Eine Frage zum Atheismus.

41 Antworten

Ob der Atheismus die richtige Entscheidung war muss Du selbst entscheiden. Ich glaube, Du solltest mit Leuten vom Fach sprechen, das heisst sowohl mit Pfarrern als auch mit Leute, die sich, aus Überzeugung und nicht nur aus Desinteresse, zum "Atheismus" bekennen. Wenn Du beide angehört und mit ihnen diskutiert hast kannst Du Dich entscheiden.

ich sehe das so:

ich bin auch atheist und ich halte diese ansicht, dass man in die hölle kommt für mehr als fragwürdig.

hypotetisch: wenn es einen gott geben würde und ich an diesen nicht glaube aber dennoch ein guter mensch bin, warum sollte dieser gott mir den himmel verwehren. nur weil ich an ihn nicht geglaubt habe?

aber menschen die an ihn glauben kommen in seinen himmel. auch wenn sie keine guten menschen sind?

wäre ein sehr beschissener gott oder?

dann frage ich mich ob ich auch glauben vorheucheln könnte nur um mir die option offen zu halten in den himmel zu kommen wenn es den geben würde :p

Und ist Atheismus die richtige entscheidung gewesen?

das ist doch keine entscheidung die man trifft. entweder man glaubt an einen oder mehrere götter und ist theist. oder man glaubt nicht und ist atheist.

wenn du dir unsicher bist was du glauben sollst, dann solltest du dich vielleicht über verschiedene religionen und auch sowas wie die evlotionstheorie und ähnliches informieren. vielleicht bestätigst du damit deinen atheismus oder die änderst deine meinung. aber von irgendwelchen freunden die dir mit der hölle drohen solltest du dich nicht beeinflussen lassen.

Lass deine Freunde ruhig reden, mach dein Ding, so wie du es für richtig hältst. 

Sag ihnen nicht, dass ihr religiöses Geseire dir auf den Keks geht, sondern tue so, als interessierte dich das.  

Somit zeigst du ihnen, dass du sie für verständig hältst. Wehe, du fängst an, mit Ihnen zu diskutieren. 

Dann bist du bald mutterseelenallein. 


Was deine Fundi-Freunde sagen, solltest du ignorieren und bei deiner Schiene bleiben. Ich bin selbst Atheist, hatte schon jobmäßig öfter mit dem Tod zu tun und stelle oft fest, dass Religion den Menschen nur als Halt dient. Die Menschen brauchen einfach etwas, was ihnen Hoffnung gibt, sie unterstützt während eines schweren Prozesses -> den "lieben Gott". Aber je mehr man sich den Menschen als Wesen ansieht und je mehr man sich dessen Werk (Zivilisation und Zahlungsmittel) und die dadurch verursachten Schäden ansieht, desto eher wird einem klar, dass es keinen ("lieben") Gott geben kann. Oder es gibt ihn und er ist zu schwach. Der Mensch ist nicht das Abbild Gottes und auch nicht vom Teufel verführt, sondern (teilweise) eine Besitz ergreifende, intolerante Kreatur mit pervertierten Instinkten. Welchen Anspruch auf einen Schutz durch einen Gott dürfte eine Spezies stellen, die im Namen des angeblichen Schöpfers ihresgleichen indoktriniert, ausnimmt und verrät? Von der unglaublichen Arroganz und dem abwertenden Umgang mit dem eigenen Lebensraum und dem Umfeld mal ganz abgesehen. Das wäre nicht nur Hochverrat gegen Gott, sondern auch gegen sich selbst, und wie für Judas bedeutete das ewiges Brennen in der tiefsten Ebene der Hölle! Sag das deinen Fundis und sag ihnen auch, dass ein liebender Gott für seine "Krone der Schöpfung" mit Sicherheit eins gewollt hätte: Freiheit. Und dazu gehört auch mentale Freiheit.

Mal ganz unter uns: Die Bibel wurde an zig Stellen mutmaßlich falsch übersetzt, der Vatikan schottet sich ab und billigt kriminelle Aktivitäten aus den eigenen Reihen, Selbstkasteiung ist das Kapital für die Kirchen! Sklaventum gibt es, solange es eine Kirche oder monotheistische Religion gibt!

Der Mensch ist [....] (teilweise) eine Besitz ergreifende, intolerante Kreatur mit pervertierten Instinkten

Du scheinst ja in asozialen Kreisen zu verkehren, wenn Du solch eine Vorstellung vom Mensch im allgemeinen hast.

