Eine Frage zur Quantenmechanik; wieso kein Kollaps der Wellenfunktion?

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3 Antworten

Puh, um diese Frage vollständig zu beantworten ist wohl mehr als ein Forum nötig. Ich versuche mich mal an der Kurzversion:

Gravitonen sind hypothetische Teilchen, die erst einmal nichts mir der "klassischen" Quantenmechanik zu tun haben, sondern aus String-, Superstring oder Quantenschleifengravitations-Theorien entspringen. Dahinter steht der Versuch, auch die Allgemeine Relativitätstheorie bzw. eine Theorie der Gravitation zu quantisieren. Das ist bisher allerdings nicht gelungen, weshalb alle Annahmen über ein Graviton sich - im Gegensatz zur etablierten Quantenmechanik - außerhalb des gesicherten physikalischen Wissens unserer Zeit bewegen.

Nunja, soviel zu den Gravitonen. Wenn es sie denn allerdings tatsächlich in der einen oder anderen postulierten Form existieren, werden sie nicht mit Photonen wechselwirken, ergo auch deren Wellenfunktion nicht kollabieren lassen.

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Kommentar von LAURIsofie
09.03.2014, 14:04

okay, danke!

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Kommentar von Astroknoedel
10.09.2015, 17:05

"oder Quantenschleifengravitations-Theorien " . Ich will ja nicht motzen , aber die Schleifenquantengravitation kommt ohne Eichbosonen der Gravitation aus. Außerdem ist die Gravitation trotzdem eine kraft , deswegen ist die Frage durchaus berechtigt.

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Der Kollaps der Wellenfunktion ist Teil einer bestimmten Deutung, aber zunächst mal kein real physikalisches Phänomen. Deshalb müsste grundsätzlich geklärt werden, ob und welche Deutung anwendbar ist.

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Kommentar von LAURIsofie
09.03.2014, 14:03

ok, danke

bei der "dekohärenz" wird doch ein kollaps der wellenfunktion beschrieben, oder?

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