Eine Frage an die Deutschen in der Schweiz.?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Na .. die Schweiz hat soviel ich weiss 4 Amtssprachen .. daneben dürfte im Geschäftsleben auch englisch verstanden und gesprochen werden, zumal man im italienischsprachigen oder französischen auch eher kein Deutsch versteht und sich englisch als gemeinsamer Nenner auch zwschn Schweizern anbietet.

Die Schweizer im deutschsprachigen Bereich sprechen und vertstehen wohl alle Hochdeutsch, schon weil sie deutsche Fernsehprogramme bekommen. Ich kann mir jetzt schwer eine Motivtion vorstellen, switzerdeutsch zu erlernen, weiss auch nicht ob das von Sprachschulen angeboten wird. Es lernt ja auch keiner plattdeutsch oder bayrisch, auch in Irland wird kein Fremder gälisch lernen. Ich denke wen ich im schwäbischen anfangen würde als Rheinländer ein bisschen schwäbsch zu sprechen .. ich würde es sowieso nicht annähernd auf Mutterspracheniveau schaffen, und mich nur lächerlich machen.

Ich verstehe übrigens fast nichts vom Switzerdeutsch ... ist für mich ein so weit weg vom deutschen wie Afrikaans der Flämisch ... viele Worte sind ähnlich, aber das wars auch schon.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ponyfliege
20.03.2017, 22:31

in der deutschschweiz ist französisch erste fremdsprache. und die welschen verstehen recht gut deutsch. es sei denn, man kommt ihnen dumm ;-))

der italienischsprachige verwendet einfach hände und füsse. auch das funktioniert.

englisch als geläufige fremdsprache triffst du in der schweiz eigentlich nur bei der generation u 30.

schweizerdeutsch, bzw. züridütsch wird auch in sprachschulen angeboten.

es ist total interessant in einem 4sprachigen land zu leben - es gibt viel mehr toleranz und verständnis füreinander. denn ohne das ist das zusammenleben in einem mehrsprachigen land  gar nicht möglich.

1
Kommentar von Schosche
20.03.2017, 22:39

Ja der verdamte Röschtigrabe... ;) Aber eigentlich gehts echt tolerant hier zu. Man ist nicht überrascht wenn das Gegenüber eine andere Sprache spricht und ist es sich gewohnt über die Sprachbarriere hinwegzusehen. Ausser jemand kommt mir dumm. ✌ Perfekte Beschreibung des Schweizers 🖒😅

2
Kommentar von inuk5
22.03.2017, 06:59

Der wäre?

0
Kommentar von Schosche
29.03.2017, 06:17

Nur das Diddier Burkhalter französisch spricht... Sein Deutsch ist einfach schriftdeutsch mit einem Französischen Akzent. Mehr nicht.

0
Kommentar von Schosche
30.03.2017, 22:02

Er spricht Deutsch mit französischem Akzent. Er kann gut Deutsch ja, aber es ist nicht mehr und nicht weniger als Hochdeutsch mit Akzent. Wie wenn ich Französisch rede, ists halt Französisch mir schweizer Akzent. Als ob irgendjemand Gedanken um einen Dialekt macht...! Man ist froh, eine Fremdsprache so sprechen zu können, dass man verstanden wird. Mehr nicht. Wie kommt man nur auf einen solchen Stuss...?!?!?

0
Kommentar von Schosche
01.04.2017, 09:52

Naja, ich sprech auch fünf Sprachen, Französisch halt wenigsten gut. Und nein, es macht kein Sinn was du da raushaust. Du vermischt komplett die Begriffe Dialekt und Akzent. Das ist nicht das Selbe! Dialekte spricht man mit absicht, kann man nachäffen, um es in deinem Vokabular auszudrücken, Akzente hat man einfach, ohne es zu wollen. Wir haben das in der Schule Standartdeutsch genannt, wenn kein Schweizerdeutsch gesprochen wurde, ich weiss nicht genau welches Deutsch du mit Hochdeutsch meinst. Das sind eh Begriffe die immer anders definiert sind und auf Wikipedia als Synonyme genannt werden, von dem her, warum die Haarspalterei...? Und warum sollte Deutsch mit franz. Akzent besser sein, als Franz. mit einem deutschen Akzent? Wo bitte ist das der Unterschied?

0

kein bayer in der schweiz und auch keiner aus bawü spricht in der schweiz schriftdeutsch. die bedienen sich alle brav ihrer heimatdialekte.

wahrscheinlich meinst du österreicher. um verstanden zu werden, halten sich die meisten österreicher in der schweiz an das schriftdeusche.

und bärndütsch oder fallisertitsch kriegt ja nun wirklich keiner von uns deutschen aussprachemässig auf die kette. verstehen würde das auch keiner - weder schweizer noch deutsche, noch sonstwer.

kommunikation ist grundsätzlich nicht peinlich.

kein schweizer wäre so unhöflich, es peinlich zu finden, wenn ein ausländer versucht, in landessprache zu reden.

