eine frage zu gebrauch von vom arzt verschriebenem amphetamin

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5 Antworten

Mach einfach das was dein Arzt dir dazu sagt, dann musst du hier keine Fragen stellen, die dir eh keiner beantworten kann (einfach weil das in Einzelfällen totaler Unsinn ist und wir keine Fachkompetenz haben) und zudem bekommst du von ihm meistens noch eine Notfallnummer, das du ihn immer dazu befragen kannst. Und mach dir keine Sorgen, du wirst wenn du dich nach den Angaben deines Arztes richtest nicht abhängig.... Nach knapp 4 Jahren Behandlung kann ich dir das mit Gewissheit sagen.

Achja und das Zeug auf der Straße besteht ja nicht aus Reinsubstanz, zudem ist Ritalin (Methylphenidat) NUR ein Derivat mit ähnlichen Eigenschaften wie echtes Amphetamin.... mach dir deshalb keine Sorgen. Ausserdem liegt es daran, wie es polarisiert ist, bzw. wie es (im chemischen Sinne) gedreht ist... Es wird schneller abgebaut und ist verträglicher, weil keine Fremdmesomere/Isotope drin sind.

hey danke das beruhigt mich, kann ich mal fragen wie die 4 jahre unter der behandlung abgelaufen sind, im alltag und in der schule?

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@chadmuska

Nunja also da ich eine Retardform nehme, habe ich die 8 Stunden, die ich in der Schule bzw. auf der Arbeit verbringe natürlich ne top Konzentration. Da ich unter einer ruhigen Form von ADS leide (wenige Sozialkontakte, kein Aufbringen von Interesse an Dingen, die mir nicht wichtig erscheinen)steigen dadurch natürlich auch Antrieb und Sozialkompetenz. Alles in Allem kann ich nur positiv darüber berichten. Allerdings wirst du dich am Anfang wahrscheinlich ein wenig manipuliert oder ferngesteuert fühlen, weil dein Gehirn so gesehen anfängt, alles neu zu sortieren. Das geht aber schnell vorbei und wird wahrscheinlich auch keinen Einfluss auf dich haben (zumindest keinen zu großen). Wenn die Phase dann vorüber ist, wirst du vllt sogar einen Fortschritt in deinem Lern- und Sozialverhalten feststellen, was bei mir auch nur sehr positiv war. Nunja mit der Zeit wird das dann zum Alltag werden, irgendwann kommt man auch gut ohne aus. Ich lasse manchmal meine Tagesdosis einfach weg, während des Wochenendes, Ferien und Urlaub nehme ich gar keine Medikamente. Mein Arzt meinte dmaals, das es auch schon in Der Anfangsphase empfehlenswert sei, am Wochenende oder während der Ferien etc. die Medikamente zu verringern oder auch weg zu lassen, damit man auch versucht ohne die Medikamente gleiche Leistung zu erbringen. Mein Cousin kommt mitlerweile ganz ohne aus, und er hat auch nicht den Drang es weiter zu nehmen ;)

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Alle damit verbundenen Informationen gibt dir dein Doc, wenn es wirklich nötig wäre....

Das kommt ganz drauf an. Bei Ritalin bspw. sind 60mg/d ok, aber bei z.B. Pervitin reicht das für 3, 4 Tage wach bleiben.

Du kannst aber Methylphenidat nit mit Crystal vergleichen, zu mal das Pervitin nur als bestimmtes Enantiomer in extrem geringen Dosen verabreicht wird und in Deutschland zudem nicht mehr verschrieben wird. In den USA bekommst dus auch nur als Inhalator gegen schnupfen oder als hypochloriertes Salz, was ja die Wirkung/Abhängigkeit nochmal drastisch senkt.

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Die Toleranzgrenze wird steigen. Es steht ja auch geschrieben, kann bis x gesteigert werden und nich, daß man mit der Dosis anfangen kann.

ja gut das hat aber nichts damit zu tun, das die Toleranz steigt, sondern man steigert sich generell zu Anfang auf die wirksame Dosis, die der Körper gut Annimmt und umsetzen kann, das geschieht in den ersten paar Wochen bis Monaten der Behandlung. Klar steigen in manchen Fällen dann irgendwann nochmal die Toleranzen an, aber das ist eig selten. Wird sowas beobachtet, wird oft auf ein ähnliches Präparat mit mehr Wirkung umgestiegen. bzw auf ein Präparat, das der Körper besser annimmt...

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