Eine Frage über Elektrizität!

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24 Antworten

auf jeden fall ist ein stromschlag aus der steckdose lebensgefährlich ! ob er wirklich tötlich ist, hängt davon ab, auf welchem wege der strom durch den körper fließt, wie groß der körperwiderstand ist, also wie viel strom fließt, und wie lange er einwirkt.

bei einer konstanten spannung bestimmt einzig und allein der widerstand die stromstärke.

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Da ich viele kenne die sich schon mal elektrisiert haben, auch ich, aber keinen der daran gestorben ist kann man empirisch erkennen dass die meisten Stromschläge nicht tötlich enden. Aber bei vielen würde ein Herzspezialist enschließend eine anomalie beim Herzschlag feststellen können. Meist elektrisiert man sich mit nur einer Hand die Füße auf einem halbwegs trockenem Parkett oder Teppichboden. Das bedeutet ein extrem hoher äußerer Widerstand. Der Fi Schutz ist oft kein direkter sondern nur indirekt. Das heißt dass Fehlströme über ein Gehäuse erkannt werden bevor die Spannung daran tödliche Grenzen erreicht. Der Auslösestrom durchs Herz geleitet würden die meisten nicht überleben. Die meisten tödlichen Stromunfälle passieren wenn die eine Hand an einem geerdeten Gehäuse, an der Wasserleitung oder der Erdung ist und die zweite einen Stromführenden Leiter berührt. Dann wird der Strom so richtig schön über das Herz geführt und hinterlässt auf alle Fälle spuren die auch tödlich sein können.

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HALLO!!!

Einflussfaktoren Stromart und -stärke An der Skelettmuskulatur werden durch niederfrequenten Wechselstrom schon ab einer Stärke von 10 Milliampere (sog. Loslassschwelle, Gefährlichkeitsbereich AC3 beginnt) Kontraktionen ausgelöst, die aufgrund der stärkeren Ausbildung der Beugemuskeln (Flexoren) gegenüber den Streckmuskeln zu einem „Festhalten“ an der Stromquelle und damit zu einer längeren Einwirkzeit führen können. Ab 30–50 Milliampere kann im Bereich des Brustkorbs eine Kontraktur, das heißt Anspannung der Atemmuskulatur und des Zwerchfells auftreten und damit ein Atemstillstand für die Dauer des Stromflusses. Dieser kann auch erfolgen, wenn der Stromfluss das Atemzentrum im Hirnstamm in Mitleidenschaft zieht (z. B. typisch bei einem Blitzunfall mit Kopfdurchströmung).

Wechselstrom mit 50 Hz kann schon bei einer Stromstärke von 10 Milliampere und bei einer Einwirkdauer länger als 2 Sekunden zum Tode durch Herzstillstand führen. Bei der in Deutschland und anderen europäischen Staaten üblichen Frequenz von 50 Hertz wirkt der Wechselstrom 100 mal pro Sekunde auf die empfindliche Phase des Herzmuskels ein. Die Verdopplung ergibt sich durch den Umstand, dass sowohl die positive als auch negative Halbwelle des Wechselstromes biologisch wirkt. Bei Unfällen mit Gleichstrom können demgegenüber noch Stromstärken von 300 mA überlebt werden.

Der konkrete Wert des den Körper durchfließenden elektrischen Stromes ergibt sich aus dem elektrischen Widerstand, den der menschliche bzw. tierische Körper bildet. Dieser ist nicht konstant und von verschiedenen Parametern abhängig. In der Praxis handelt es sich bei den Gefahrenquellen meist um Spannungsquellen. Der elektrische Strom ergibt sich dann aus dem Spannungswert und dem Körperwiderstand. Dennoch wird meist die Höhe der elektrischen Spannung als Kriterium für die Klassifizierung der Gefährlichkeit benutzt, da der Körperwiderstand sich in bestimmten bekannten Bereichen bewegt.

Es gibt aber auch markante Ausnahmen: Ein Defibrillator wird eingesetzt um Leben zu erhalten, dabei beträgt die Spannung bis zu 750 Volt und liegt zwischen 1 und 20 Millisekunden an. Die Stromstärke erreicht bei einem angenommenen durchschnittlichen Körperwiderstand von 50 Ohm bis zu etwa 15 Ampere. Gleichspannung verursacht im Körper bei langer Einwirkzeit aufgrund von Elektrolyse chemische Veränderungen.

