Eine gute Frage zum Nationalsozialismus,die einem eine Stunde lang beschäftigt?

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19 Antworten

Was wäre passiert, wenn Fritz Straßmann

https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Stra%C3%9Fmann

NICHT die Ultrazentrifugen sabotiert hätte und hätte das bereits isolierte 235- Uran NICHT mit Hilfe von Juden in die USA schmuggeln lassen? Nun ja, dann hätten die Amerikaner nur ihre Plutoniumbombe ausprobiert, und die zweite Atombombe, die "deutsche Bombe", wäre von ihnen nicht gezündet worden. Und dann hätten die Deutschen vor den Amerikanern Atombomben gehabt - und die Deutschen hatten im Gegensatz zu den Amerikanern Raketen ...

Dass die Welt damals nicht in der Diktatur zu Grunde gegangen ist, sondern sich die Demokratie durchgesetzt hat, haben wir vor allem Fritz Straßmann zu verdanken.

Ich habe zwei Fragen, die im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus m.E. von Bedeutung sind und nicht leicht zu beantworten sind. 1) War Hitler nicht eigentlich wahnsinnig? Ein Mensch, der aufgrund phänomenaler Willenskraft und suggestiv wirkender Rednergabe die absolute Macht in Deutschland errungen hat, lässt deutsche Juden zunächst systematisch entrechen, dann erklärt er in einer Reichtagsrede vom 30. Jan. 1939: „Wenn es dem internationalen Judentum noch einmal gelingt, die Völker Europas in einen neuen Weltkrieg zu stürzen, so endet dieser Krieg nicht mit der Vernichtung der europäisch - arischen Bevölkerung, sondern mit der Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa.“ Gemeint waren Millionen Juden in Europa! Ab 1941/42 hat Hitler dann tatsächlich diese Vernichtung in Gang gesetzt. Die Begründung für diesen geplanten Völkermord lautete: Das internationale Judentum (also die Juden in ihrer Gesamtheit) hätte die Völker Europas in einen Weltkrieg gestürzt. Ohne jeden Zweifel konnten das aber nur einige wenige Juden gewesen sein, die an irgendwelchen Schalthebeln der Macht saßen, sagen wir in der britischen oder amerikanischen Regierung. Eventuell kämen noch einige Juden in der internationalen Presse in Frage, die zum Krieg gegen Deutschland aufriefen. Die Masse der Juden war aber offensichtlich an der Auslösung des Weltkrieges nicht beteiligt (z.B. irgendwelche jüdischen Händler, Handwerker, Ärzte, Lehrer.... usw. in Polen oder Ungarn, die Hitler dann auch umbringen ließ). Die Behauptungen Hitlers waren also unsinnig bis irre und die Folgerungen, die dann gezogen wurden (die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa) beruhen auf diesen unsinnigen bis irren Behauptungen. Man müsste eigentlich von einem Verfolgungswahn ausgehen. Bei der Paranoia geht der Geisteskranke von völlig unsinnigen, wahnhaften Vorstellungen aus. Er hegt im Extremfall ein aggressives Misstrauen gegenüber ihn angeblich verfolgenden Personen, das bis zu der Überzeugung gehen kann, andere bildeten eine Verschwörung ihm gegenüber (s. Wikipedia). Bei Hitler lag diese Vorstellung von einer jüdischen Verschwörung ganz klar vor (jüdische Verschwörung gegen Deutschland). - Allerdings könnte man statt Paranoia bei Hitler auch von monströser Rachsucht sprechen. Er sagte sich: Die Juden (gemeint jetzt einige wenige) haben den Weltkrieg angezettelt; also nehme ich Rache an ihren „Rassegenossen“! Dass aber hier jemand überhaupt eine solche monströse Vernichtungsma- schinerie gegen Menschen in Gang setzte, könnte schon für sich „wahnsinnig sein.