Im Übrigen: Erstens besitzt Du mentale Freiheit, zweitens haben Religionen und Kirchen nichts mit Gott zu tun. Aber das könnte nun doch etwas zu viel für Dein Verständnis sein.

MfG Fantho

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@Fantho

Du scheinst ja in asozialen Kreisen zu verkehren...

Genau. Deswegen nerv ich auch im übelsten Ghetto-Slang hier jeden Tag iwelche Mitglieder bei GF. Ich komme übrigens aus Berlin..... Neukölln.

...wenn Du solch eine Vorstellung vom Mensch im allgemeinen hast.

Ha, reingefallen! :P Dachte ich mir nämlich schon, dass so welche wie du dann antanzen und mich der Pauschalisierung anklagen. Ich schrieb "(teilweise) eine Besitz ergreifende, intolerante Kreatur mit pervertierten Instinkten..:". Von ALLGEMEIN war nie die Rede! Und das "teilweise" ist deshalb in Klammern, weil quasi jede Regierung und jedes Machtsystem von Psychopathen kontrolliert wird, die ohne Rücksicht auf Verluste nur sich selbst bereichern wollen und man nicht sagen kann, inwieweit Macht in der Lage ist, JEDEN Menschen so zum Negativen zu verändern. Wenn Geld einen Menschen so verändern kann, dann sind die Instinkte pervertiert (Macht- und Aggressionstrieb). Jeder Löwe lässt dich in Ruhe, wenn er proppesatt ist. Der Mensch bzw. der mächtige Teil davon kann vom Geld nie genug haben, hält sich aber für die Krone der Schöpfung. Natürlich gibt es genug Gegenbeispiele. Aber diese finden sich eher bei den Machtlosen.

...zweitens haben Religionen und Kirchen nichts mit Gott zu tun.

Nicht? Also bilde ich mir das nur ein, dass die katholische Kirche und alle monotheistischen Religionen das Gottesbild missbrauchen, um ihren Anhängern zu diktieren, wie sie zu leben haben?

Aber das könnte nun doch etwas zu viel für Dein Verständnis sein.

Wer hat dir denn das erzählt?^^

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Nach deinen Angaben bist du seit ca. 2 Jahren stolzer Atheist, wahrscheinlich sogar noch Schüler. Deine Erkenntnisse scheinen aber gewaltig zu wackeln, wenn du hier nachfragen musst, ob deine Entscheidung richtig war und du selbst zugibst, verunsichert zu sein.

Ja mein Freund, das ist dein Leben und du triffst hier die Entscheidungen. Und wenn du entschieden hast, an keinen Gott und Teufel zu glauben, wird das von dem Gott, an den Christen glauben, respektiert. Es gibt nun mal die Möglichkeit, die Ewigkeit mit oder ohne Gott zu verbringen und du hast deine Entscheidung getroffen, alles zu verabscheuen, was damit zu tun hat. Du kannst dir selbst die Antwort geben, welche Folgen deine Entscheidung hätte, wenn du im Tod erkennen müsstest, dass die Christen doch nicht so dumm waren.

Abgesehen davon, dass ich mir kaum Christen vorstellen kann (außer Fanatikern), die dich unbedingt unter Höllendrohung bekehren wollen, solltest du dich fragen, wer deine wahren Freunde sind:

Diejenigen, die sich beeilen, deinen Stolz zu stärken, der in der Ablehnung Gottes besteht und dich mit den Eigenschaften "selbstbestimmend und selbstbewusst" zu krönen (als ob Christen das nicht wären!) oder diejenigen, die dir zumindest aufzeigen, dass es eine Rechenschaft nach dem Tod geben wird.

Niemand kann einen Menschen verurteilen wegen seines Nichtglaubens, weil nur Gott die Herzen kennt, aber jemanden zum Nachdenken anregen, kann nicht verkehrt sein.

Niemand kann einen Menschen verurteilen wegen seines Nichtglaubens,

Außer Gott natürlich...

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@Fantho

Wie? Du behauptest, Gott wäre dumm und zynisch, wenn er das tut, was Ihr ihm immer zusprecht? Verurteilen!

Oder möchtest Du andeuten, Gott würde mich nicht wegen meines Nichtglaubens verurteilen? Dann wäre ja alles in Butter und Glauben an sich eine überflüssige Verantstaltung (äh, naja, da sowieso, aber Du weißt schon, was ich meine)

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