Eine Frage über das Christentum?

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7 Antworten

Zwei sehr gute Fragen!

zu 1) Jesus, der Sohn - mit "Sohn" ist sein leiblicher Menschenkörper mitsamt Gehirn und Bewusstsein gemeint - weiß nicht, wann der jüngste Tag ist. Gott der Vater dagegen, dessen Geist vollständig in Jesus "wohnt", kennt den Tag und die Stunde, will aber aus wohlweislichen Gründen, die mit der Erlösung zusammenhängen, nicht, dass den Menschen der Zeitpunkt bekannt wird. Dieses ist Jesus bewusst, der Zeitpunkt ist ihm nicht bewusst. Da Jesus Gott, dem Vater, in allen Dingen gehorsam ist und dasselbe will wie Gott, gibt er diese Antwort.

zu 2) Jesus fragt den Mann "Was nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen.", weil er um die geheimen Gedanken des Mannes weiß und darum, dass dieser Mann gehörige Zweifel daran hat, wer Jesus eigentlich ist. Mit seiner Gegenfrage und der Feststellung "Niemand ist gut außer Gott, dem Einen." weist Jesus den Mann diskret auf seine Heuchelei hin und gibt ihm gleichzeitig die Gelegenheit, in ein ernsthaftes Gespräch zu kommen. - Jesus bestreitet nichts, da er nicht etwa sagt: "Nein, ich bin nicht gut, nur Gott ist gut.", sondern eben nur "Was nennst du mich gut?".

Richtig ist: Es ist NUR EIN GOTT, es sind nicht drei. Unsere Möglichkeiten, diesen einen Gott zu erfahren, sind aber drei: Die Menschen, die das beständige Werden und Vergehen in der Natur beobachten und darin Gottes Wirken erkennen, erfahren Gott als Vater und Schöpfer. Die Menschen, die Jesus Christus persönlich begegnen und in ihm Gott erkennen, erfahren Gott als Sohn (als Menschensohn nämlich, wie Jesus sich selbst des öfteren bezeichnet). Und die Menschen, die in an und für sich fürchterlichen, ausweglosen Situationen oder auch in ihrem ganz banalen Alltag fühlen, als ob plötzlich ein wunderbarer Strom goldener Liebe in sie hineingegossen würde, dass sie froh werden und tanzen und singen, obwohl es beileibe keinerlei Grund dafür gibt - und sie keine Drogen genommen haben und auch nicht verrückt geworden sind - erfahren Gott als Geist.

Es ist ein Gott, es sind drei unterschiedliche Möglichkeiten, Gott zu erfahren, aber niemand, der diese Erfahrung nicht aufrichtig sucht, kann sie machen.

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Kommentar von delltaflo
22.02.2016, 13:31

Also ich hab ja die Bibel gelesen, vielleicht nicht so gut wie du sonder nur 1 mal. Jesus sagt kein einziges mal er sei Gott Persönlich. Und schon beim Sohn fängt es an, ich hab zu letzt einen Wissenschftliche Bibel Untersuchung gesehen wo die 15 Besten Cheisten die Bibel Untersuchten. Sie sagten das Wort Eingeborene. Also Eingeborene Sohn Gottes ist verfälscht. Ich glaube das Jesus gelebt hat, aber denke er war ener wie Mosef, der volle Wunder war. Ich mein schon alleine diese Vorstellung Gott hatte also Sex mit Maria weil Sie keinen Man hatte und deswegen Gott Sie befriedigte. Gott ist so allmächtig er sagt Sei und es ist. Egal ob mit Mann oder ohne. Adam hatte weder ein Vater noch eine Mutter aber er ist trotzdem kein Gott. Und wen man mir sagt er ist der Eingeborene Sohn Gottes, so spricht man direkt von 2 Götter. Ist doch ganz normal nach Logik oder ?. Und in der Bibel sagt man aber deutlich das es nur 1 Gott gibt. 

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Es ist gut, dass du dir darüber Gedanken machst! Tatsächlich gibt es auch christliche Kirchen, in denen die Dreieinigkeit anders gesehen wird, und zwar „Eins“ im Sinne von „Einheit“.

Jesus ist Gottes Sohn und in vollkommener Einheit mit dem Vater, von dem er all seine Macht bekommen hat!

Er hat aber auch uns aufgefordert, eins zu sein, wie er mit dem Vater eins ist, also sollten wir einig sein mit ihm und dem Vater und mit allen Gläubigen.

Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. 22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind, 23 Ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und die Meinen ebenso geliebt hast wie mich." (Johannes 17:21-23, EÜ).

Jesus hat gesagt Der Vater ist gößer als ich“ (Johannes 14:28) und hat uns sogar mit dem „Vaterunser“ gelehrt, zu Gott, unserem und seinem Vater im Himmel zu beten. Wir sollten also nur zu Gott beten, im Namen Jesu Christi, der uns dieses Versprechen gegeben hat:

„Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben“ (Johannes 16:23).

Im evangelischen wie im katholischen Glaubensbekenntnis heißt es u.a.: "...aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters... !"

Auch Stephanus, der erste Martyrer, hatte die Vision von Jesus zur Rechten Gottes! (Apostelgeschichte 7:55,56).


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Die Bibel beschreibt einen dreieinigen Gott (Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist; Stichwort Trinität). Auf diese Weise offenbart sich uns Gott.

Als Jesus Mensch wurde, hat er auf einen Teil seiner Macht und Herrlichkeit verzichtet. Deshalb konnte er in Markus 13,32 sagen, dass nur Gott der Vater in diesem Moment, als er dies sagte, wusste, wann der Tag und die Stunde seiner Wiederkunft sein würde.

