Eine Freundin wurde am Arbeitsplatz sexuell belästigt. Ist dieser Grund aussreichend damit sie fristlos kündigen kann oder muss sie befristet kündigen?

3 Antworten

Das sollte sie mit einem Fachanwalt besprechen, denn sie könnte sich mit einer Kündigung ins Unrecht setzen. Es kommt darauf an, WER sie belästigt hat. War es ein gleichgestellter Kollege, kann sie nicht folgenlos kündigen, weil der Arbeitgeber nicht die Ursache gesetzt hat. War es aber der gleiche Chef, der sie eingestellt hat, sähe die Sache anders aus, denn dann wäre eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mehr gegeben. In jedem Fall sollte sie den Täter anzeigen.

Kündigen kann sie natürlich immer, aber die Konsequenzen sind unterschiedlich.

Eigentlich sollte ja der gekündigt werden, der belästigt hat!!!!!!

Wenn deine Freundin dort nicht arbeiten möchte, kann sie fristgerecht kündigen ODER sie spricht mit den Chefs über den Vorfall und bittet um einen Aufhebungsvertrag - dann ist sie sofort draußen. Aber beachten: Wenn sie kündigt, führt es zu Problemen beim Arbeitsamt bzw. Arbeitslosengeld. Besser, wenn die gekündigt wird. Dann wird gleich gezahlt.

Mal eben so außerordentlich kündigen, weil man sex. belästigt wurde, klappt wohl nicht. Hat keine Beweise - vermutlich. Frag nach Aufhebung oder zeige den MA an und kündige dann fristgerecht.

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ja, dass sollte er. das problem ist, dass sie sich zuerst nicht getraut hat, das unserer wohnbereichsleitung (altenpflege) zu sagen, als sie sich das dann getraut hat, hat die wbl dann so sprüche rausgehauen wie 'ja bist du dir sicher, dass er das ernst gemeint hat?' und 'bist du dir sicher, das du nicht übertreibst?'. meine freundin möchte dort einfach nicht länger bleiben, was ich voll verstehen kann. da wir beide erst 16 sind und sie sowie in 3 monaten umzieht und dann kündigen muss, spielt auch das arbeitslosengeld keine rolle für sie. sie ist fsjler und macht danach woanders eine ausbildung. es geht ihr nur darum, dass sie nicht mehr arbeiten muss, da sie fast täglich mit diesem kollegen arbeiten müsste. 

vielen dank für die antwort!

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@Misaxx

Meine spontane Idee wäre es trotzdem, den Typen anzuzeigen, obwohl das vermutlich im Sande verläuft und man Zeit und Geduld mitbringen muss.

Zum Problem: Wenn sie in drei Monaten umzieht, muss sie jetzt doch kündigen, damit die Kundigungsfrist eingehalten wird.

ICH würde um den Wechsel in eine andere Station bitten oder mich krankschreiben lassen!

Man kann auch mit den Eltern/Freunden das Gespräch suchen, also mit der WBL und dem Mitarbeiter und an einer Lösung arbeiten.

Wenn's nicht klappt oder gewünscht ist, bitte um einen Aufhebungsvertrag.

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@schmiddihb

ich glaube nicht, dass sie die energie dazu hat den typ anzuzeigen.. außerdem, wie du schon sagtest, wird es im sande verlaufen, da aussage gegen aussage steht. sie wird sich ab heute krankschreiben lassen und dann setzten wir uns an die kündigung. wir haben uns jetzt überlegt, dass wir eine fristlose schreiben und schauen, ob das 'ausreicht'. wenn nicht wird sie normal kündigen und sich den rest der zeit krank schreiben lassen.

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@schmiddihb

ich glaube nicht, dass sie die energie dazu hat den typ anzuzeigen.. außerdem, wie du schon sagtest, wird es im sande verlaufen, da aussage gegen aussage steht. sie wird sich ab heute krankschreiben lassen und dann setzten wir uns an die kündigung. wir haben uns jetzt überlegt, dass wir eine fristlose schreiben und schauen, ob das 'ausreicht'. wenn nicht wird sie normal kündigen und sich den rest der zeit krank schreiben lassen.

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oder muss sie befristet kündigen?

fristgerecht muss es heißen. Hat sie die sexuelle Belästigung angezeigt?

Das wäre auch wichtig für Arbeitslosengeld bei Selbstkündigung, da es sonst eine Sperre gibt.

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tut mir leid, war mir da nicht sicher ^^ da wir beide erst 16 sind und sie sowie in 3 monaten umzieht und dann kündigen muss, spielt auch das arbeitslosengeld keine rolle für sie. sie ist fsjler und macht danach woanders eine ausbildung. 

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