schriftdeutsch ist in der schweiz eine der amtssprachen. allerdings unterscheidet sich schriftdeutsch ganz erheblich vom hochdeutschen (das in deutschland ja auch nur in der hildesheimer börde und in rostock gesprochen wird) - sowohl grammatisch, als auch vom vokabular und erst recht von der aussprache her.

man kann einfach darum bitten, auf schweizerdeutsch angesprochen zu werden.

sonst lernt man es ja nie!

schweizerdeutsch ist eine eigene sprache mit unterschiedlichen mundarten, die mit deutschem deutsch ungefähr soviel zu tun hat, wie das holländische.

ausserdem hat das schweizerdeutsche grammatisch keltische wurzeln mit diversen besonderheiten, eine andere satzstellung, und auch häufig eine andere aussprache, andere vokabeln, andere bedeutung derselben wörter - und manchmal ist das eine oder andere unüberseztbar (gellet sie?)

wieviel von dieser grammatik wendest du in deinem alltag an, ohne zu stolpern und ohne die deutsche grammatik zu benutzen? deutsche stolpern in der schweiz über ihre deutsche grammatik und schweizer, wenn sie schriftdeutsch reden, über ihre keltische. und wenn man in der lage ist, das nicht peinlich zu finden, kann man einfach gemeinsam drüber lachen - und schon ist das eis gebrochen. ;-))

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von swissss
20.03.2017, 22:54

Kein Österreicher in der Schweiz redet hochdeutsch. Die Vorarlberger und St.Galler Rheintaler haben fast den gleichen Dialekt,(Hochallemanisch) ein Wiener erkennst du sofort und die anderen, Tiroler, Kärntner, Steirer reden ein Gemisch von ihrem Diealekt und hochdeutsch . LG

https://www.youtube.com/watch?v=PF3tGEp9dkc

0
Kommentar von inuk5
22.03.2017, 07:03

Meinst du mit Faliserditsch Walliser deutsch?

0
Kommentar von advs78
29.03.2017, 05:12

@ponyfliege  "kein bayer in der schweiz und auch keiner aus bawü spricht in der schweiz schriftdeutsch. die bedienen sich alle brav ihrer heimatdialekte"  was redest du da nur für einen Schwachsinn? Einen echten bayrischen Dialekt versteht kein echter "Appenzeller" ...

Leider sprechen "Bayern" bzw "Schwaben" in der Schweiz oftmals auch nicht Shriftdeutsch .. sondern ... sie "schwäbeln" ein fürchterliches "Misch-Schweizerteutsch" .. "Sakra deifi, h u r e n mischt siech kopfverdammy"   .. ich bin zwar für die Personenfreizügigkeit  ... aber ... diese Deppen sollte man zurück nach Hause schicken! .

1

Noch peinlicher finde ich es, wenn ein Deutscher krampfhaft versucht, Schweizerdeutsch zu reden.

Als ich vor Jahren in die Schweiz ausgewandert bin, habe ich hochdeutsch geredet, denn das versteht in der deutschsprachigen Schweiz jeder. Meinen deutschen Heimatdialekt haben sie dagegen nicht verstanden, also ist Deutsch ohne Dialekt noch immer die bessere Lösung.

Mir persönlich war es egal, ob Schweizer mit mir hochdeutsch oder schweizerdeutsch geredet haben, aber wenn ich was nicht verstanden habe, habe ich gefragt.

Heute rede ich hochdeutsch so gut wie schweizerdeutsch. Allerdings rede ich mit meinen Nachbarn, Kroaten, Serben oder Österreicher hochdeutsch, englisch oder kroatisch, so gut wie ich diese Zungenbrechersprache bis jetzt beherrsche. Ich lasse mich aber jederzeit gerne korrigieren, denn so ist es leichter, kroatisch zu lernen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ponyfliege
21.03.2017, 18:14

mein alter chef (thurgauer) hat mal mit knoten in den ohren und fragezeichen in den augen danebengestanden, als ich mich mit einem arbeitskollegen aus der rostocker gegend auf hochdeutsch unterhalten habe.

er hat kein wort verstanden. wir sind dann wieder ins schriftdeutsche gewechselt.

0
Kommentar von Schosche
30.03.2017, 10:57

Wahrscheinlich ist er nicht mal schweizer und hat zusammen mit diesem otellotyp im basler theater perfektes schweizerdeutsch gelernt und weiss nun alles besser, weil sie ja die einzigen sind, die wissen wie perfektes baseldeutsch klingt... lachhaft und peinlich sag ich nur.

1
Kommentar von Schosche
01.04.2017, 09:53

intello99, wie kommst du auf drei Landesprachen?

1

Ich bin zwar Schweizerin, aber mit einem Deutschen, der in der Schweiz wohnt oder arbeitet weigere ich mich schlichtweg hochdeutsch zu sprechen. Das zu verstehen sollte man schon können. Ich wiederhole dafür viel und versuche zu umschreiben. Erst wenns wirklich kein Sinn macht und der Deutsche trotz Anstrengung nichts versteht, übersetz ichs dann. Aber ich helfe so quasi bei der Integration ;)
Aber für mich muss kein Deutscher Schweizerdeutsch sprechen können, nur verstehen ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von advs78
23.03.2017, 02:15

Es ist keine "Integration", wenn Leute einen Dialekt nachäffen! Im ganzen deutschen Sprachraum ist Schriftdeutsch die allgemein verständiche Sprache. Deinen Bauerndialekt darfst Du nicht zur Ersatz-Schriftsprache machen .. damit versaust Du DEINEN Dialekt.

