oder Entscheidungen verhindern. Der Ministerrat setzt um, was die Regierungschefs aller EU-Länder im Europäischen Rat beschließen.

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@ArnoldBentheim
Nein, bisher nur geringe Teile!

Nein, schon sehr signifikante Teile.

Die wesentlichen Entscheidungen der EU trifft der EU-Ministerrat, in dem alle Länder mitentscheiden oder Entscheidungen verhindern. Der Ministerrat setzt um, was die Regierungschefs aller EU-Länder im Europäischen Rat beschließen.

Und wer ist nicht in der EU? Drei Mal darfst du raten.

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Nein, auf keinen Fall! Je größer, desto besser! Leider ist in der Türkei dieser Erdogan am Ruder, aber wenn er weg ist und seine Partei die Wahl verliert, sollte man die Türkei sehr zügig aufnehmen. Die EU sollte sich von den USA lossagen und alle EU-Staaten aus der Nato austreten. Dann kann man endlich dem größten Land Europas, nämlich Russland, die Mitgliedschaft in der EU anbieten.

Das Ziel ist ein richtiger Europäischer Staat. Von Lissabon bis Wladiwostok und vom Eismeer bis nach Zypern wäre die USE das drittgrößte Imperium der Weltgeschichte. Dagegen würde die USA verblassen!

Sofern die USE möglich sind, wird man Russland nicht mitnehmen können. Ich würde mich auf die reichen Kernländer der heutigen EU konzentrieren und N, CH, IS mitnehmen. Russland ist aufgrund seiner Größe und Status als Großmacht auch wohl nicht beitrittswillig. Aber, ich finde dass sich die Zusammenarbeit mit Russland massiv verbessern sollte, auch heute in der aktuellen EU schon. Gemeinsam mit Russland könnte man viel bewegen.

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halte ich für sehr gut,vorher die regeln festlegen und die rauswerfen die nicht spuren.mal mit mehrheitsentscheidung so das man keine zustimmung von allen braucht

Also Deutschland?

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@wollyuno

Ich meine, dass man Deutschland rauswerfen sollte. Deutschland hält sich nicht an die Regeln. Zum Beispiel Schuldenschnitt.

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@Palmenpenis3

deutschland raus ist das schlechteste was uns passieren kann.über 70% unserer produktion geht ins ausland.ohne wären wir schnell am ende.das wir noch immer mit am besten dastehn ist dem euro zu verdanken.von den schulden her müsste man andere schon lang rauswerfen

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@Palmenpenis3

käse,das resultiert aus neid weil sie erfolgreich sind.deutschland unterliegt genau wie andere länder den regeln der eu

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@Palmenpenis3

das übliche wischi waschi,die sollen sich an die regeln halten die sie bei ihrer mitgliedschaft unterschrieben haben oder austreten.dann können sie beweisen wie gut sie sind

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@wollyuno

Deutschland und Frankreich sollten sich an die Regeln halten. Zum Beispiel beim Schuldenschnitt.

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@wollyuno

Blödsinn! Deutschland und Frankreich haben die Schuldengrenze überschritten.

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Man sollte zur EGKS + Norderweiterung zurück. Und ohne Italien.

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