eine familienfreundliche Hunderasse, Hund für meine Tochter?

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Letztes Jahr bis in den November rein hatte ich auch noch einen Hund. Einen Golden Retriever. Er war wirklich ein super lieber Hund und hat beinahe jeden gemocht. Damals war unser Sohn noch unter einem Jahr und dort war Finley (der Hund) besonders vorsichtig und zärtlich. Aber alles ist ein Ding der Erziehung.

Hier sind ein paar Ideen für nicht all so große Hunde:

  • Mops (hier müsst ihr aufpassen, dass die Welpen nicht überzüchtet (Qualzucht) werden. Z.B. zu platte Nase. Leider ist diese Rasse auch sehr anfällig für Krankheiten und Allergien)
  • Bichon Frisé
  • Cavalier King Charles Spaniel
  • Kromfohrländer (hier müsstest ihr aber schon sehr früh nach einem Züchter gucken, weil man da gut ein halbes Jahr mal warten muss (Also nichts wenn ihr in ein paar Monaten einen Hund wollt) 
  • Labradoodle (Diese Rasse ist jetzt doch noch so klein. Ungefähr Labrador-Größe, aber Freunde von mir haben mit der Rasse einen super Familienhund)

Bitte guckt, dass der Züchter ein FCI Züchter ist, damit der Welpe auch wirklich gesund ist.

P.S.: Ich finde es sehr gut, dass ihr euch im voraus belesen wollt.

Liebe Grüße und alles Gute

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Labradoodle ist ein Mischling, keine Rasse und daher kein FCI.

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Der Mops (zumindest in FCI züchten) und der cavalier sind qualzuchten und nicht zu empfehlen.

Der labradoodle ist keine Rasse sondern ein teurer mischling mit dem vermehrer, idioten das Geld aus der Tasche ziehen.

wie kannst du einen labradoodle empfehlen und dann direkt danach von FCI Züchter reden?

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@LukaUndShiba

Das mit dem FCI Züchter habe ich allgemein gemeint. Und den Labradoodle habe ich erwähnt, weil gute Freunde von mir einen haben und der echt super ist.

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@BeYourself2802

Außerdem wollten sie sich ja nochmal belesen.Sie werden schon einen passenden Hund finden. Und ich habe auch erwähnt, dass der Mops meinst eine Qualzucht ist. Das sie aber wahrscheinlich einen Hund für Anfänger wollten, habe ich ihn halt mit angegeben. War zwar nicht eine optimale Idee, aber sie müssen sich ja keinen Mops holen.

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@BeYourself2802

Ja und weil Du einen einzigen Hund einer Rasse kennst, denkst Du das alle so sind? Das ist auch nicht ratsam.

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@Elocin2910

Es war ja nur ein Vorschlag. Sie wollte ja Vorschläge. Wie ich schon mal erwähnt habe, ist es dann auch immer eine Sache der Erziehung. Und da ein Labradoodle ja recht groß ist und die Fragestellerin Angst hatte, dass ein größerer Hund zu rabiat sei, werden sie wahrscheinlich eh keinen Labradoodle holen.

Ich will hier jetzt auch kein Streitgespräch auslösen.

Dann ist hier meine neue Meinung: Hol dir keinen Labradoodle!

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@BeYourself2802

Man muss ja auch kein Streitgespräch führen, man kann das ja pragmatisch sehen und besprechen. Geht ja im Endeffekt auch nur darum, dass man nicht von einem Hund direkt auf alle übertragen kann. 😊

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Das ist zwar super nett gemeint aber:

So ein Hund wird 10-15 Jahre oder sogar älter und eure Tochter wird doch vermutlich in naher Zukunft ausziehen?

Was passiert denn dann mit dem Hund?

Wenn sie 8-10 Stunden außer Haus ist hat sie keine Zeit.

Oder steht dann schon fest das ihr den Hund behaltet?

Ansonsten solltet ihr noch bedenken ob ihr für einen Welpen die nötige Zeit habt?

Bis er 5-6 Monate alt ist, sollte IMMER wer da sein. Erst dann baut man langsam das allein bleiben auf, wo man noch mal ein halbes Jahr und mehr einrechnen sollte. (Und nie mehr als 4-5 Stunden)

Ich empfehle euch, wenn der erste Punkt geklärt ist, lieber einen Erwachsenen Hund ab 3 Jahren oder älter aus dem Tierheim.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich besitze selber 5 Hunde.

Nur weil sich Eure Tochter schon lange einen Hundwünscht, kauft man kein Lebewesen! Das sollte eine familiäre Entscheidung sein, denn ein Hund kann gut und gerne 12-15 Jahre oder auch älter werden!

Eine spezielle Rasse kann man auch nicht empfehlen, da jeder Hund ein guter Familienhund werden kann, in richtiger Hand. Aber es wird kein Hund als Familienhund geboren.

