Eine Frage an Veganer: Wie findet ihr das? Kann man vegan reiten?

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10 Antworten

ich denke schon, dass vegan reiten möglich ist.

einen angepassten sattel würde ich aber nicht so einfach weggeben. einen angepassten zaum auch nicht.

wenn es zeit für neuanschaffungen ist, kann man beim zaum auf biothane und beim sattel auf neopren wechseln.

dein pferd scheint deutlich zu zeigen, dass es gern ein bisschen leistung abgefordert haben möchte. was das reiten betrifft, könntest du ein bisschen distanztraining machen, eventuell sogar mal einen wettbewerb anmelden (schau mal im netz nach bildern vom distanzreiten, und nach den vorschriften für die ausrüstung). was den rest betrifft, könnte dein pferd freude an horse-agility haben.

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Da sich der Begriff vegan darauf bezieht weder tierische Produkte noch Tiere zu nutzen sowohl zum verzehr als auch anderweitig ist es per Definition eindeutig ausgeschlossen es vegan zu reiten da es sich nicht ausschließlich um die Materialien der verwendeten Hilfsmittel geht sondern auch um das Tier an sich. Entweder man reitet oder man lässt es, vegan ist hier unerheblich und ich finde solche bedingungslosen Übertreibungen bedenklich

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Herr im Himmel - entweder lebt man 100% danach oder eben nicht - dann schlägt dich aber auch keiner! Braucht man dazu wirklich die Meinung von fremden Leuten aus dem Internet?!

Ich bin auch Vegetarier, trotzdem hat mein Pferd einen Ledersattel, da ihm einfach kein Kunstsattel passt. Und er wird ganz normal klassisch geritten, alles andere würde ihm nämlich schaden. Ein sanft geführtes Gebiss ist auch lange noch nichts schlimmes und bei vielen der einzige Weg, das Pferd korrekt zu reiten - die meisten Gebisslos-Reiter meinen, sie tun ihrem Pferd was Gutes und das latscht dann nacher nur noch giraffenartig in der Gegend rum und macht sich nur den Rücken kaputt, weil viele gebisslos nunmal nicht korrekt reiten können bzw. unfähig sind, es ihrem Pferd zu erklären.

Also: Entweder richtig oder unten bleiben - und dabei ist mir auch egal, ob Veganer, Vegetarier oder Allesesser. Das gilt für alle Reiter, mir ganz egal, wie ihre Essgewohnheiten sind. Das eine hat für mich nichts mit dem anderen zu tun.

Du brauchst dir doch von niemandem vorschreiben zu lassen, wie du wegen irgendwelchen Begrifflichkeiten dein Leben zu führen hast! Du verzichtest eben auf den Konsum von tierischen Lebensmitteln und hast trotzdem Spaß mit deinem Pferd, wie es mit dir, und bereitest ihm ein schönes Leben, wo ist das Problem?

Ich hab es sowas von satt, mir von anderen Leuten anzuhören ,,Aber du bist doch Vegetarier, dann darfst du doch auch das und das nicht .... " - während sie sich grad nen fetten Fleischburger reinschieben. Was ich darf und was ich muss entscheide immernoch ich! Es ist mein Leben und ich lass mir doch nicht von irgendwlechen Begrifflichkeiten, auf die sich dann die Leute stürzen, die selber garnichts zur Verbesserung der Welt tun und das dann als Vorwand nehmen, man würde es ja auch nicht korrekt ausführen, vorschreiben, wie ich es zu führen habe.

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Ich finde, dass passt sehr gut. Überhaupt da du dein Pferdchen Abwechslung bietest und dir Gedanken machst ihm doch möglichst Freiheiten zu lassen( wegn Halsring und so).Ausserdem hast du eh gemerkt, dass er einen zufriedenen Eindruck gemacht hat. :)

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Jo, ist ein langer Text und zwischendurch beim Lesen war ich mir nicht sicher, ob du tatsächlich noch von einem Pferd schreibst oder einem Wesen, das tatsächlich eine Mimik hat und lächelt, wenn es durch den Wald hüpfen kann.

Wie definierst du vegan und was hat die Reiterei damit zu tun? Ok, bei veganer Lebensweise soll Ausbeutung und Nutzung aller Lebewesen ausgeschlossen werden und das bezieht sich nicht ausschließlich auf Tiere, egal ob wir von Nutz- oder Haustieren ausgehen. Es bezieht sich auch auf die Ausbeutung von Menschen und da stellt sich die Frage, ob du zu 100 % vegan lebst und da kannst du dein Pferd getrost mal außen vor lassen.