Bist Du wirklich so dumm und willst etwas, was man als Kulturgut schützen sollte, damit versauen, dass es von zugewanderten Menschen nachgeahmt wird? DEIN Dialekt ist wahrscheinlich auch schon ein fürchterliches "Hoch-Schweizerdeutsch" was nur noch die "lili's und die "rrrrr's" verwendet um den Dialekt vorzutäuschen.

Du merkst sicherlich auch nicht, dass einer der Standardsätze den die dummen Dialektschwätzer in der Schweiz benützen, Diskriminierung und Mobbing ist  ... Du fragst sicher jeden, der keinen "Dialekt" simmuliert ob er "schweizerdeutsch versteht". Und das tust Du, wie fast alle, in einem "Dialekt", für den sich Menschen, die einen ECHTEN schweizerischen Dialekt sprechen, in den Boden hinein schämen würden.

Höre bitte auf die echten schweizerischen Dialekte zu versauen! Und höre bitte auch auf, die Leute, die keinen Dialekt oder einen anderen Dialekt sprechen, dazu anzuleiten, dass sie dazu beitragen, dass die echten schweizerdeutschen Dialekte noch mehr verschandelt werden.

Jemand der SCHRIFTDEUTSCH spricht und versteht, braucht keinen Dialekt zu verstehen.

Und da Du auch von "Integration" sprichst .. solltest Du auch in diesem Bereich endlich einmal intelligent nachdenken und handeln. Wir wollen ja eigentlich nicht, dass Flüchtlinge und Zuwanderer zur Überbevöllkerung beitragen. Wir wollen, dass diese Menschen, möglichst bald wieder dorthin zurückgehen, wo sie herkommen. Wenn wir das wirklich wollen, dann nützen wir die Zeit, die sie hier bei uns verbringen müssen nicht dazu aus, dass wir ihnen lokale Folklore beibringen (Alphorn blasen, jodeln .. versauet lokale Pseudo-Dialekte lernen), sondern wir bringen ihnen Werte bei, die möglichst universell sind, wie zum Beispiel Vernunft, Bildung und auch Sprachen, die nicht nur lokal verständlich sind.

Du sagst ja selbst, dass Du den Leuten "Schweizerdeutsch" übersetzt .. das zeigt, dass Du wenigstens begriffen hast, dass der Dialekt eine eigene Sprache ist. Und diese Sprache wird nun einmal nur von sehr wenigen Menschen korrekt gesprochen und verstanden. Es ist für "Zugewanderte" Unfug, solch einen kokalen Bauerndialekt zu lernen.       

2
Kommentar von Schosche
23.03.2017, 06:47

hast du meinen Komentar überhaubt gelesen...?

0
Kommentar von Schosche
29.03.2017, 06:02

Wie gesagt, du verstehst meinen Beitrag nicht. Es ist komplett wirr was du schreibst, ist zusammenhangslos und es macht absolut keinen Sinn. Darum lass es doch einfach.

0
Kommentar von Schosche
31.03.2017, 19:19

Das ist doch genau was ich sage, nur etwas weniger überdramatisierend und weniger agressiv. Ich sags gern nochmal, du verstehst meinen Komentar nicht, keine Ahnung wieso er offenbar so schwer zu verstehen ist....

0

Die kommen aus Norddeutschland, wo die Arbeitslosigkeit hoch ist, und können nur hochdeutsch, weil es dort keine Dialekte mehr gibt. Für alte deutsche Sprachen sind die nicht geeignet.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ponyfliege
20.03.2017, 22:35

vorurteil lässt grüssen... SDA

2
Kommentar von OlliBjoern
20.03.2017, 23:15

Die höchste Arbeitslosenquote hat übrigens unsere allseits geschätzte Hauptstadt Berlin (14,5%) (wer Straßenbahn fährt in Berlin, wird das kennen, dass Leute da gerne mal ein wenig "finanzielle Zuwendung" haben möchten).

Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg liegen in der Quote unter NRW und unter den Bundesländern im Osten.

"Keine Dialekte" im Norden ist ja nun auch nicht ganz zutreffend. Neben Plattdeutsch (was z.T. noch gepflegt wird) gibt es mehrere friesische Dialekte. Und selbst "Hannoverdeutsch" ist trotz seiner hochdeutschen Lautung eine an eigenen Wörtern sehr reiche Variante des Deutschen.

Und einige dänischsprachige Leute gibt es auch, in Schleswig-Holstein.

Weiter im Süden (NRW, Niederrhein) gibt es etliche Dialekte, die dem Holländischen recht nahestehen.

3

Was möchtest Du wissen?