Eine Frage zum Binnenmarkt... ^^

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn Du Dir die Weltwirtschaft anschaust, dann gibt es überall Wirtschaftszusammenschlüsse (google mal Wirtschaftszonen), allerdings ohne einheitliche Währungszone. Die Währungszone EURO-Land sollte für den Handel innerhalb Europas das Risiko von Währungsspekulationen ausschließen und als zusammengeschlossener Markt eine Attraktivität für andere Handelspartner sein, von der alle profitieren. So die Theorie. Einige Politiker hatten wohl auch die heimliche Hoffnung, dass ein gemeinsamer Euro zu einer insgesammt abgestimmteren Wirtschaft zwingt, was sie ohne diesen Druck nicht zu erreichen glaubten.

Es gab bereits im Vorfeld viele Bedenken der Fachleute, dass eine gemeinsame Währung in einem Wirtschaftsgebiet ohne harmonisierte Wirtschaftsstrukturen (gleichartige Besteuerung, gleichartige Behandlung von Eigentumsverhältnissen, gleichartige Standards in den sozialen Netzen, Sicherheitsbestimmungen usw.) scheitern müsste, dass bei verschiedenen Wirtschafts- und Sozialstandards die Einzelwirtschaften eher auseinanderdriften. Diese Kritiker haben, wie jetzt langsam erkennbar wird, Recht behalten. Gewinner sind Industrie und Banken. Verlierer sind Steuer- und Gebührenzahler und Gehalts- und Lohnempfänger in Deutschland, Österreich und Holland, allen Gebieten, die Nettozahler und keine Nettoempfänger sind. Gewinner sind alle politischen Parteien, weil sie mit Europa einen gut bezahlten Abschiebebahnhof für nicht mehr gebrauchte Parteigenossen haben.

Vergleichbar international ist nur der amerikanische Wirtschaftsraum, aber das nur in Grenzen. Die USA waren nach den Kriegen zwischen Nord- und Südstaaten ein zentral regiertes Land mit einheitlicher Rechts-, Wirtschafts- und Außenwirtschaftspolitik. Die Freiheit der Bundesstaaten zum eigenmächtigem Handeln ist sehr stark beschnitten. EURO-Land dagegen ist ein Zusammenschluss selbstständiger Länder mit weiter eigener Entscheidungshoheit. Niemand konnte die "Südstaaten" daran hindern, wie schon in der Vergangenheit immer wieder über ihre Verhältnisse zu leben. Man verfolge nur mal, wie oft Italien seine Lira abgewertet hat. Neue Regierung, neue Schulden, neue Abwertung. Wie bedrohlich die Lage für Deutschland sein könnte (was von den politischen Parteien meist heruntergespielt wird, weil sie dem Wahlvolk keinen reinen Wein einschenken), siehe:

www.wiwo.de/politik/europa/hans-werner-sinn-wahrscheinlichkeit-fuer-deutschen-staatsbankrott-waechst/6121420.html

Inwiefern schadet bzw. profitiert die EU von der türkischen Wirtschaft?

Ich halte demnächst ein Referat zur Fragestellung "Gehört die Türkei in die EU?".

Nun beschäftige ich mich mit der Wirtschaft der Türkei und habe einige Pro, sowie Contra Argumente gesammelt.

Demnach hat die Türkei eine aufstrebende Wirtschaft mit einem hohen Wirtschaftswachstum. - Inwieweit ist das positiv für die EU?

Trotz diesem Aufschwung bekäme die Türkei hohe Fördermittel aus dem regionalen Strukturfonds - dieses schadet natürlich der EU. - Aber wieso bekommt die Türkei Fördermittel, wenn sie doch eine so aufstrebende Wirtschaft besitzt?

...zur Frage

Warum ist der Binnenmarkt für die wirtschaftliche Integration so wichtig?

Der Binnenmarkt wird auch als wirtschaftliches "Herz" der EU bezeichnet. Warum ist er so wichtig für die wirtschaftliche Integration?

...zur Frage

mehr politische macht usa oder eu? quellen?

hallo ihr lieben, ich halte demnächst eine präsentation über die beziehungen zw. usa und eu, also u.a. auch vergleich von macht, wirtschaft, militär etc

ich finde nichts zu macht (im sinne von influence, politisches system, verbündete und stability). ich tippe vor allem bei einfluss auf usa, aber bei den anderen kriterien eigentlich eher eu. allerdings habe ich keine nachweise.

kennt sich jemand aus und hat am besten noch eine quelle?

ohne quelle bringt mir das nicht so viel, da ich diese angeben muss.

danke!

...zur Frage

Warum und welche Ziele hat der Binnenmarkt?

Hallo!
Warum gibt es den Binnenmarkt und welche Ziele verfolgt er?
Im Internet habe ich nicht so viel dazu gefunden, weshalb ich jetzt hier frage :)

...zur Frage

Warum dient der Binnenmarkt der EU als Friedenssicherung?

Was spricht dafür, was dagegen? Warum überhaupt die Behauptung, der Binnenmarkt der EU diene der Erhalten/ Sicherung des Friedens?

...zur Frage

Sollte man die Europäische Union dreiteilen?

Europa steckt in der Krise und es gibt immer diesen Richtungsstreit zwischen totaler Integration zu den United States of Europe und der Auflösung und Abschottung der einzelnen Nationalstaaten.

Sowohl erstes funktioniert aufgrund gewisser Ausraster einiger angrenzend autokratischer Staaten (Polen, Ungarn) nicht, und letzteres, so zeigt es uns der Brexit, endet in einer schweren Arbeitsmarktkrise.

Wäre es denn kein Lösungsansatz, wenn wir die europäische Union dreiteilen?

1.Teil: Das Kerneuropa und all jene Staaten, die sowohl Mitglied der EU, des Schengens und des Euros sind, als auch eine weitere Integration (z.B. mit einem gemeinsamen Finanzminister, einheitliche Steuersysteme/ Sätze, einer Vereinheitlichung der nationalen Armee, einheitliche Verfassung, die auch so genannt wird, einheitlicher Mindestlohn und die Gründung einer solidarischen Transferunion in Form von Eurobonds etc.) vorantreiben wollen sowie auch datiert eine gemeinsame europäische Republik als Endziel anstreben.

2.Teil: All jene Staaten, die den Status Quo beibehalten wollen und weder Mitglied des Euros/Schengen sind, noch weitere nationale Rechte an Brüssel abgeben wollen sowie eine weitere Integration ablehnen und mehr Eigenständigkeit einfordern und bekommen sollen.

3.Teil: Werden die Staaten sein, die weder eine europäische Integration wollen oder haben, noch Mitglied der EU sind. Länder wie Norwegen, Island, die Schweiz oder die Ukraine, aber dennoch der Binnenmarkt für diese Länder geöffnet, die Visafreiheit garantiert aber ebenfalls einen Solidarbeitrag an die dreigeteilte Europäische Union liefern.

So eine Art Gründung einer europäische Gemeinschaft als Vorstufe zur Mitgliedschaft der EU, die wiederum eine Vorstufe zur Mitgliedschaft eines pro europäischen und vollintegrierten Kerneuropas darstellt. Jedem Land seine eigene politische und ökonomische Entwicklung ohne das jemals wieder ein Brexit stattfindet und die Volkswirtschaften der 28 EU-Staaten damit gefährdet werden. Mit jeder Stufe mehr bekommt man auch mehr finanzielle Vorzüge als eine Art Belohnung für die Integration.

Was haltet ihr von dieser Idee?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?