Eine Frage an die Kaninchen kenner?

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2 Antworten

Hallöchen :)

Bei meinem Praktikum bei einem Tierarzt hatten wir auch einen Hund, der das Problem hatte.

Wie Jerne79 schon erklärt hat, sind diese Hormone für andere kastrierte Partnertiere ein sehr lästiges Unterfangen. Mit Männchen wird dann durchweg gekampelt und eine Häsin würde ständig belästigt werden. Meine Häsin ist ebenfalls ein riesen Hormonbündel, ständig scheinschwanger und wir überlegen auch, sie zu kastrieren, weil sie unsere 10-Jährige Häsin phasenweise regelrecht terrorisiert. Solche Hormonbündel können also die Partner enorme Kräfte kosten, wie ich selbst weiß...

Der Hund kam damals von einer anderen Tierärztin und wurde zu uns geschickt, weil sie selbst mit Ultraschall den 2. Hoden im Bauchraum einfach nicht finden konnte, allerdings war das ein viel größeres Tier, dem solch eine Bauchraum-OP nichts groß anhaben kann ;) ... der Tierarzt hat dann mit den TFAs und mit beim Ultraschall ca. 30min lang gesucht und doch noch gefunden...

Also: Lass den Süßen unbedingt nochmal von einem oder zwei anderen Tierarzt/-ärzten untersuchen, vielleicht lokalisieren sie ihn ja doch noch und eine OP würde doch mehr Nutzen als Risiken bergen...

Was ich dir aber auch empfehlen würde: Lass dir erklären/es untersuchen, wie intakt der Hoden ist/sein könnte, wie stark er also fähig ist, Hormone zu produzieren... vielleicht ist er ja so klein, dass von ihm nicht zu viel Gefahr ausgeht. DANN könntest du dir nämlich ein paar infrage kommenden Partnertiere anschauen, die möglichst Jung sind, und probevergesellschaften! Das kann man in manchen Tierheimen oder bei manchen Züchtern ... wenn er nach längerer Zeit dann nur normal starke Revierverteidigungs-Reaktionen zeigt, kannst du es ja mit dem Partnertier ausprobieren. Denn wenn die beiden genügend Platz haben, kann es auch sein, dass die Hormone weniger Probleme machen, als vermutet. Das muss man ausprobieren... :)


Also versuche, dir mehrere Meinungen einzuholen und das Problem differenziert betrachten zu lassen. :)

LG, Lenchen<33

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Kommentar von RonjaFN
19.05.2017, 16:31

vielen lieben Dank :)

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Sicher kann er nichts für seine Probleme. Der Haken ist, dass er, eine entsprechende Hormonproduktion vorausgesetzt, zum Problem für ein Partnertier werden kann, auch wenn es nicht zu einer Befruchtung kommen kann.

Ein intakter Rammler will seinen Trieb ausleben, d.h. er versucht zu besteigen über den Rahmen der Rangordnungsklärung hinaus. Einen Kastraten wird das ebenso stressen wie eine kastrierte oder sterilisierte Häsin. Das ist ja auch der Grund, weshalb man auch in solchen Gruppen ALLE Rammler sterilisieren muss. Mit einer intakten Häsin kannst du ihn eh nicht vergesellschaften, da du sonst mit ungewolltem Nachwuchs rechnen musst. Immer und immer wieder. Das wäre eine Qual für die Häsin.

Ich würde zumindest mal eine 2. tierärztliche Meinung einholen und alle weiteren Überlegungen auf die Zeit nach dem Ergebnis verschieben.

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Kommentar von RonjaFN
19.05.2017, 15:46

ok danke für die Antwort

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