"Ein Weltbild verliert seine Welt" Erkärung?

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3 Antworten

Die franz. Revoulution fand in der Zeit der Aufklärung statt. Damals gab es 3 Stände in Frankreich:

3. Stand Bauern und Bürger in den Städten

2. Stand Adlige

1. Stand Geistliche( Kirche)

Über ihnen Stand der König, was bedeutet das er sowohl das weltliche, als auch das geistliche Oberhaupt des Staates war. Zur Zeit der Aufklärung beschäftigte man sich aber immer mehr mit Naturwissenschaften und Philosophie zu beschäftigen. Die Gelehrten versuchten herauszufinden, wie man einen Staat richtig regiert und fingen an an dieser Rangordnung zu zweifeln. Hoffe ich konnte helfen, wir lernen das auch gerade in Geschichte, bin 12,8. Klasse, schreib wenn du noch fragen hast.😉

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Kommentar von jcnnc
21.11.2016, 17:50

Haha ich auch:) Wollte dich fragen, ob du vielleicht erörtern kannst ob der Sturm auf die Bastille ein guter Feiertag ist und dann nach deiner Meinung fragen ob vielleicht ein anderer Tag (z.B. der 26.08.1789) der bessere wäre. Und ob die Bürger ihre Ziele verraten haben? Sorry für die vielen Fragen😅

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Ein Beispiel: 

Die "anständigen Republikaner" verlieren gerade ihr Weltbild, weil sich ein Betrüger und Demagoge gerade ihrer Partei und des Landes bemächtigt hat.

Sie wissen nicht mehr, was Sache ist. Weder, was die Vergangenheit betrifft ("Wie hat das dieser Typ eigentlich geschafft?"), noch was den Blick in die Zukunft betrifft ("Was wird bloß aus Amerika? ´MUSSTE es denn so weit kommen?").

Gruß, earnest

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Schauen wir mal genauer: Der Zeitpunkt der französischen Revolution war in der Geschichte ein großer Meilenstein auf dem Weg von vielen Umbrüchen, die noch folgen sollten. Ein Weltbild ist zunächst eine Ansicht dessen, wie ein einzelnes Volk, Menschen und Bewohner ihre Welt sehen. Hier sollte man genauer schauen, wie man das abgrenzen möchte. Oft gibt die Philosophie dieser Zeit Hinweise auf die moralischen Grundmuster. Bspw. war auch die Sklaverei für eine gewisse Zeit eine Weltanschauung von Menschen, auch wenn sie, heute betrachtet, sehr furchtbar gewesen ist.

Zu dem Satz: Wenn das Weltbild verloren geht, bedeutet dies, dass bestimmte Grundüberzeugungen (Werte und Normen) in den Menschen und innerhalb der Gesellschaft zwar noch vorhanden sind, die realen Fakten, also die Welt an sich, durch politische Umbrüche usw. verändert wird. Das kann man auch gut mit der heutigen Welt vergleichen. Wir haben noch bestimmte Vorstellungen davon, wie etwas zu sein hat, aber die Umsetzung wird und ist schwierig, weil die politische, wirtschaftliche und soziale Umstände sich geändert haben.

Hoffe, dass das geholfen hat.
Herzlich
Phonemia


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