Hochfrequenz ab etwa 100 kHz führt nur noch zu geringer, solche ab etwa 300 kHz führt zu keiner Nervenreizung mehr, da die in jenen herrschende Ionenleitung den schnellen Polaritätswechseln nicht zu folgen vermag. Die von der Spannung abhängigen thermischen Schädigungen können dennoch auftreten und sind bei HF-Chirurgie erwünscht, um Blutungen zu stoppen.

Spannung In Deutschland darf die maximale Berührungsspannung laut Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik 50 V Wechselspannung oder 120 Volt Gleichspannung nicht übersteigen. In Österreich darf die maximale Berührungsspannung laut Österreichische Verband für Elektrotechnik 65 V Wechselspannung oder 120 Volt Gleichspannung nicht übersteigen.

Bei Kinderspielzeug, Räumen für Nutztiere und in der Medizintechnik ist die Berührungsspannung nur auf maximal 25 V Wechselspannung oder 60 V Gleichspannung festgelegt. Bei Niederspannung führt Wechselstrom zu ausgeprägteren Schäden als Gleichstrom, bei Hochspannung ist dies umgekehrt. Die Grenze zwischen Hoch- und Niederspannung ist bei 1000 Volt Wechselspannung oder 1500 Volt Gleichspannung angesetzt, für den klinischen Alltag wird aus praktischen Gründen jedoch oft ein Grenzwert von 500 Volt herangezogen. Damit zählen Elektrounfälle, zum Beispiel im U-Bahn-Bereich, zu den Hochspannungsunfällen, da sich diese klinisch von den Unfallfolgen durch Haushaltsstrom unterscheiden.

Dabei wird allerdings vorausgesetzt, dass die Stromeinwirkung einige 100 ms lang dauert. Bei erheblich kürzeren Einwirkungsdauern um 1 ms können auch Spannungsspitzen von 10.000 Volt, wie sie in Elektrozaun-Geräten oder in Zündspulen durch Induktion erzeugt werden, problemlos überstanden werden.

Ein Unfall durch Langzeiteinwirkung von Hochspannung bewirkt demgegenüber hauptsächlich eine thermische Schädigung des Gewebes und äußert sich damit vor allem als Verbrennungskrankheit. Dies ist deswegen der Fall, weil die dabei wirkenden Stromstärken ein Vielfaches derer bei Niederspannungsunfällen betragen und zugleich sehr heiße Lichtbögen auftreten, die unter Umständen den menschlichen Körper überbrücken können. Beispielsweise führt eine Annäherung auf unter 5 Zentimeter an eine Hochspannungsleitung mit 30 Kilovolt zu einem Lichtbogen und bei einem angenommenen Körperwiderstand von 5 Kiloohm fließt kurzzeitig ein Strom von etwa 6 Ampere durch den Körper. Dabei tritt eine thermische Leistung von rund 180 Kilowatt auf. Durch diese hohe Leistung kommt es zu einer fast schlagartigen Verdampfung von wasserhaltigem Gewebe im Bereich des Stromeintritt- bzw. Stromaustrittpunktes mit d

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Kommentar von Jonas55
23.06.2011, 11:11

eine interessante Antwort.... da ist alles beschrieben!

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Es kommt immer auf die Umstände an. Genauer gesagt kommt es auf die Stromdichte und dessen Einwirkzeit im körper an. Und die Stromdichte wird von hunderten Faktoren bestimmt, von wo nach wo, Spannung, Körßergröße/Volumen/Gewicht, Wie gut ist der kontakt, gibt es widerstände die den Strom ebgrenzen, ....

Ab 40V kann es unter Umständen Lebensgefährlich werden. Über 60V ist es sogar wahrscheinlich dass zumindest irgendwelche Schäden bzw. Verletzungen entstehen. Ab ca. 100V ist die Wahrscheinlichkeit dass es Lebensgefährlich ist extrem.

Und eine Europäische Steckdose hat 230V, hier ist es praktisch sicher dass man verletzt wird und sehr wahrscheinlich dass man getötet wird. Bis 20 Sekunden Einwirkzeit kann man bei einem "normalen" 230V Unfall noch reanimiert werden. Man kann auch nach sehr kurzer Zeit (halbe Sekunde) mit herzstillstand umkippen und dann sterben wenn keiner Erste Hilfe leistet. Ab 400V bis 500V ist die Wahrscheinlichkeit dass man sofort tot ist sehr hoch.

Bei Stromunfällen sterben die meisten weil keiner Erste Hilfe leisten kann. Bei normalen Stromunfällen (Also kein Bahnstrom oder Hoch- und Mittelspannungsleitungen) ist die Wahrscheinlichkeit es durch Erste Hilfe zu überleben sehr hoch.