Ein anderes merkwürdiges Phänomen gibt mir von jeher zu denken: Hitlers Redefähigkeit wird von Massen von Zeitzeugen gerühmt. Die Rede ist immer von „suggestiv wirkend“, In Bann schlagend“, oft auch von „hypnotische Kraft aussendend“, „unheimlich dunkel-tönend“. Der Redner Hitler allerdings, den wir aus Filmen und Dokumentationen kennen, redet mit schriller, kreischender, oft krächzender, sich überschlagender Teppichbeißerstimme. Wie konnte ein Volk, nämlich das deutsche, sich von so einem schrill-krächzenden Hitler beeindrucken lassen? M.a.W.: liegt hier nicht eine Manipulation der Tonträger vor? [M.E. ist diese Frage wichtig; denn wenn man davon ausgeht, der auf den Tonträgern schrill-krächzende Hitler sein der wahre Hitler gewesen, dann müssten die damaligen Deutschen ziemlich „deppert“ gewesen sein, dass sie sich von so einem Popanz beeindrucken bzw. bezirzen ließen!]

Ich bin Zeitzeuge und habe die Reden gehört, die das Volk haben begeistern lassen. Hitler war ein Rethoriker, der mit seinen Reden das Volk überzeugen konnte von dem, was er tat. Ich bin in der Zeit aufgewachsen und war überzeugt, dass alles richtig war, was er sagte. Erst nach Kriegsende, als ich aus der Kriegsgefangenschaft in das zerstörte Deutschland zurückkam, kam ich zu der Erkenntnis, welchem Wahnsinnigen ich gefolgt war.

Hitler alleine war aber nicht der große Rethoriker. Göbbels war nicht weniger gut. Für mich stellt sich heute die Frage, wenn schon das Volk die Absichten nicht erkannt hatte, weil es ihnen nach 1933 besser ging als vorher, wie konnte es sein, dass Hitler das gesamte Offizierskorp und die Intelektuellen von der Richtigkeit seiner Politik überzeugen konnte? Warum sind ihm alle blindlings gefolgt?

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@wolfgang11

Also, in Bezug auf die Judenvernichtung ist die Frage, warum so viele deutsche Intellektuelle und Offiziere das mitgemacht bzw. geduldet haben, nicht leicht zu beantworten. Die Antwort muss m.E. differenziert gegeben werden. Einfach zu sagen: jeder wusste es und hat einfach weggesehen, ist zu simpel. Ein solches monströses Mordunternehmen (Hitlers), das auf Vernichtung eines ganzen Volkes zielte, konnte aus damaliger Sicht ein normaler Mensch gedanklich nicht nachvollziehen. Heute wissen wir es zwar, auch die Ankündigung Hitlers am 30. Januar 1939 können wir heute in ihrer Tragweite richtig einschätzen, aber aus der Perspektive der Menschen Anfang der 40er Jahre war diese Einschätzung nicht möglich. Keiner hat die Ankündigung Hitlers ernst genommen. Auch die folgende Ankündigung eines Durchschnittsmenschen: „Wer mir in mein neues Auto hineinfährt, den bringe ich um!“ nimmt keiner ernst. Die Durchführung dieser Ankündigung (Hitlers) wäre jedem so verrückt vorgekommen, dass er sie gar nicht erwägen konnte. Hier stellt sich m.E. eben die Frage: war Hitler nicht wahnsinnig? Gewiss, einige wussten von der Judenvernichtung (z. B. Goebbels, Himmler, Heydrich, Frank, Eichmann, die KZ-Leiter und andere SS-Chargen); selbst Juden, die nach Auschwitz transportiert wurden, haben einen Völkermord nicht für möglich gehalten. Viele Deutsche bekamen mit, dass Juden abtransportiert wurden, aber weil das Vorhaben Hitlers, ein ganzes Volks systematisch umzubringen, so „irre“ war, konnte sich niemand vorstellen, was mit den Juden (und Zigeunern) tatsächlich geschah; man glaubte, die Juden würden als „Reichsfeinde“ in Lagern interniert (wie ja auch die Amerikaner die Japaner interniert hatten). Der Rüstungsminister Speer hat stets die Kenntnis von den Judenvernichtungen geleugnet. Ich glaube ihm; so etwas war einfach zu grotesk irre, als dass man einen solchen Gedanken auch nur erwägen konnte. Man macht es sich heute zu leicht, wenn man unsere heutigen Kenntnisse einfach auf den Kenntnisstand der damaligen Deutschen überträgt und dann vom Volk der Täter usw. spricht. Einzelne Massaker an Juden konnten die meisten Offiziere garantiert nicht in den großen Zusammenhang eines umfassenden Völkermordes einordnen, sondern man sah darin Aktionen der Partisanenbekämpfung. Auch die Maßnahmen zur Fleckfieberbekämpfung (Verbot für Juden, das Warschauer Ghetto zu verlassen), die heute als Teil schon des Völkermordes angesehen werden, konnten die Referenten bei dem Gouverneur Frank nicht als Teilaspekt einer globalen Judenvernichtung erkennen. Wer von den Offizieren heute sagt, es war alles erkennbar, urteilt vom heutigen Kenntnisstand aus. Damals konnte er nicht die Gedanken eines kranken Gehirnes nachvollziehen.

