ein wenig Depressionen, Essstörung, Selbstverletzung und ständige Angst

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3 Antworten

Hey! :) Also, zu allererst möchte ich sagen, dass es gut ist dass du schon mal anfängst dir einzugestehen, dass du ein Problem hast bzw. möchtest du nicht so weiterleben richtig? Kindliche Erfahrungen prägen einen für das ganze Leben, unterbewusst sowie bewusst. Deine Ängst alleine zu sein, verlassen zu werden, alles was du oben beschrieben hast, weist eigentlich darauf hin, dass deine Eltern dir zu wenig oder zu viel Nähe entgegengebracht haben, aber darauf möchte ich nicht weiter eingehen, weil ich es nur vermuten kann. Da deine Erinnerungen jetzt wieder hochkommen liegt daran, dass du jetzt viel Stress und Probleme hast. Du hast die Erinnerungen vorher verdrängt, ein Gehirn vergisst nichts negatives, weil es daraus lernen möchte, und jetzt assoziiert es die früheren Probleme mit den jetzigen und gleicht sozusagen ab, ob es die gleiche Situation wieder ist um sich dann irgendwie davor zu schützen. Selbstverletzung kann man auch sehr häufig in Zusammenhang mit kindlichem Missbrauch bringen, ebenso wie Essstörungen. Eigentlich können wir hier nicht viel machen, du musst dir auf jeden Fall Hilfe suchen, einerseits um die früheren Erlebnisse verarbeiten zu können, deine jetzigen Probleme in den Griff zu kriegen und dir somit eine gute Zukunft bauen kannst. Denn in der Entwicklung ist es leider so, dass alles aufeinander aufbaut. Außerdem hört es sich für mich etwas so an, als hätten deine Probleme deine Psyche schon weitgehender beeinträchtigt, d.h. dass du eventuell ein Risiko hast an ernstzunehmenden Depressionen oder eventuell manchen Persönlichkeitsstörungen wie die Borderline zu erkranken. Doch ich kann das jetzt nicht sagen, auf jeden Fall empfehle ich dir dringend dir Hilfe zu suchen, weil man mit soetwas nicht selbst klar kommt.

Alles, alles Liebe und viel Glück!

Hallo, Ich kann mir sehr gut vosrstellen dass dich die Erlebnisse in deiner Kindheit schwer traumatisiert haben , da durch solche Ereignisse angststörungen ,Essstörungen usw entstehen können. Ich selber hatte in meiner Jugend einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften und habe dadurch (10 Jahre ist es jetzt im April her ) eine angststörung und bis heute zum Teil heftige panikattacken, Geritzt habe ich mich auch eine zeit lang . Hab es aber sein gelassen. Nur wenn ich heute manchmal noch zu sehr unter drück stehe ,dann Kratz ich mir die arme blutig. Passiert aber sehr selten. Mit der Essstörung kenne ich auch nur zu gut. Alle diese Sachen .die du jetzt hast und unter denen du leidest. Kommen aus deiner Vergangenheit die du noch nicht richtig verarbeitet hast. Ich kann dir folgende Tipps geben. Es gibt Beratungsstellen da kann man sich für Gespräche einen Termin holen und die hören einem zu .tut wirklich sehr gut über all das ganze traurige mal mit jemandem zu sprechen. Oder eine Traumatherapie. Mache ich auch demnächst. Ich wünsche dir in jedem fall GANZ GANZ VIEL GLÜCK dass du das schaffst und wieder ein angstfreies leben führen kannst . Du schaffst das !!! Alles gute für dich ,Janine <3

Der Wunsch nach Symbiose ist vollkommen normal, den hegt insgeheim jeder Mensch.

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Ich würde dir raten, dass du dich so gut wie Möglich auf dein Abi konzentrierst und nach dem Abi solltest du dich in einer Psychiatrie aufnehmen lassen.

Informiere dich vorab mal, wo es in deiner Umgebung eine Psychiatrie mit einer Psychotherapie Station gibt und Ruf dort an um zu klären, was ihre Aufnahmebedingungen sind und welche Formalitäten du erfüllen mußt.

Lass dir helfen, nehm dir diese Auszeit und lerne mit deinen traumatischen Erlebnissen und ihren Auswirkungen umzugehen.

Und dann starte im Wintersemester gestärkt in dein neues Leben.

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