Eine Frau erschießt während der Verhandlung, den Mörder Ihres Sohnes(Angeklagter)...

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15 Antworten

Sechs Jahre Haft für Marianne Bachmeier Drama vor den Augen der Richter des Lübecker Landgerichts: die 30jährige Marianne Bachmeier erschießt den mutmaßlichen Mörder ihrer Tochter Anna, Klaus Grabowski, im Gerichtssaal. Grabowski war dringend verdächtig, das siebenjährige Mädchen am 5. Mai des Vorjahres mißhandelt und anschließend ermordet zu haben. 1976 hatte sich der Angeklagte nach einer ersten Verurteilung wegen sexuellen Mißbrauchs eines Kindes in der Haft kastrieren lassen, seine Potenz jedoch zwei Jahre später mittels einer Hormonbehandlung wiederherstellen lassen.

Frau Bachmeier war es am dritten Verhandlungstag gelungen, die Waffe an den Sicherheitsbeamten vorbei in den Gerichtssaal zu schmuggeln. Mitten in der Verhandlung zog sie plötzlich die Pistole und feuerte achtmal auf den Angeklagten. Von sechs Kugeln getroffen, sank Grabowski zusammen, bevor Polizeibeamte die Frau überwältigen konnten.

In einer durch die kurz vorher bekanntgewordenen Fälle von Kindesentführungen und -mißhandlungen sensibilisierten Öffentlichkeit rief der "Fall Bachmeier", der später verfilmt werden sollte, ein geteiltes Echo hervor. Weite Teile der Bevölkerung äußerten großes Verständnis für die Tat der Frau, während andere auf die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit verwiesen. Entsprechend kontrovers wurde zwei Jahre später der Urteilsspruch über Marianne Bachmeier diskutiert. In jüngster Zeit wurde die Diskussion durch neue Fälle von Kindesmißhandlungen wieder angefacht.

Sechs Jahre Haft für Marianne Bachmeier:

Die Schwurgerichtskammer des Lübecker Landgerichts verurteilte Marianne Bachmeier am 2. März 1983 wegen Totschlags und unerlaubten Waffenbesitz zu sechs Jahren Haft. Die Frau hatte im März 1981 den mutmaßlichen Mörder ihrer 7jährigen Tochter Anna während der Verhandlung im Gerichtssaal erschossen. Der Prozeß gegen die rächende Mutter erregte viel Aufsehen, da das Tatmotiv und das Handeln Marianne Bachmeiers auf viel Verständnis in der Bevölkerung stieß. Der Verteidigung gelang es schließlich den Tatbestand des Vorsatzes abzuwehren. Nach 28 Verhandlungstagen einigten sich die Geschworenen auf das Urteil. Die Tat wurde zu einem der meistdiskutierten Rechtsfälle der Bundesrepublik.

Marianne Bachmeier publizierte später ein vielgelesenes Buch über ihre Geschichte und den Mord an ihrer Tochter, das später als Vorlage für einen Film diente. Am 17. September 1996 erlag sie in Lübeck einem Krebsleiden.

Danke

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Auch Totschlag im Affekt ist strafbar * g *. Und ob es Mord war, muss natürlich auch geprüft werden. Natürlich wird die geistige Zurechnungsfähigkeit hier überprüft werden, doch ich wage zu bezweifeln, dass das große mildernde Umstände bringt. Würde ein Gericht so etwas durchgehen lassen, wären die Konsequenzen viel zu weitreichend, da das beinahe eine Legitimation für Selbstjustiz von Müttern wäre, die ihre Kinder überleben.

Genau einen solchen Fall hat es doch gegeben. Ist schon ne Weile her , glaube in den 80ern. Mutter erschießt den Mörder ihres Kindes im Gerichtsaal. Wurde auch verurteilt, aber glaube nicht wegen Mord sondern "nur" Totschlag. Aber viele Jahre Haft. Wurde sogar verfilmt.

Es handelt sich nicht um eine Affekthandlung! Nämlich, weil sie die Waffe ja schon mit dem Vorsatz in den Gerichtssaal gebracht hat, sie evtl. auch einzusetzen.

Für eine Affekthandlung müsste sie sich spontan auf den Mörder stürzen und ihn z.B. erwürgen (im Gerichtssaal eher unrealistisch). Sobald irgendeine Vorbereitungshandlung stattfindet, ist es kein Affekt mehr.

Je nach Einzelfall vermutlich strafbar gem. §211 (Mord) oder §212 (Totschlag).

Es ist benahe unmöglich heutzutage eine waffe ins gericht zu schmuggeln da überall metall detektoren stehen aber wen es wirklich jemand schaffen würde währe das Strafbahr und würde als Mord oder Totschlagsverbrechen mit einer freiheitstrafe von 4 jahren bis lebenslänglich bestraft werdem

..neee während der Verhandlung kannst du erschiessen wem du willst.. Richter...Staatanwalt... Zeugen..wonach dir grad so ist...aber nur während der Verhandlung, musst dich schon beeilen, immerhin hast du es ja schon mit der Knarre in den Verhandlungssaal geschafft..und DAS muss belohnt werden! ....sag mal kifft deineü Lehrer?????????

Jep. Mord. §223 StGB. Vorsatz und niedere Beweggründe (Rache bzw. Selbstjustiz)

Das ist kein Niederer Beweggrund

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@JustinBiber

Selbstjustiz ist immer ein niederer Beweggrund ! Er dienst dämlich der Rechtserlangung ohne Grundlage.

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§223 ist Körperverletzung ...

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Das ist strafbar, der Lehrer ist falsch informiert.

Selbstjustiz ist strafbar, ja !

wenn es mein Sohn wär,hätte ich es auch gemacht....die arme...

stimmt ;D

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sicher ist das strafbar!!

Mist. §211und §212 StGB. Entschuldigung.

bull-shit!!! verminderte schuldfähigkeit-ok! aber straflos kommt sie nicht davon... frag deinen lehrer nochmal! (aber wenn das ein fall aus amerika ist, ist alles möglich...lol)

dieser lehrer ist doof

ja das ist strafbar ! ist ein todschlag !

Nein das ist Mord

da sie die Pistole heimlich in den Gerichtssaal eingeschmuggelt hat,muss das geplant sein

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wenn sie ne Knarre mit zur Verhandlung bringt ist die Tat geplant und dann ist es sogar Mord.In der Situation möchte ich aber nicht sein. Ist nachzuvollziehen. Auch wenn es eine Straftat ist.

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