Einbrecherjagd, mit Bildmaterial auf Facebook & Co.. Was ist Eure Meinung dazu?

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5 Antworten

Wenn jemand einbricht ist es eine Straftat und wenn er dann veröffentlicht wird ist er ja selber schuld finde ich. ZB die Kamera hängt in der Wohnung mit Blick auf die Tür, der Einbrecher knackt die Tür und wird nun gefilmt, dann ists ja die eigene Wohnung wo er nichts zu suchen hat und froh sein kann dann nur auf Video anstatt vom Eigentümer abgestochen oder geschlagen zu werden ;)

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Kommentar von AndreasGausHH
15.11.2015, 14:10

Da bin ich selbst ganz deiner Meinung.

"My Home Is My Castle!", "Stand Your Ground!", "Wer Sich Nicht Wehrt Lebt Verkehrt!" etc. sind alles Überzeugungen, die in den eigenen vier Wänden selbstverständlich sein müssten! ICH und ausschließlich ICH habe zu bestimmen wer, wann, warum meinen privaten Rückzugsraum betreten darf!

Wenn hier also jemand in meiner Abwesenheit eindringt muss ich das Recht haben ihn aus allen Perspektiven, in höchster Video-Auflösung, inklusive Ton aufzuzeichnen, das Material in Kopie der Polizei zu geben und natürlich auch selbst die Jagd zu eröffnen, u.a. mit einem Fahndungsaufruf, inkl. Bild-/Tonmaterial z.B. im Internet.

Seien wir mal realistisch:

1. Die Polizei hat höchstwahrscheinlich eh kein Fahndungserfolg und stellt das Verfahren ein.

2. Einbrecher sind unbestritten a!soziale, gefährliche, zerstörende Schadsubjekte. Ebenso wie ein Bakterium. (Beim Thema Heimverteidigung würde ich jetzt sagen: Als Einbruchsopfer musst du wie ein Breitbandantibiotikum gegen das eindringende Bakterium vorgehen!) Also warum soll das Schadsubjekt Fahndungserfolg boykottierende Rechte haben? Geht's noch???

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Kommentar von PfrageXL
15.11.2015, 14:59

kann ich genau so zustimmen ja. wer in meine Wohnung einbricht kann schon froh sein, nur einer Kamera zu begegnen. in den USA wird geschossen wenn einer auch nur aufs Grundstück tritt. von daher sollte man die Videos gerne veröffentlichen ! ;)

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Wenn du das Video die Polizei gibst setzten sie das nicht sofort online, sondern holen sich ein richterlichen beschluß und das hat auch seinen Grund den du oben geschrieben hast "Persönlichkeitsrechte und das Recht am eigenen Bild" Auch die Polizei kann angezeigt werden wenn sie das ohne machen.

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Kommentar von AndreasGausHH
14.08.2016, 14:07

...Und genau hier steht dann Täterschutz vor Opferschutz! Warum hat ein Einbrecher während einer Tat (Flucht nach begangener Tat gehört für mich/uns eindeutig zur Tat) überhaupt irgendwelche Rechte??? "Stand your ground" wäre hier ein Lösungsansatz. Es kann nicht sein sich als Opfer Gedanken machen zu müssen über die Unversehrtheit, Recht am eigenen Bild  (was eh ein ganz schlechter Scherz ist) etc. des Täters... Und mal Butter bei die Fische: Es sind die Krebsgeschwüre der Menschheit, ohne Skrupel, Moral und Hemmschwellen... Wenn man da wegen zu vieler Gedanken zögert ist man sein Eigentum los  (oder sogar seine Gesundheit oder Leben). Das einzig Wichtige in meinen Augen: Es muss 100% sicher sein das es den Richtigen erwischt. Warum soll der Zweck nicht die Mittel heiligen? Und das Bild/Video/Stimme eines eindeutig überführten Verbrechers überall öffentlich zu machen, um ihn zu ermitteln, ist ja wohl das mildeste Mittel. Oder?

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Noch eine Ergänzung: Man muss natürlich deutlich Sichtbar ein Warnschild anbringen und das schon ausserhalb des Erfassungsbereich der Kameraüberwachung. Schließlich muss dem pot. Einbrecher die Möglichkeit gegeben werden zu wählen, ob er lieber doch nicht einbricht oder besser eine Sturmhaube o.ä. trägt.

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So, wir haben einen Erfolg! Aber die Polizei hat erfahrungsgemäß versagt! Da ich mein Eigentum inzwischen u.a. mit IP-Cams überwache konnte ich ein "Schadsubjekt" bereits 30 Min. nachdem es den Köder von meiner Terrasse entwendete online stellen & noch in der Nacht Fahndungsanschläge (mit Foto & Videolink) in meinem Stadtteil aufhängen. Während die offiziellen "Ordnungshüter" das Material, wegen Geringfügigkeit, nicht nutzten & das Verfahren einstellten, haben wir den Täter ermitteln können, dafür sorgen dass er sowas nicht so schnell wieder macht (selbstverständlich mit legalen Methoden) & wir erhalten von ihm eine monatliche Entschädigung, noch bis Ende 2016 (natürlich zahlt er freiwillig & alles ist ohne Gewalt passiert!). Genau so löst man solche Probleme!

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Kommentar von BlackApache
12.08.2016, 09:50

Nur Schade, dass es kein Diebstahl ist, wenn man einen Köder auslegt.

Diebstahl passiert gegen oder ohne den Willen des Eigentümers. Sobald man einen Köder auslegt will man, dass die Sache entwendet wird.

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Bin gespannt auf Argumente von beiden Seiten...

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