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Kommentar von deathline20xx
22.06.2011, 15:09

Gesund ist es in keinem Fall und die Muskelkrämpfe werden auch kein Genuss sein ;) Zum Thema "Erste Hilfe",kommt auch noch drauf an, ob derjenige an der Steckdose "Klebt" oder nicht. Würde es mir als Ersthelfer auch ernsthaft überlegen und fassen den betroffenen an. Weg stoßen wäre da die einzige Möglichkeit, sofern man sich nicht selbst gefährdet. Wobei bei einem Hausstromanschluss die Sicherung reagieren sollte.

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Wäre er nicht tödlich, dann gäbe es keine Schutzvorrichtung wie Fehlerstomschutzschalter. Das heißt, wenn Du zu lange dran hängst, und Du ungünstig stehst (zum Beispiel nasse Füße, feuchter Fußboden), ja, dann kannst Du von tödlicher Gefahr sprechen.

Aber probiere es nicht aus. Wenn er tödlich ist, ist die Wirkung endgültig.

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das hängt sehr von deiner gesundheit ab: leute mit schwachem herzen sollten sich nach möglichkeit keinem stromschlag aussetzen.

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meisst ist der Fehlerstromschutzschalter schneller als du Tod aber würd mich nicht darauf verlassen!

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Kommentar von PeterB77
21.06.2011, 21:44

Vorallem da nicht überall einer montiert ist ;)

Und nur die Sicherung ist nicht immer schneller.

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So einfach ist das nicht zu beantworten. Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass du eine normale 230V-Leitung meinst. Was verstehst du aber unter einem Stromschlag? Meinst du damit, dass jemand mir einer Hand auf die Phase und mit der anderen auf den Neutralleiter greift? Oder eher, dass jemand unabsichtlich die Phase berührt und einen Erdschluss auslöst? Im ersten Fall stehen die Chancen (auch bei den heute üblichen Sicherungssystemen) eher schlecht. Über den zweiten Fall kann ich dir nur sagen, dass ich Elektriker bin. Denen sagt man ja nach, dass sie wöchentlich einen Stromschlag brauchen, sonst bekommen sie Entzugserscheinungen. Aber bite, bitte probiere das nicht aus!!!!!!! Eine Spannung von 230V gegen Erde ist prinzipiell gefährlich und es hat auch schon tödliche Unfälle trotz funktionierendem FI-Schutzschalter gegeben.

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Ist ein Autounfall tödlich?

Erkläre doch mal den Hintergrund Deiner Frage.

Maßgeblich ist der Weg des Stromes durch den Körper, die Stromstärke und die Einwirkdauer. Der 2. Punkt ist der Zustand (Konstitution) des Körpers.

Man sagt, ab 10mA können Schäden entstehen.

Der Strom hängt vom Widerstand ab- dieser ist von vielen Faktoren abhängig.

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Bis jetzt habe ich es immer ohne Verletzungen (abgesehen vom Stolz) überlebt. Kann aber auch tödlich sein. Das hängt von vielen Faktoren ab.

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Nicht umbedingt, kommt darauf an, wie lange der Strom sich in deinem Körper befindet.

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Hat auf jeden Fall hohes Gefährdungspotential! Hängt u.a. ab von Übergangswiderstand am Standort, Feuchtigkeit, Konstitution..........

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An einer Fliege?Ja.An einem Menschen?Abhängig von Körpergröße, Luftfeuchtigkeit, Leitfähigkeit der Haut des Menschen, Kontakt mit Steckdose...es ist jedenfalls nicht gesund.

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Ja kann tödlich sein, mit glück überlebt man es, doch ich würde es nicht ausprobieren und was100%ig passiert ist dass du dir dabei jede menge Fleisch verkokelst.Probier es lieber nicht.

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kommt auf die umgebung an ich hab einen mit nassen fingern bekomen mir gehts bestens also von daher

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Kommt auf die Einwirkdauer und die körperliche Konstitution an.

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Vielleicht sollte der Fragesteller und auch alle die, die bisherigen Antworten geschrieben haben den folgenden Wikipedia Artikel lesen. Es empfiehlt sich sehr!

http://de.wikipedia.org/wiki/Stromunfall

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Jein. Kommt auf die Umstände an (Erdung, Feuchtigkeit, Schutzschalter.... Hab mal 220 Volt (ohne Schutzschalter) abbekommen und bin 3 Meter durch mein Wohnzimmer geflogen. Man sollte es nicht provozieren.....

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Das kommt auif die Umstände drauf an, ist es trocken oder feucht, Körperwiderstand und so.

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die anderen Fälle können deine Frage nicht mehr beantworten

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