Einbauten vom Vormieter enfernen?

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4 Antworten

Die Vormieterin hat den Wintergarten gebaut. Dafür kannst Du nicht zuständig sein. Da dieser fest mit dem Haus verbunden ist, gehörte er zum Haus und nicht Deinem Vater. Die Verpflichtung zum Rückbau bestünde nur, wenn das genau so im Mietvertrag Deines Vaters stehen würde.

die Entfernung des durch eine Fachfirma 1972 sehr hochwertigen (50DM/qm damals) Teppichbodens und des eingeschweißten Linoleums,

Ich nehme an, von Deinem Vater damals veranlasst. Auch wenn diese Böden wohl sehr fest mit dem Haus verbunden sind, so ist es doch etwas anderes. Auch wenn der Teppichboden damasl 50 DM/m² gekostet hat, ist er nach über 40 Jahren absolut wertlos. Genauso dürfte wohl das Linoleum stark abgenutzt sein. Fußböden, vom Mieter eingebracht, müssen beim Auszug auch wieder von ihm entfernt werden. Noch dazu wenn sie fest verklebt und verschweißt sind. (Das ist nach meinem Verständnis eigentlich Sachbeschädigung!)

Natürlich kann das sehr aufwändig und teuer sein, aber dafür hast Du ein Erbe geerbt, das Du nicht ausschlagen konntest und ein Teil des Erbes oder auch ganz ist nun mal genau für solche "Hinterlassenschaften" zu verwenden. Auch wenn der Eigentümer eine börsennotierte AG ist und Du nur ein Rentenempfänger.

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Na, ich lebe nicht auf einem "anderen Stern" ;)
Ich bin lediglich von der Frechheit der Immobiliengesellschaft überrascht, die von mir tatsächlich diesen Rückbau verlangt.
De facto bin ich, da ich das Erbe meines Vaters angenommen habe, sein Rechtsnachfolger.
Das Erbe auszuschlagen wäre aufgrund meiner wirtschaftlichen
Situation mehr als bedenklich (GruSi nach SGB XII, 4. Kapitel, volle Erwerbsminderungsrente).
Der Mieterverein meint, ich solle es auf einen Prozeß ankommen lassen.
Leider finde ich bei Tante google einander widersprechende Urteile... 
Und:
Ja, der Mietvertrag sowie das Übergabe-Protokoll sind noch vorhanden!



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Nach über 30ig Jahren macht man in der Regel kaum noch was, wenn deine Eltern verstorben sind, soll er sich am Friedhof beschweren, wenn du nicht Mieter der Parteien bist und kein Erbe in dem Sinne angetreten hast, kann er oder die Gesellschaft geschmeidig selber ihren Rückbau antreten.

Das klingt und liest sich so suspekt, das man denkt du lebst auf einer anderen Erde wie ich.

Mich könnten die mit ihren Schreiben nicht beeindrucken, denn verpflichtet bist du da für gar nichts.

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Kommentar von Lulu1920
20.12.2015, 11:11

Vor allem nach 30 Jahren! Haben wir in Deutschland nicht eine Verjährung?

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Widerspruch einlegen und wenn weiter darauf beharrt wird dann vor Gericht ziehen mit dem Mietverein.

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Kommentar von Mette13
20.12.2015, 11:30


Update: Tierfreier Nichtraucherhaushalt, Rauhfaser regelmäßig gestrichen worden und Küche gekälkt.


Na, ich lebe nicht auf einem "anderen Stern" ;)
Ich bin lediglich von der Frechheit der Immobiliengesellschaft überrascht, die von mir tatsächlich diesen Rückbau verlangt.
De facto bin ich, da ich das Erbe meines Vaters angenommen habe, sein Rechtsnachfolger.
Das Erbe auszuschlagen wäre aufgrund meiner wirtschaftlichen 
Situation mehr als bedenklich (GruSi nach SGB XII, 4. Kapitel, volle Erwerbsminderungsrente).
Der Mieterverein meint, ich solle es auf einen Prozeß ankommen lassen.
Leider finde ich bei Tante google einander widersprechende Urteile... 


Und:
Ja, der Mietvertrag sowie das Übergabe-Protokoll sind noch vorhanden!



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