Eine Freundin hat für ihr krankes Kind eine Reha beantragt?

11 Antworten

Ich kenne mich zwar eigentlich mit dem Thema nicht aus, habe aber schon von mehreren Seiten gehört, dass man bei solchen - abgelehnten - Anträgen auf jeden Fall Widerspruch einlegen soll.
Eine Aussage war, dass sehr viele Anträge quasi prinzipiell erst nach einem Widerspruch genehmigt werden.

Also: Auf jeden Fall Widerspruch einlegen.

Widerspruch !!

Ich hab vor einigen Jahren mal gelesen:

Bei mehr als 60% der Widersprüche wird die Reha oder auch Kur dann doch genehmigt!

Der Sinn?

Erstmal absagen. Wenn die Leute dann nicht widersprechen, hat die Kasse schon Geld gespart.

Ich hab mittlerweile leider viel mit Genehmigungen durch Kranke-, jetzt auch Rentenkasse zu tun.. es hagelt dauernd Absagen.

Und mach 2—3x hin und her wird doch genehmigt.

Es kostet ewig Energie, ist so ermüdend.. aber das hab ich mittlerweile begriffen: Widerspruch. Sonst hat ,an gleich verloren.

Und wenn die keine Reha genehmigen.. was ist dann mit Kur? Mama und Kind brauchen was, das ihnen gut tut. Nicht aufgeben!

Oh je, da geht ja einige Zeit ins Land.

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Wie kommen die Rentenkassen am Ende doch zum Entschluß etwas zu bewilligen ?

Ganz einfach - indem man die Argumente für ihre Entscheidung widerlegt.

Lohnt sich ein Widerspruch ?

Ja, aber nur, wenn das hier:

das sie auch ambulant behandelt werden könnte und das Sie nicht erkennen können, wie die Reha helfen soll,

widerlegen werden kann. Deine Freundin muss machweisen, dass eine Reha eben doch mehr bringt als eine ambulante Behandlung, dazu braucht sie entsprechende Studien und Gutachten von Ärzten und Rehakliniken.

Am besten wäre es, denke ich, wenn der behandelnde Arzt/Hausarzt zu Rate gezogen wird, wie er die Sache sieht in wie weit eine Reha förderlich wäre. Sieht er es als förderlich an, würde ich mit einem entsprechenden Schreiben des Arztes schon auch Widerspruch einlegen.

Ich sehe grundsätzlich schon keine Zuständigkeit der Rentenkasse ... das Kind steht nicht im Erwerbsleben, hat noch nie dort gestanden und vielleicht auch niemals dort stehen

richtiger Ansprechpartner ist wohl eher die Krankenkasse

man kann natürlich Widerspruch einlegen, aber das sehe zumindest ich keinerlei Aussicht auf Erfolg

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