Eindeutige Fehldiagnose was macht der Richter?

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3 Antworten

Recht haben und Recht bekommen. In diesem Land ein wahrlich nettes Vergnügen.

In meinem Fall hat einer meiner Kunden ein teures Quad von uns geschrottet. Also, wir ein Gutachten erstellen lassen mit dem Ergebnis "Totalschaden"... Die Gegenseite hat dann ebenfalls ein Gerichts - Gutachten machen lassen um eben festzustellen dass unser Quad schon vor seinem Crash nicht fahrtüchtig gewesen ist.

Also, schon haben wir zwei Gutachter die wir zahlen mussten. Das Ergebnis war klar Ja, das Quad war vor dem Unfall einwandfrei zu fahren und Ja, der Crash ist aufgrund eines Fahrfehlers entstanden.

Liest sich gut, in zwei Gutachten. Das Ergebnis an der Sache. Wir haben den Rechtsstreit verloren, weil durch den Zeitverlust für die Erstellung des zweiten Gutachtens die Verjährung eingetreten ist. Ein Gutachten, welches vom Gericht beauftragt wurde. Irre Welt.

So lustig kann die Welt mit Gerichten und Gerichtsgutachten sein.

Okay, bei Dir geht es um Deine Gesundheit und um Dein finanzielles Auskommen und somit hoffe ich für Dich auf die besten Richter dieser Erde.

Gustav0710. Es gibt Gutachten und es gibt Nebengutachten. Man kann das Spiel eine Zeitlang hin und her betreiben. Entweder bis die Vernunft siegt, oder bis das Geld ausgeht. Beim Richter geht es hoffentlich nicht um den Prozess zu gewinnen oder zu verlieren, sondern um den Wahrheitsgehalt aus dieser Geschichte heraus zu finden. Scheinbar deckt sich dieser Anspruch aber nicht so recht mit Deiner Forderung. In Unkenntnis der Aktenlage wäre es nicht gerecht in diesem Forum ein klares Verhalten für Dich zu werten. Da Du eine Fehldiagnose beklagst und diese auch zu belegen glaubst, wird der Ausgang des Prozesses hoffentlich zu Deinen Gunsten ausfallen. Nebenbei bemerkt, es gibt natürlich auch Fantasie-Ansprüche. Deine Rechtsanwältin wird Dich aber sicher über sämtliche Möglichkeiten unter Berücksichtigung des Tatbestandes informieren.

Gustav0710 23.10.2012, 18:58

Hallo hadiz ! Danke dir erstmal, "Fantasie-Ansprüche" gut und schön, aber eine ordentliche Untersuchung sollte man doch bekommen, oder nicht ? Was der Richter macht oder denkt weis ich nicht, aber Ärzte die keine richtige Diagnose erstellen können oder wollen sollten doch eigentlich aus dem Verkehr gezogen werden ! Es gibt schon Röntgenbilder von 2006 die massive Knorpelschäden zeigen ! Mit einer richtigen Diagnose hätte sie auch sofortige medizinische Schritte einleiten müssen. Aber flickt man an so einem kaputten Knie noch rum. Aber wir kommen hier nicht weiter, zum Radiologen, zum Orthopäden, zur Chefin des Fachkrankenhauses für Orthopädie, Beschwerde bei der Ärztekammer, über den den Anwalt Anzeige gegen die Gutacherin wegen Falschbegutachtung. Zur mündlichen Verhandlung. Nächste Instanz, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen !!!

MfG

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Ganz ehrlich, ich sehe da nicht einmal einen Widerspruch zwischen Gutachten und späterer Diagnose durch den Radiologen.

Läuft denn das Verfahren vor dem Sozialgericht noch?

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