Welche Schritte sind nach einem erfolgreichen Psychologiestudium zu tätigen, um eine eigene Praxis aufzumachen?

4 Antworten

Nach dem Masterabschluss bist du Psychologe. Natürlich kannst du eine psychologische Praxis eröffnen. Ob das erfolgreich ist, hängt von dir, deinen Spezialisierungen und Qualifikationen ab. In der Regel ist es sinnvoll, Zusatzausbildungen zu absolvieren, z.B. in Verkehrspsychologie, Rechtspsychologie, Beratung, Coaching usw.

Wenn du allerdings hier Psychologe und Psychotherapeut verwechselst, würde ich dringend empfehlen, dass du sich umfassend informierst, gerade auch vor dem Hintergrund der Neuregelung des Psychotherapeutenberufes in Deutlschland, der auch hierzulande, wie in den meisten anderen europäischen Staaten, von der Psychologie unabhängig wird.

Wenn du ohne Psychotherapeut oder Arzt zu sein, heilkundlich tätig werden willst, geht das in Deutschland nur als Heilpraktiker. Ein Studium ist dafür aber nicht notwendig, es reicht ein Mindestalter von 25 und ein Hauptschulabschluss.

Wenn du in Deutschland als Psychologe oder als Psychotherapeut arbeiten möchtest, ist ein Studium in den USA jenseits eines von einer deutschen Uni mitorganisierten und ins Studium integrierten Auslandssemesters oder -jahres nicht zu empfehlen.

Guten Morgen,

also wenn du wirklich eine psychologische Praxis (ohne Kassenzulassung) aufmachen möchtest kannst du das nach deinem Studium wie hier schon gesagt wurde ohne weiteres tun.

Bei einer psychtherapeutischen Praxis mit Kassenzulassung musst du nach deinem Master noch eine 3-5jährige Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten machen. Ohne diese Ausbildung geht das nicht. Mehr Infos findest du auf www.psychologie-studieren.de.

Allerdings könntest du große Probleme bei der Anerkennung deiner Studienleistung bekommen wenn du in den USA studierst und hier in Deutschland arbeiten möchtest.

Da hast du Recht, nach dem Studium hast du erstmal nur die formale Qualifikation. Du wirst noch eine Zusatzausbildung benötigen im Hinblick darauf, welche Therapiemethode du anwenden willst. Du brauchst Patienten, wenn du eine Praxis aufmachen willst. Wie willst du an diese kommen. Versetze dich mal in Menschen, die psychologische Hilfe suchen. Sie würden jemanden erwarten (oder eben sich suchen), der Erfahrungen vorzuweisen haben oder von jemand anderem empfohlen wird. Nur weil du dann an die Tür dein Schild "Psychologe" hängst, kommt keiner zu dir. Patienten erwarten auch eine bestimmte Lebenserfahrung vom Therapeuten. Und nicht zu vergessen, du musst selbst eine Therapie machen während der Ausbildung/ und oder danach.

Es wurde hier nach Psychologe, nicht Psychotherapeut gefragt. Man kann als Psychologe auch eine psychologische Praxis betreiben (z.B. in Bereichen der Berurteilung nach WaffG, §4 Abs. 9 StVG Angebote, §70 Kurse, Coaching, allg. Beratung usw.).

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Guten Tag :)

Ich, weiblich, 15 Jahre alt und in der 9. Klasse eines Gymnasiums (g8), bin zurzeit am überlegen, ob ich später Psychologie studieren möchte/sollte. Erst wollte ich irgendwas mit Medizin machen, aber auf einmal interessiere ich mich viel mehr für Psychologie.

Was studiert man da eigentlich? Das was ich im Internet dazu gelesen habe hat mich bisher eher verwirrt, als weitergebracht. Vorher dachte ich, dass man, wenn man Psychologie studiert, Therapeut oder Psychologe wird, stimmt das oder gibt es da noch tausend andere Möglichkeiten?

Außerdem wollte ich fragen, woran man merkt, dass man für ein Psychologiestudium geeignet ist? Habe schon diesen Test angefangen http://www.testedeinwissen.de/tests/psychologie-test.html, aber da waren eher Wissensfragen, Zeug, dass ich eigentlich noch gar nicht wissen kann, und nach anderen Tests geguckt, aber nichts Gutes gefunden. Also sicher muss man gute Noten habe bzw ein gutes Abi schaffen, gibt ja einen NC, aber das ist der Punkt, wo ich mir am wenigstens Sorgen mache.

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