Eine angebotene Position im Betrieb ablehnen = Kündigungsgrund?

6 Antworten

Grundsätzlich sollte dies keinen Kündigungsgrund darstellen. Ob dem in der konkreten betrieblichen Situation so ist, lässt sich naturgemäß final nicht beantworten.

Die Absage an sich wird er keinen Kündigungsgrund darstellen. Einen irgendwie gearteten Pflichtenverstoß vermag ich in einer solchen Absage nicht zu sehen.

Ob sich aus der Absage einer bestimmten Position ein betriebsbedingte Kündigungsgrund ergeben könnte, bezweifle ich, vermag es jedoch aufgrund des kurzen Sachverhaltes nicht abschließend zu beurteilen.

Je nach Größe des Unternehmens/Konzerns/Betriebs sind die Auswirkungen der Ablehnung einer Führungsposition unterschiedlich. Von Verständnis, bis Enttäuschung und/oder einem unmittelbar geäußerten Trennungswunsch habe ich in meiner Praxis schon vieles erlebt. Pauschal gesprochen, wird es in einem größeren Unternehmen sicherlich einfacher sein weiterhin den eigenen, bisherigen Weg zu gehen.

Also grundsätzlich kein Kündigungsgrund. Im Zweifel würde ich jedoch das offene Gespräch suchen, gerade wenn Interesse an einer Fortführung des Arbeitsverhältnisses besteht. Reden hilft und eine solche Situation ist auch für den Arbeitgeber sicher erklärungsbedürftig.

Nein, das ist kein Kündigungsgrund.

Solange der AN seinen Job, für den er eingestellt wurde und der im Arbeitsvertrag steht, korrekt ausübt, kann er nicht gekündigt werden wenn er eine andere Position ablehnt.

Warum sollte der AG ihn überhaupt kündigen, wie kommst Du auf die Idee? Dann wäre der AN weder in der Führungsposition noch würde er seinen jetzigen Job (den er wohl auch gut macht) ausüben.

Nein ein Kündigungsgrund nicht, aber evtl. ein Hemmschuh für Leute die weiter wollen.
Recht oder links überholen geht nicht. So werden oft Leute im öffentlichen Dienst weggelobt.

Mit Gruß

Bley 1914

Was gibt es bei einer Kündigung durch Betriebsschließung als Arbeitnehmer zu beachten?

Seit etwas über einem Jahr bin ich in Teilzeit angestellt. Davor aber schon 5 Jahre Aushilfe gewesen (bin also keine Fachkraft und hab den Beruf nicht gelernt). Nun bekamen alle Angestellten die Kündigung zum Ende des Jahres weil der Betrieb schließen muss.

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Vielen Dank für eure Antworten

Khaos112

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Ein stilvoller Abgang bei einem Kündigungsgespräch mit dem Arbeitgeber ist als Arbeitnehmer sehr wichtig. Der Arbeitgeber bzw. die Unternehmensleitung wird eine Frage stellen auf die ich keine „stilvolle“ antwort habe. „Warum wechseln Sie ?“

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Nun sollte man das Kündigungsgespräch nicht als Racheakt ansehen und dem Chef das alles an den Kopf knallen. Vielleicht arbeitet man ja wieder zusammen. Aber! Ich habe keinen Karrierevorteil vei diesem Wechsel. Ich bleibe in der selben Position.

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Danke für die Anrworten

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anwälte vom arbeitgeber wollen klage kostenpflichtig abweisen

hallo, mir wurde vor kurzem einfach so fristlos gekündigt ohne auch nur einen grund...auch auf mehrmaliges nachfragen bekam ich die gründe NICHt gesagt. bin dann natürlich gleich zur gewerkschaft und dgb wegen kündigungsschutzklage. wurde auch alles in die wege geleitet, warte quasi nur noch auf den termin. heute bekam ich nen brief den die anwälte an das arbeitsgericht gesendet hatten...das sie den fall für den arbeitnehmer übernehmen...blabla...und das sie beantragen die klage kostenpflichtig abweisen...und die begründung bleibt einem gesonderten schriftsatz vorbehalten....

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thanx für eure antworten schon mal..

gruss

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Änderungskündigung zu Ungunsten des Arbeitnehmers

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Autoritär wirken trotz kleiner Körpergröße?

Hallo alle zusammen,

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Vielen Dank schonmal für die Antworten.

Liebe Grüße.

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