Zu Lukas 18,18 finde ich den Kommentar von Dr. John Walvoord sehr interessant: "Er hatte Jesus mit guter Meister angeredet, doch Jesus entgegnete darauf, dass nur Gott allein gut, d. h. wirklich gerecht sei. Anscheinend war der Mann der Ansicht, Jesus sei wegen seiner guten Werke gut bei Gott angeschrieben. Dessen Antwort brachte jedoch implizit zum Ausdruck, dass er in Wirklichkeit nur gut war, weil er Gott war - ein weiterer Beleg für den Göttlichkeitsanspruch Jesu."


Ebenso interessant ist auch der Kommentar der MacArthur-Studienbibel: "Jesus leugnete damit nicht seine eigene Gottheit, sondern lehrte den jungen Mann, dass alle Sünder sind außer Gott." 
  

Wenn man bedenkt, dass Jesus als einziger Mensch ohne Sünde gelebt hat und nur deshalb stellvertretend (und weil er Gott selbst ist) für unsere Sünden am Kreuz sterben konnte, ergibt es Sinn, dass diese Stellen die Gottheit Jesu bezeugen: Nur Gott ist gut und nur Jesus war als Mensch sündlos und gut = Jesus ist Gott.

In Titus 2,13 steht (Übersetzung: Elberfelder): "Indem wir die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus erwarten."

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Das liegt am Charakter des Markus Evangeliums.

"Der Zusatz "noch der Sohn" in Vers 32 hat manche Frage aufgeworfen. Doch die Schwierigkeiten verschwinden, wenn wir bedenken, dass wir den Herrn in diesem Evangelium als den vollkommen abhängigen Menschen und Diener vor uns haben, der sich auf das beschränkt, was Gott ihm sagt."

In Lukas Evangelium wird Christus selbst vorgestellt.

"Dieser Oberste sah Gott nicht in Christus. Er sah in Jesus nur einen vollkommenen guten Menschen, der besonders fähig war, ihn zu unterweisen. Sünde und Gnade waren ihm völlig fremd. Er kannte weder sich noch Gott. Der Mensch ist ein Sünder und darauf angewiesen, dass Gott gut zu ihm ist."


Aus Kommentar zum Markusev. u. Bibelauslegung zum Lukasev.

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Kommentar von delltaflo
22.02.2016, 13:38

Also verstehe ich das richtig das Jesus kein Gott war. Sonder ähnlich wie ein Prophet Beispiel Moses ?. 

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Lukas 18,18: Jesus fordert den Obersten zum Nachdenken über die Bedeutung auf, die er ihm mit der bezeichnung "gut" beimaß. War er bereit die Gottheit Jesu anzuerkennen, da nur Gott in sich selbst gut ist.Jesus verneint nicht das er gut ist. Diese Stelle so zu deuten würde mit sehr vielen anderen Bibelstellen passen die Jesus als Gott darstellen Römer 9,5; 1Johannes5,20; Johannes 10,30; Hebräer 1,8; Jesaja 9,5; Johannes 5,18; Johannes 20,28; Mathhäus 9,6;Matthäus 8,2; Johannes 14,6-9; 1 Timotheus 3,16; Markus 1,24 und noch weitere

Markus 13,32: Es ist ein dreineinieger Gott. Alle 3 sind selbstständig und sind doch eins. Die Dreieinigkeit zu verstehen sei für den menschlichen Verstand ein Geheimnis. Kolosser 2,2

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Kommentar von delltaflo
22.02.2016, 17:42

Aber ich will das verstehen weil es eine Religion ist. Verstehst du ?. Es muss ein Sinn haben sonst ist diese Religion nicht vollständig. Man kann den Sinn nicht verstehen weil es meiner Sicht kein Sinn gibt. Moses, und Jesus und Muhammed sind aus 1 Grund gekommen, und das war die Menschen zu bezeugen das es 1 Gott gibt. Nur 1. Kein 3er. Warum sollte Gott sich Opfern und Kreuzigen lassen, und die Sünden der Menschheiten in sein eigenes leib nehmen, wen er der Allmächtiger Gott ist und selbst entscheiden kann wer Gut ist und wer nicht. Ich gehe auch in der Kirche und sehe wie die Menschen Jesus an betten o Herr, unser Sohn Gottes. Das ist Göttzenanbetter was Jesus nieeee Gut geheissen hätte. Er ist gekommen um Göttseranbetter recht zu leiten, und Ihnen zu sagen bettet nur 1 Gott. Und das ist weshalb sich das Christentum widerspricht. Und deshalb verliert es sehr viele Anhänger. Nicht böse gemeint aber im Prinzip ist das so. 

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Jesus war|ist nicht Gott sondern dessen Fleisch gewordener Sohn LG

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Kommentar von delltaflo
22.02.2016, 01:17

Jesaja 9,5Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; Dan erklär mir diesem Vers einer von vielen der Behauptet das Jesus aber Gott selber war.

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Kommentar von TheMenij12
22.02.2016, 01:41

Soweit ich weiß ist hier nicht die Rede von Jesu... geschweige denn ist das komplett aus dem Kontext gerissen

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Kommentar von jovetodimama
22.02.2016, 08:41

Schon richtig, aber mit dieser Antwort wird der Fragesteller nicht viel anfangen können, fürchte ich.

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Ja. Die Bibel ist auch nur ein Buch. Von jemandem geschrieben. Nix besonderes. In jeder Story findest du Fehler.

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Kommentar von Garfield0001
22.02.2016, 09:09

wer sagt dass es ein Fehler ist, nur wenn du denn Sinn dahinter nicht verstehst?

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