Eine Frage über die Religion (allgemein) Könnt ihr mir helfen?

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8 Antworten

das die meisten Kriege, wegen der Religionen ausgelöst wurde

Das würde ich so nicht direkt sagen.

Allerdings ist Religion eine der häufigsten, wenn nicht sogar die häufigste Legitimation, die für Gewalt und Terror herangezogen wird.

Selbst rein machtpolitische Konflikte wurden unter dem Deckmantel der Religion ausgetragen.

Somit ist Religion vielleicht nicht der Hauptgrund für Konflikte, aber einer der beliebtesten Rechtfertigungen für Gewalt gegen andere Menschen.

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Vor allem auch die Terroranschläge wurden ausgeführt, wegen der Religion.

Religionen wurden und werden oft für unrechtes, wie beispielsweise Kriege, Terror, Anschläge und dergleichen als Vorwand verwendet. 

Ich habe heute im KKH (denn zuhause sehe ich nicht fern) auf N24 von einer Attacke durch einen LKW-Fahrer gehört. Viel mehr als über die Opfer wurde darüber berichtet, woher der LKW-Fahrer kam, was sein Hintergrund war und so weiter. Ich sehe darin nichts anderes als die Bestärkung eines künstlichen Feindbildes. Hauptsache die betreffenden Personen unterscheiden sich durch irgendein Detail von der Mehrheit der Zielgruppe des entsprechenden Mediums und dieses Detail muss groß und breit betont und verbreitet werden, damit das betreffende Medium möglichst viel Interesse und damit im Falle eines TV-Senders Einschaltquoten erreicht. Ich finde die derartige Provokation an Fremdenfeindlichkeit unverantwortlich, denn sie schürt nur noch mehr Feindseligkeit und Gewalt. Was soll der Blödsinn? Dagegen sollte man vorgehen.

Nehmen wir einmal den IS. Die IS-Anhänger richten Andersgläubige hin. Natürlich ist das im höchsten Maße verachtenswert, was die tun, aber zumindest zum Teil machen sie es, um diese Taten im Internet hochzuladen, damit der Allgemeinheit zugänglich zu machen und so ihren Terror weiter zu verbreiten, als sie es ohne das Internet jemals könnten. Sie bringen nicht nur selbst Fremdenfeindlichkeit durch ihre direkten Taten hervor, sondern schüren auch selbige gegen sich selbst und als ob es nicht schlimm genug wäre, dass diese Videos vom IS selbst im Internet verbreitet werden, werden diese ebenfalls beispielsweise im TV weiter verbreitet, womit diese Medien das Spiel des IS in Sachen Verbreitung der Videos auch noch mitspielen und so deren Interesse der Verbreitung von Fremdenfeindlichkeit auch noch unterstützen.

Dass Journalismus noch etwas mit Ethik, Moral oder Verantwortung zu tun hätte, mag vielleicht betont werden, aber im Hintergrund laufen da ebenso ganz andere Dinge ab, wie es mit Handlungen ist, die sich gegen das Wohl anderer richten und für die eine Religion als Vorwand genutzt wird. 

Stimmt das wirklich oder waren das eher Sekten?

Was für den Einen eine "Sekte" ist, ist für den Anderen alles andere als eine "Sekte". Zunächst einmal hängt es davon ab, welche Definition des Begriffes "Sekte" man für diese Bezeichnung als maßgeblich ansieht. Oft geschieht die Verbreitung dieses Begriffes in Verbindung mit einer entsprechenden Glaubensrichtung durch Unwissenheit, wodurch künstlich Vorurteile verbreitet werden, die nicht selten eigentlich nur verleumderisch weil unzutreffend sind.

Und wenn doch gibt es vielleicht ein Bericht, der dieses Thema gut Verfasst hat?

Wie wäre es mit Eigenrecherche? Google empfiehlt sich da zum Beispiel recht gut, wenn man weiß, nach welchen Begriffen man suchen möchte.

Oder ist das alles nur ein riesen Missverständnis?

Von "nur" würde ich nicht ausgehen, aber von "oft". Allerdings weniger was bewiesene Taten angeht, als vielmehr was die Verbreitung von Informationen, die Beeinflussung von Ansichten und die Förderung von Fremdenfeindlichkeit angeht.

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Kommentar von laime
15.07.2016, 22:59

Ich persönlich, sehe die Sekten nicht als Sekte. Für mich sind es einfach Gemeinschaften. Ich habe jetzt nur Sekte geschrieben, weil ich Bedenken hatte, dass hier jemand meine Frage vielleicht falsch versteht.

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Kommentar von laime
15.07.2016, 23:00

Übrigens vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

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Religionen werden halt gern als Grund vorgeschoben, im Grunde geht es immer um andere Dinge. Oft sind es Ressourcen, Geld oder Macht. 

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Kommentar von Qelix2
15.07.2016, 22:14

Sehe ich auch genau so. Religion ist was urmenschliches. Entweder ist die Religion so stark ins Weltbild verflechtet, dass man sie in die eigenen verranten Vorstellungen und sein eigenes Feindbild in der Welt einflechtet, so dass man alles damit rechtfertigen kann, oder man nutzt Leute die so denken aus um seinen eigenen Ambitionen Form zu verleihen.

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Wir sollen glauben, dass das mit einer bestimmten Religion zu tun hat und die meisten wollen das auch.

In Wirklichkeit sind das nur einzelne Taten, die aber einer bestimmten Glaubengemeinschaft zugedacht werden und die Massen reagieren direkt!

Die Moslems sind praktisch gesehen die neuen Juden, fuer alles Schlechte in der Welt verantwortlich und die Menschen glauben es!

Das bedeutet, das uns die Medien ein falsches Weltbild vorspielen, wodurch wir denken, dass Einzelne die Masse in Ungnade fallen lassen.

Die Menschen sind an sich gut, die, die andere Ziele verfolgen, wollen es nicht so erscheinen lassen und spielen uns gegenseitig aus!

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Ich habe eine viel bessere Formulierung für dich,ALLE Kriege wrden vonMenschen verursacht. Und wir, die Menschen sollten dazu stehen und nicht irgendwelche Gedankenkonstrukte verantwortlich machen, die als Vorwände benutzt wurden.

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Da musst du dich schon auf bestimmte Religionen festlegen, denn jede Rrligion ist verschieden. 

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grundsätzlich nicht verkehrt , denn bis vor ~390 jahren waren die regierenden noch sehr papstabhängig. [ von gottes gnaden = der papst will es so !]

der welt-terror jetzt,rührt auch auf der unterschiedlichen religionsauslegung  der moslems .


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Die Religion wurde lediglich instrumentalisiert, um kriegerische Auseinandersetzungen zu rechtfertigen. Gewalt ist sakrifiziert worden, um Machtinteressen durchzusetzen.

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