Eine Frage zu Depressionen! ....Auswirkungen?!

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6 Antworten

Es ist wirklich schwierig, dass als Außenstehender zu beurteilen, aber ein paar deiner beschriebenen Verhaltensweisen könnten ein Hinweis auf eine beginnende oder leichte Depression sein oder auch ein leicht neurotisches oder phobisches Verhalten (insbesondere diese körperlichen Beschwerden könnten auf eine erhöhte bzw. übersteigerte Wahrnehmung des eigenen Körpers hindeuten). Allerdings muss die Entscheidung, mal einen Arzt aufzusuchen von ihr kommen.....Viele Menschen haben ähnlich Probleme und trauen sich erst dann mit jemanden darüber zu reden, wenn sie sehen, dass es nichts Verrücktes oder Unnormales ist! Ich denke, Du solltest nicht locker lassen und mit ihr immer wieder darüber reden. Finde ich übrigens toll, dass Du dich so um sie sorgst:)!

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Eine Depression ist sehr wahrscheinlich. Genaueres kann natürlich nur ein Arzt feststellen.

Wie Du es beschreibst, leidet sie unter ihrem Aussehen. Sie möchte als Mensch akzeptiert und geliebt werden und nicht nach der äußeren Erscheinung.

Ich empfehle ihr eine Überweisung zu einer Psychotherapeutin, damit die psychosomatischen Störungen nicht chronisch verlaufen.

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Trauer ist eher ein Zeichen, das wir es (noch) nicht mit einer Depression zu tun haben.
1. Depressive Verstimmung an fast allen Tagen, für die meiste Zeit des Tages, vom Betroffenen selbst berichtet (z. B. fühlt sich traurig oder leer) oder von anderen beobachtet (z. B. erscheint den Tränen nahe).

  1. Deutlich vermindertes Interesse oder Freude an allen oder fast allen Aktivitäten, an fast allen Tagen, für die meiste Zeit des Tages (entweder nach subjektivem Ermessen oder von anderen beobachtet).

  2. Deutlicher Gewichtsverlust ohne Diät; oder Gewichtszunahme (mehr als 5 % des Körpergewichtes in einem Monat); oder verminderter oder gesteigerter Appetit an fast allen Tagen.

  3. Schlaflosigkeit oder vermehrter Schlaf an fast allen Tagen.

  4. Psychomotorische Unruhe oder Verlangsamung an fast allen Tagen (durch andere beobachtbar, nicht nur das subjektive Gefühl von Rastlosigkeit oder Verlangsamung).

  5. Müdigkeit oder Energieverlust an fast allen Tagen.

  6. Gefühle von Wertlosigkeit oder übermäßige oder unangemessene Schuldgefühle (die auch wahnhaftes Ausmaß annehmen können) an fast allen Tagen (nicht nur Selbstvorwürfe oder Schuldgefühle wegen des Krankseins).

  7. Verminderte Fähigkeit zu denken oder sich zu konzentrieren oder verringerte Entscheidungsfähigkeit an fast allen Tagen (entweder nach subjektivem Ermessen oder von anderen beobachtet).

  8. Wiederkehrende Gedanken an den Tod (nicht nur Angst vor dem Sterben), wiederkehrende Suizidvorstellungen ohne genauen Plan, tatsächlicher Suizidversuch oder genaue Planung eines Suizids.

Mindestens 5 dieser Symptome inkl. 1) oder 2) sowie eine Zeitdauer von mind. 2 Wochen gelten laut DSM-IV als Major Depression

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Hallo Du

Ich finde es beeindrucken wie gut du deine Freundin kennst.Viele Menschen lernt man nie richtig kennen aber man merkt dass du wirklich versteht wovon du schreibst.

Deine Freundin hat Probleme die sie versucht zu unterdrücken.Vielleicht sitzt der Schmerz zu tief und sie hat niemanden der sie versteht.Das Herz ist oft unergründlich.

Vielleicht ist sie auch nicht bereit mit jemandem darüber zu sprechen weil sie glaubt niemand versteht sie.

Die Probleme haben sich auch auf ihre Gesundheit ausgewirkt weil sie alleine nicht damit fertig werden kann.

Sie sollte sich Hilfe suchen,vielleicht könnte ihr auch eine Selbsthilfegruppe helfen.Dort lernt sie andere mit ähnlichen Problemen kennen und man könnte gemeinsam nach Lösungen suchen.

Man ist nie alleine,bei keinem Problem.

Man sollte sie aber auf keinen Fall bedrängen,es könnte sein dass sie sich dann noch mehr verschliesst.

Ich würde auch nicht ständig nachfragen,vorschlagen ist gut und wichtig aber wenn sie nicht darauf eingehen sollte, braucht sie vielleicht noch etwas Zeit.

Gib ihr die nötige Zeit die sie braucht und mach weiter so!Ich wünsche euch viel Kraft!

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schlappy 18.05.2010, 13:06

zeit ist das wichtigste instrumen das helfen kann meine frau ist seit 16 jahren an psychosen depressionen erkrankt und wir haben es bis heute noch nicht geschafft über alles zu reden (wir sind 35 jehre verh.) kann dir das forum http://www.hilferuf.de empfehlen lg. schlappy

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Das ist schwierig und aus der Ferne nicht zu beurteilen. Wenn sie es nicht mehr aushällt, wird sie hoffentlich zum Doc. gehen, der sie dann weiter schickt. Aber sie muss das wollen und das nicht abtun, sondern merken, dass es ihr jetzt nicht gut geht und man etwas gegen nicht-gut-gehen unternehmen kann.

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