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Hallo! Ein Flüchtigkeitsfehler: es muss natürlich heißen:".... lässt deutsche Juden zunächst systematisch entrechten."

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Also ich finde das Thema "Auswanderung" (von Juden) sehr interessant. Das war nämlich leichter gesagt als getan.

Da konnte es z.B. vorkommen, dass man ein Ausreisevisum brauchte, gleichzeitig aber ein Einreisevisum für das neue Land. Und wenn sich die Bearbeitung des zweiten Visums verzögerte, und das erste Visum aber schon wieder abgelaufen war, konnte man noch einmal von vorne anfangen mit den Anträgen. (Das habe ich nicht erfunden, das habe ich wirklich so gelesen; leider weiß ich jetzt nicht mehr, in welchem Buch.)

Es gab die Irrfahrt der St. Louis (Wikipedia weiß, was es mit diesem Schiff auf sich hat).

Der japanische Diplomat Sugihara hat Juden geholfen, indem er einfach Visa für Japan ausstellte, ohne Fragen zu stellen. Das hat er einige Monat lang so gemacht, dann wurde das japanische Konsulat in Litauen, wo er tätig war, geschlossen. ... Die Juden mit den Visa sind mit der transsibirischen Eisenbahn nach Japan gefahren.

Und da gibt es noch etliche solche Geschichten. Natürlich muss man auch die Frage stellen, wie die Regelungen für eine Auswanderung generell waren, und wieso die Juden sich nicht "einfach" dort, wo sie waren, versteckten. (Einige haben das getan. Das Problem war, dass sie so keine Lebensmittelkarten bekommen konnten, und sich natürlich immer vor neugierigen Nachbarn in acht nehmen mussten.) Einer, der versteckt überlebt hat, ist Michael Degen.

Ich bin Zeitzeuge. Eine gute Frage wäre, wie das Volk so manipuliert werden konnte.

Nach meiner Meinung war der wesentliche Punkt der, dass die goße Zahl der Arbeitslosen nach 1933 schnell verschwand. Die Menschen waren zufrieden, es ging ihnen immer besser. Wer fragt da schon danach, welche Ziele hinter dem Regime steckten. Zudem wurde ständig auf das Schanddiktat von Versailles geschimpft. Ein anderes Thema war das Volk ohne Raum und dass der Raum im Osten zu suchen war. Der Westwall sollte Deutschland gegen Angriffe aus dem Westen schützen. Im Osten gab es keine solche Verteidigungslinie. Dazu kam, dass das deutsche Offizierskorps aus dem 1.Weltkrieg durch das erlaubte 100 000 Mann Heer arbeitslos geworden war und eine Wieraufrüstung nur begrüßen konnte.

Die Propaganda war so einmalig und einseitig, dass sie das ganze Volk, bis auf wenige Ausnahmen, manipuliert hat. Ich mußte mit 10 ins Jungvolk, mit 14 in die HJ und wurde mit 18 Soldat. Ich war damals von der Propaganda überzeugt. Es gab keine andere Informationsquelle außer der gleichgeschalteten Presse.

Ich denke, dass sich daraus Fragen herleiten lassen, ob so etwas heute wieder möglich wäre und wie man eine Wiederholung vemeiden kann.

Wenn du einen Vergleich brauchst, hoffe ich das du den Film ( besser noch das Buch) "die Welle" kennst ?

um die Frage zu beantworten wären Menschen in unserer aufgeklärten Gesellschaft noch im Stande sich so manipulieren zu lassen? Bsp. siehe Nordkorea.

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@Superfly1989

Ich kenne weder den Film, noch das Buch. Ich denke über die Frage nach und versuche sie aus meiner Lebenserfahrung heraus zu beantworten.