Auch die Empfehlung eines Goldis kann nach hinten los gehen, denn auch die werden nicht als Familienhund geboren!

Zudem kann man bei einer 16 jährigem sicher nicht von Erfahrungswerten sprechen, das sind ohne es böse zu meinen Laienkenntnisse.

Wenn in Ihr Aale gemeinsam einen Hund wollt, so geht ihr am besten in ein Th und sucht Euch dort einen Hund nach seinen charakterlichen Eigenschaften aus. Hunde sind wie Menschen individuell zu betrachten und gehören zudem für mich nicht in die Hände von Jugendlichen. Eure Tochter wird auch bald andere Interessen haben, wer kümmert sich dann um den Hund, habt ihr darüber nachgedacht?

Ist es eine familiäre Entscheidung oder eine fixe Idee für eine gute Schulnote oder guten Gehorsam?

Was wenn Eure Tocher eine Ausbildung anfängt, wer kümmert sich um den Hund?

Bitte dem Tier zu Liebe nicht Hals über Kopf entscheiden, es sitzen gewiss schon viele „Familienhunde“ im TH!

Ich finde es nicht sehr respektvoll, Leute als Aale anzusprechen, das hinterlässt kein positives Bild!

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@Quaeror

Das war die Rechtschreibkorrektur und sollte „alle“ heißen, ergibt sich aber eigentlich aus dem Text.

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Eine Rasse zu empfehlen ist immer schwer. Was kann/soll dem Hund denn geboten werden?

Als Kinder hatten wir einen Pyrenäenschäferhund. Eine intelligente, belastbare Bodenlenkrakete mit Schutz-- und Hütetrieb. Mehrmals die Woche sind wir zu Hundeschule. Agility, Unterordnung, Obedience und was noch alles. Dazu fast tägliches Radfahren. So ein Hund muss gearbeitet werden und das nicht zu knapp. War aber ein super Begleiter.

Danach kam der Labrador. Ruhiger, aber ein Jäger vor dem Herrn. Also auch hier: Schleppleine, Dummytraining und letztlich Rettungsarbeit um sie auszulasten.

Mein erster eigener Hund ist jetzt ein Greyhound. Ein Ex-Rennhund von der Bahn aus Irland. Ein ruhiger und leiser Begleiter, der keine Hundeschule braucht; aber ein gesichertes Gelände um rennen zu können. Spaziergänge nur mit Leine und vorsichtiges herngehen an kleine quietschige Hunde.

Ich kann berufsbedingt keinen arbeitsaufwendigen Hund mehr halten. So gern ich Rettungsarbeit gemacht habe und als Schülerin mehmals die Woch auf dem Hundeplatz gestanden habe - die Zeit fehlt momentan.
Danach würde ich gehen.

Von daher ist die Frage, die Ihr Euch stellen solltet:

Wie viel Zeit kann ich erübrigen, um den Hund abseites der regelmäßigen Spaziergänge auszulasten?

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 20 Jahren im Bereich Rettungshunde tätig und Tierhalter

Sucht euch eine mittelgrosse Begleithundrasse ohne deutliche Verkrüppelung: Keine Kurznasen, keine Zwerge, keine kurzen krummen Beine, keine Riesen, keine Fellmassen und keine Falten und nicht ohne Unterwolle, keine "blauen" Hunde.

Keine aktuellen Modehunde und keine ganz ausgefallenen Rassen. Bei den einen wird jeder Schrott zur Zucht genommen und bei den anderen ist die Zuchtgrundlage zu gering, beides führt zu Erbkrankheiten.

Nehmt keine spezialisierten Zuchten: weder an einem Jäger, noch an einem Hütehund oder Schutzhund werdet ihr Freude haben, wenn ihr sie als Familie nicht gezielt auslasten könnt.

Dann überlegt euch, was ihr Hauptsächlich mit dem Hund machen wollt, soll er mit dem Fahrrad mit, muss er entweder in einen großen(!) - siehe oben; keinen Zwerg - Korb passen oder die Beine lang genug sein. wenn euch ein Quirl (Terrier z.B.) irgendwann auf den Wecker geht, überlegt euch das vorher (aber bitte keine Rasse, die so schön ruhig ist, weil sie keine Luft bekommt, Kurznasen).

Wenn ihr euch sowieso nicht entscheiden könnt und keine Zeit und Lust habt seriöse Rassebeschreibungen zu wälzen, geht in eine seriöses Tierheim, die euch sagen können, ob ein Hund zu euren Bedürfnissen passt. Wenn sie die Tiere nicht adäquat beschreiben können oder Wildhunde aus dem Ausland importieren, Finger weg, das kann für das Baby schlecht enden.

Jeder Hund ist süss und viele mitleiderregend, aber ihr müsst mindestens zehn Jahre mit ihm und eurem Baby im Haus verbringen, also bleibt bei der Auswahl rational.

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