Ich könnte diese Lebenseinstellung jetzt in Bezug auf ein Reitpferd nicht so stark heraus stellen, wenn ich nicht gleichzeitig auch um den Schutz von Menschen bemüht wäre und nicht nur bemüht, es muss tatsächlich umgesetzt werden und für dich würden damit etliche Konsumgüter wegfallen, vielleicht auch einiges aus deinem Reitsportbereich.

Ich habe gerade keinen Bock, die Welt zu verändern aber ganz kurz an dich: Dein Pferd würde verkümmern und leiden, wenn es nicht mehr bewegt, beschäftigt und geritten würde. Es würde ohne Menschen nicht mehr existieren können, es ist auf dich oder jemand anderes angewiesen und dem Pferd ist es wurscht, ob es von einem Allesfresser oder Veganer durch den Wald spazieren geführt wird. Es will nur ein möglichst artgerechtes Leben führen. Das wollen Milliarden von Menschen auch, ich hoffe, du verlierst diesen veganen Aspekt nicht aus den Augen.

Also, wenn schon Erbsen zählen, dann bitte alle aus dem großen Sack.

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Darüber was du für richtig oder falsch hälst entscheidet genau eine Person:

DU!

Eine vegane Ernährung ist jedenfalls so definiert, dass sie auf Lebensmittel, die tierische Produkte beinhalten verzichtet. Alles weitere zählt für mich nicht mehr zu vegan, sondern zu einer persönlichen Einstellung.

Ich persönlich sehe es so:

Tiere gehören nicht in Gefangenschaft und schon gar nicht zur Bespaßung des Menschen eingesperrt. Es gibt Unterschiede in der Art der Haltung, dennoch bleibt Gefangenschaft Gefangenschaft. Tiere in menschlicher Haltung leben erwiesenermaßen nicht so lange wie frei lebende Tiere und das liegt daran, dass kein Gehege der Welt die freie Natur ersetzen kann.

Natürlich gibt es bereits Tiere, die nun da sind und um die man sich auch i.wie kümmern muss. Andererseits sehe ich es so: solange die Nachfrage an Haustieren da ist werden auch immer welche nachgezüchtet.

Solange die Nachfrage da ist - und die wird wohl noch lange nicht verschwinden - werden diese Tiere für den Menschen hergezüchtet und dann liegt es aber doch auch in gewisser Hinsicht in unserer Verwantwortung uns um diese Tiere zu kümmern.

Trotzdem unterstütze ich selbst die private Tierhaltung nicht und habe auch keine Tiere. Das ist meine Sichtweise

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Ganz erlich wenn du willst, dass dein pferd nach deinen veganen vorstellungen lebt, dann lass ihn frei in der wildniss laufen. Auch ein offenstall ist ein stall und nicht die große freiheit.

Dann lass ihn komplett pferd sein und vergiss die ganze Mensch Pferd beziehung.

Gut das ich nicht so denke.

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Kommentar von Loesdauboy
03.09.2014, 14:24

übrigends auch gebisslos reiten kann sachden auf das Pferd nehemen. den genau da wo das reithalter sitzt sind sehr empfindliche nerven, die bei zu langen tragen von irgendetwas am Kopf abstärben können.

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wenn du unbedingt streng vegan leben willst, dann verkaufe das arme Tier. Du bietest ihm nicht die Auslastung, die es zum gesunden Leben braucht. So einen Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Man kann seinen Irrsinn auch übertreiben

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Solange du das Pferd nicht isst ;D

Ernsthaft: Ich glaub dass Vegan sich nur aus essen bezieht, abgesehen davon, kann man selbst entscheiden ob man es für richtig hält.

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Kommentar von Flupp66
03.09.2014, 00:08

Vegan zu leben, bezieht sich eben nicht nur aufs essen. ;-))

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Natürlich kannste vegan reiten. Du darfst halt dein Pferd nicht essen oder LAsagne draus machen. Dann passt alles.

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Kommentar von FK1954
02.09.2014, 23:47

Vegan kann man nur auf Plastikpferden reiten. Da ist die Gefahr, daraus Lasagne zu machen, auch nicht so groß...

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Kommentar von veneficium
02.09.2014, 23:47

Was währe wenn sie beim reiten ein Haar von dem Pferd in den Mund bekommt?

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