Die heutige Wohlstandsgesellschaft, die im Überfluß lebt, dürfte sich so schnell nicht beeinflussen lassen, obwohl auch heute die Politik und die Information Einfluß auf die Meinungsbildung nimmt und die Menschen manipuliert. Aber was wäre, wenn heute wieder eine Wirtschaftskriese mit einem Heer von Arbeitslosen entstehen würde? Würden die Menschen wieder einem Diktator zujubeln der ihnen Arbeit und Brot verspräche und das auch halten würde? Wer würde danach fragen, was hinter dem Versprechen lauert? Gibt es nicht heute schon Neonazis, die daran glauben, mit Parolen, wie Ausländer raus, Deutschland zu vebessern?

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Ich bin Schweizer, fahre aber recht oft in das nördliche Nachbarland und fühle mich in Deutschland sehr wohl. Ich mag auch die Deutschen, jedes Volk hat seine "schwarzen Schafe". Dennoch frage ich mich oft, die war der rasante Aufstieg der NSDAP möglich? Die Menschen haben ja ihre persönlichen Freiheiten aufgegeben, alles wurde im Sinn der Partei organisiert. Mir ist ebenfalls klar, dass der einzelne Soldat ja kaum Widerstand leisten konnte, aber an den furchtbaren Verbrechen, vorallem im Osten, war nicht nur die SS beteiligt. Einheiten der Wehrmacht haben da sehr wohl mitgemacht, aus Familienvätern wurden so Mörder... . Wie geht das?

Genau das ist die heutige Meinungsmache. Ich war Soldat im 2.Weltkrieg. Ich fühle mich beleidigt, wenn man die Wehrmacht als eine Verbrecherorganisation darstellt. Bei uns herrschte äußerste Disziplin. Ich habe nie von einer russischen Frau gehört, die von einem deutschen Soldaten vergewaltigt worden wurde. Umgekehrt zur genüge. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass unsere Offiziere so etwas mitgemacht hätten. Wir haben den Treks der Russen beim Rückzug vom Donez zum Dnjeper geholfen, als sie vor der herannahenden Front flüchteten.

Ich schließe nicht aus, dass es auch Sadisten in der Wehrmacht gegeben hat. Aber wie schnell kann man aus erschossenen, oder erhängten Partisanen umgebrachte Zivilisten machen, wenn so etwas fotografiert? Partisanen waren keine Krieger in Uniform, sondern friedliche Bürger wenn sie verfolgt wurden. Wie schnell rastet da Jemand aus, dessen Nerven bis ans äußerste angespannt sind und der neben sich die von Partisanen erschossenen Kameraden sieht? Der Krieg schreibt seine eigene Gesetze.

Als Deutscher hätte ich da noch eine Frage an einen Schweizer. Warum hat die Schweiz das Geld der Juden reingelassen, die Juden aber nicht. Hätte man den Juden nicht helfen müssen und sie durch die neutrale Schweiz ins Ausland schleusen sollen?

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Wäre eine Diktatur, wie sie in der NS-Zeit war, heute auch noch möglich? Damit kann man sich ewig beschäftigen, einfach wegen so vieler verschiedener Ansichten!

Man kann lange über die Schuldfrage diskutieren.

Viele sagten ja , dass sie keine Wahl hatten und Befehle ausführen mussten , weil sie sonst selbst exekutiert worden wären.

Eine schwer zu beantwortende Frage wäre, wie sich bei der Judenverfolgung solch hemmungslose Grausamkeit entwickeln konnte, die von so vielen Menschen ausgeführt wurde , in dem man Juden auf der Strasse zusammenschlug, sich im KZ an ihnen auf das Abartigste austobte usw. Jeder kennt wohl solche Filmberichte. Woher kam dieser unbeschreibliche, massenhafte Sadismus von Menschen, die vor dem Krieg ganz normale Bürger waren ? Macht legalisierte Menschenverfolgung ihre Aufseher automatisch zu enthemmten Bestien ?

Eine immer wieder von neuem reizvolle Frage: War das deutsche Volk mehr als seine europäischen Nachbarn für NS-Gedankengut empfänglich? Wenn ja: Warum?

die nationalsozialisten wollten die christliche religion durch die "arische" ersetzen, wie genau wollten sie diese religion widerbeleben?

Als Kriegsgrund wurde genannt, Deutschland ist ein Volk ohne Land und Russland ist ein Land ohne Volk

Ja und wie soll ich die Frage stellen?

