Ein Vater soll zur Therapie bewegt werden Druckmitel: Keine Therapie, Kind weg - wohin kann man sich wenden?

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10 Antworten

Geht zum Jugendamt. Die werden dann erstmal das Kind da raus holen und er wird verdonnert eine Therapie zu machen.

Vielleicht kann ja die Oma in der Zeit das Kind aufnehmen. Das müsste aber mit dem Jugendamt abgeklärt werden ob sie geeignet ist. Wäre für das Kind aber bestimmt besser.

Naja kriminell da muss ich doch mal herzhaft lachen.
Ich bin zwar mit ihm befreundet aber nur selten bei ihm und bekomme bzw. bekam deshalb davon auch nur wenig mit.
Seine Mutter hatte vor Wochen schon mal diesen Gedanken gespielt wie sie mir sagte, ihn dann aber wegen besagter Ängste, ihn auf diese Weise zu verlieren wieder davon abgesehen, da ihr ANDERE davon abgeraten hatten.

Und das ich mich nicht darum gekümmert habe liegt einfach daran das mein Kumpel ja auch durchaus die Hilfe offizieller Stellen in Anspruch nimmt und diese seine Situation sogar durchaus kennen. Also das dass Kind bei ihm und nicht bei seiner Mutter lebt weil sie ihn immer wieder abschiebt aber immer schön das Kindergeld kassiert.
Und was hat man meinem Kumpel dazu gesagt er müsse beweisen das sie sich nicht um ihn kümmert.
Und es ist sicherlich schwierig für den Kleinen mitanzusehen wie er, kaum das er bei seiner Mutter ist gleich wieder abgeschoben wird.

Das Jugendamt weiß also längst das er bei ihm lebt und ich kenne einige andere die Drogensüchtig sind und trotzdem kam bisher niemand vorbei um die Kinder mitzunehmen, denn da müssen schon unhaltbare Zustände vorliegen soviel weiß ich dann auch.
Er sorgt auch für den Jungen, kocht für ihn usw. und was er in dem Alter allein an Spielzeug hat das ist schon absolut High-Class – u. a. ein riesiger Flachbildschirm ganz für ihn allein wo er dran spielen kann, des Weiteren nur Markenklamotten, ein nicht gerade billiges Handy usw.
Klar dass dann andere die ihr Geld nur für Drogen ausgeben neidisch da drauf sind. Übrigens es sind auch keine harten Drogen aber er ist durch eine OP nun auch noch durch die Pillen (Tramal?) abhängiger  geworden ob das so stimmt weiß ich nicht da ich von sowas keine Ahnung habe und ansonsten kifft er und nimmt hin und wieder wohl Koks.

Und es ist ja nicht so dass er ihn misshandelt, sondern kürzlich mal eine Ohrfeige verpasst hatte nachdem sein Sohn stundenlang verschwunden war ohne sich zu melden und mein Kumpel machte sich logischerweise Sorgen. Und die letzte Ohrfeige liegt 4-5 Jahre zurück.

Und uns geht es um beide Seiten, also ihm nicht nur einfach das Kind zu entziehen ohne zu wissen ob es dem Jungen dann soviel besser geht, sondern auch die Möglichkeit meinen Kumpel einen Neuanfang zu ermöglichen – wenn es hinterher geglückt ist kann man immer noch sagen
das wir das eingeleitet haben aber wenn man es einfach so macht dann würde er sich überfahren fühlen, denn er sieht ja trotz seiner Drogensucht das alles super läuft. Und solange er Drogen bekommen kann wird er sich schwer damit tun davon abzulassen.

Aber ich werde jetzt mal mit dem Jugendamt sprechen und schauen was wir da machen können.
Danke und bis denn.

Probierst mal mit dem SpDi - die gibts in ganz Deutschland .... und helfen bei so ziemlich jedem Problem.

Wie unfein ist das denn?! Du und seine Mutter sollten an das Kind denken und endlich eine Anzeige machen. Aber sicher nicht anonym.

Ihr könnt durchaus das Jugendamt anonym auf die Problematik aufmerksam machen.

Ihr solltet es sogar. Es geht ja nicht nur um ihn. das ist jetzt knallhart: Er ist erwachsen, er kann mit seinem Leben machen was er will.

Aber hier leidet ein Kind darunter. Es bekommt - ja nach Alter -mit das Drogen ganz normal sind und läuft so großer Gefahr auch abhängig zu werden. Ob nun eine Vernachlässigung auch da ist kann ich so nicht sagen, hört sich aber schon so an.

Bin gerade entsetzt, dass das Kind da lebt🤔

Kommentar von FantaFanta76
15.02.2016, 11:06

Bitte helfe dem Kind! Geh zum Jugendamt! Ich bekomm ne Gänsehaut bei solchen Geschichten!

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Kommentar von FantaFanta76
15.02.2016, 12:10

Das ist total irre! Das Kind muss da sofort raus!

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Eine Therapie bringt erst dann etwas, wenn der Süchtige seine Sucht einsieht und selbst bereit ist, etwas dagegen zu tun.

Allerdings hätte ich an eurer Stelle längst das Jugendamt eingeschaltet. Denn es ist einem Kind nicht zuzumuten, mit einem drogenabhängigen Vater zusammen zu leben.

D.h. in dem Fall würde ich keinerlei Rücksicht auf den Vater nehmen, sondern versuchen das Kind zu schützen. Der Vater kann sich entscheiden, was er mit seinem Leben tut, das Kind nicht.

ich hoffe, dass das Kind nicht mehr ganz klein ist- aber so oder so- (harte) Drogen konsumierende Eltern sind auf keinen Fall hinnehmbar - insbesondere die Mutter sehe ich hier auch in der Pflicht, aber auch jeden der davon Kenntnis hat. Aus meiner Sicht solltet ihr ihm klar sagen- du machst eine Therapie oder wir schalten das Jugendamt ein PUNKT. Hier geht es in erster Linie ums Kind- alles andere ist zweitrangig.

Deine Überlegungen sind auf eine kriminell anmutende Art und Weise verantwortungslos. Dich und die Mutter sollte man gleich mitanzeigen wegen unterlassener Hilfeleistung und Kindeswohlgefährdung... :-/

Statt sich Gedanken darüber zu machen, wie ihr gut dastehen könntet, geht es aber eigentlich um das Kindeswohl!

Und dem wäre am besten gedient, wenn man das Kind euch allen entziehen würde!


1. ihm gehört das kind weggenommen, 2. wie alt ist er

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