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@vegetariantabo8

Frag einfach wieviele Deutsche (absolut und in Prozent) zwischen den beiden Weltkriegen aus den neupolnischen Gebieten vertrieben worden sind, bzw. dort Progomen zum Opfer gefallen sind. (Antwort: 3,5 Mill., ca. 95%)

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@vegetariantabo8

bitte sei nicht so blauäugig,- die Frage von Hell 11 ist noch einigermaßen neutral, die Auslegung des" Gottesfreundes"- sprich FreundGottes aber keineswegs. Wir wären nur allzuschnell wieder in der gleichen Situation wie vor der Nazizeit, wenn wir ein Unrecht gegen ein anderes aufrechnen wollten. Denn genau daraus werden ja viele Kriege hergeleitet. Also, bitte sehr kritisch auf die Vorschläge reagieren. Es geht Euch ja wohl nicht nur um Beschäftigungspolitik bei diesem sensiblen Thema.

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@FreundGottes
  1. Wo gibt es eine Quelle für diese Zahl und die Behauptung, es habe 1921/22 Vertreibungen von Deutschen gegeben? (Im Wikipedia-Artikel "Kattowitz" - das war die größte damals betroffene Stadt - steht, dass Deutsche damals weggezogen sind. Dort steht keine Zahl, und von Pogromen und Vertreibungen ist dort keine Rede.)

  2. Was hat das mit Russland zu tun? (Polen und Russland sind zwei verschiedene Länder, die sogar zur gleichen Zeit, von der hier die Rede ist, Krieg gegeneinander geführt haben.)

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wie würde Deutschland, und generell Europa heute aussehen, wenn Hitler gewonnen hätte?

Wie waren der Aufstieg Hitlers und der NSDAP aus völliger Bedeutungslosigkeit möglich?

....... das Thema könnte aber nur allzuleicht zu den bekannten "Gründen" führen, die auch die Neonazis gern anführen.- ohne Dir diese Absicht unterstellen zu wollen.

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Welche Vorteile hatten deutsche Großunternehmen wie die Vereinigten Stahlwerke, Siemens oder die IG Farben durch das Naziregime?

War der Vater von HitIer ein Halbjude, Hitler also nach seinen eigenen Rassegesetzen Jude? Und wenn "ja", was würde das für die Geschichtsschreibung ändern?

P.S. A.HitIer wurde von seinem Vater entsetzlich geprügelt, A. hat seinen Vater gehasst.

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Wolfgang11 schreibt, dass er als Lehrling 1939 zu arbeiten anfing und die Arbeitszeit 8 Stunden pro Tag betrug. Tatsächlich galten für Lehrlinge unter 18 Jahren noch Sonderbedingungen. Spätestens bei Kriegsbeginn erhöhte sich die Normalarbeitszeit in Industriebetrieben auf 10 und dann sehr schnell auf 12 Stunden täglich. Nimmt man also den Schnitt der gesamten Nazizeit kommt man mindestens auf 10 Stunden. Gar nicht reden wollen wir von dem millionenfachen Einsatz von ausländischen Fremdarbeitern und Sklavenarbeitern aus den KZs, die unter fürchterlichen Bedingungen mindestens 10 Stunden unentgeltlich und ausreichende Verpflegung schuften mussten. Das war Kapitalverwertung in reinster Form, also auf Teufel komm raus, die deswegen auch die Hölle auf Erden bereitete.

helfen* und Nationalsozialismus*

Guck Dir mal die 4teilige Serie "Blut und Ehre" an. Da kriegste ausreichend Ideen. Ach so, ist ja bis morgen...

Warum hat Otto Normalverbraucher die Nazis akzeptiert?

Hat er gar nicht. Bei der Reichstagswahl im November 1932 haben die Nazis eine Wahlniederlage erlitten und nur noch 33 % der Stimmen erzielt. Bei der Reichstagswahl im März 1933, als Hitler bereits Kanzler war, die KPD verboten und viele Nazigegner bereits in Lager gesperrt waren, bekamen die Nazis 41 % der Stimmen - also nicht die absolute Mehrheit! Alle weiteren Wahlen und Abstimmungen waren nur noch eine Farce.

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Wie konnte es so weit kommen, dass sich das Land der "Dichter und Denker" zu einem Diktator wie Adolf Hitler bekennen konnte und sich innerhalb weniger Jahre für den Tod von Abermillionen Mensch verantwortlich machen konnte?

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