Ein perfektes Steak zubereiten?

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3 Antworten

1. Das Werkzeug

Ein Steak muss bei 170 ° C angebraten werden. Die besten Ergebnisse werden mit einer gusseisernen Pfanne erzielt. Die Edelstahlpfanne und der heiße Stein sind ebenfalls Möglichkeiten der Steakzubereitung, jedoch ist schon ein großer Abstand zur gusseisernen Pfanne feststellbar.

Eine Teflon-Pfanne funktioniert überhaupt nicht. Die maximale Temperatur in einer Teflonpfanne beträgt 140 ° C und die ist viel zu weit von unserer Wunschtemperatur von 170 ° C entfernt.

2. Der Steak - Kauf

Ein gutes Steak beginnt bereits beim Kauf. Egal ob der eigene Geschmack ein
Rumpsteak, Filetsteak oder doch lieber Entrecote bevorzugt, das Steak muss
mindestens 3 cm dick sein. Es darf auch ruhig 5 oder 6 cm dick sein, aber das Mindestmaß ist 3 cm. Ist das Steak dünner, kann es nicht gelingen.

Das Gesamtgewicht sollte zwischen 200 bis 400g liegen.

Außerdem soll das Steak am Stück gekauft werden und keine Beschädigung wie z.B. durch einen Fleischerhaken oder einer Gabel erfahren. Zuhause kann dasFleisch auf die gewünschte Größe zu geschnitten werden.

3. Verbotene Dinge

Ein Steak darf nicht:

beschädigt werden (z. B. mit einer Gabel, Holzhammer, etc.),    

vorher gewürzt werden (es entstehen Bitterstoffe. Das Gewürz verbrennt in der heißen Pfanne und gibt Bitterstoffe ab, die das Steak schlecht schmecken lassen),

Steaks immer alleine in der Pfanne braten, nie zusammen mit Zwiebeln, Pilzen oder anderen Dingen braten,     

nie mit zuviel Fett angebraten werden,

das Fett von dem Steak nie vor der Zubereitung entfernt werden. Wer Fett an dem Steak nicht mag, kann es nach der Zubereitung abschneiden,

in der Pfanne nicht bewegt werden. Ein gutes Steak ruht während des Bratvorgangs in der Pfanne und wird dabei nicht gestört. Ein Lösen und frühzeitiges Wenden in der Pfanne verhindert die wohlschmeckende Krustenbildung.

4. Das Bratfett

Als Brattfett muss Butterschmalz genommen werden. Butterschmalz ist neutral und gibt keine Bitterstoffe ab. Anders normale Butter in der Molke enthalten ist oder diverse Öle. Ganz schlimm ist die Verwendung von Olivenöl. In all diesen Ölen sind Zutaten enthalten, die bei der großen Hitze verbrennen und Bitterstoffe abgeben. Diese Bitterstoffe zerstören den vorhandenen
Eigengeschmack des Steaks und wirken sich negativ auf das Bratergebnis aus.

Merke: Ein Steak darf nur mit Butterschmalz zubereitet werden.

Das Bratfett darf auch nicht zuviel sein, das Steak sollte nicht in dem Bratfett schwimmen. Wer es perfekt haben möchte, sollte nach dem Erhitzen der Pfanne das Bratfett abschütten. Das in der Pfanne verbleibende Fett bildet dann eine kleine Fettschicht die nahezu ideal für die Steakzubereitung ist.

5. Die Zubereitung

In der Zubereitung wird zuerst die Pfanne erhitzt und dann das Butterschmalz
geschmolzen. Die gewünschte Temperatur beträgt 170° C, außerdem wird der
Backofen auf ca. 70 - 90 ° vorgeheizt. Sobald die gewünschte Temperatur
erreicht ist, muss das überschüssige Fett aus der Pfanne entfernt werden. In
der Pfanne muss ein dünner Fettuntergrund sein, jedoch darf das Steak auf gar keinen Fall in Fett schwimmen.

Dann wird das Steak in die Pfanne gegeben und verbleibt dort für ca. 1 - 2 min
(je nach Dicke des Steaks). Während dieser Zeit darf das Steak auf gar keinen
Fall bewegt werden. Ein Bewegen des Steaks verhindert die Krustenbildung, und genau die muss für das perfekte Steak erreicht werden.

Danach das Steak wenden und die andere Seite ebenfalls anbraten. Achtung, für das Wenden keine Gabel oder ähnlich spitze Gegenstände verwenden. Das Steak darf nicht beschädigt werden.

Nachdem das Steak von beiden Seiten angebraten ist und sich die gute Kruste
gebildet hat, muss das Steak aus der Pfanne entfernt werden. Die Steaks in
Alufolie verpacken und in den vorgeheizten Backofen geben. Das Steak ist zwar von beiden Seiten angebraten, jedoch ist das Fleisch von innen noch roh.

Das Steak gart nun gesichert im Backofen bei ca. 70° - 90° C weiter. Die Garzeit richtet sich nun nach dem Geschmack des einzelnen, und liegt zwischen 2 und 5 Minuten (dann aber höhere Temperatur)  im Backofen – auch 30 min.

Wie gut ein Steak durch ist, kann durch einen Druck mit dem Finger ermittelt werden. Gibt das Steak beim Druck durch den Finger sehr nach und fühlt sich das in etwa so weich an, wie die eigene Lippe, dann ist das Steak Well. Entspricht der Druck des Steaks in etwa der Nasenspitze, dann ist das Steak medium. Entspricht der Druck des Steaks in etwas der Stirn, wird es allerhöchste Zeit das Steak aus dem Ofen zu holen.

Gut ist es auch, das Steak noch einmal in die Pfanne mit Butter (nicht zu heiß) geben und von allen Seiten mit Pfeffer und Salz würzen.

Je nach Geschmack können nun wohlschmeckende Soßen und weitere Beilagen wie z. B. Bratkartoffeln, Kroketten oder ganz klassische Folienkartoffeln dazu gegeben werden.

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Kommentar von Rosswurscht
10.05.2016, 08:53

Und in der Alufolie weichst du dann die Kruste wieder auf ...

Alufolie braucht man nicht für ein gutes Steak. Den Rest kann man so machen. Wobei Olivenöl kein Problem ist ... ich verwende seit Jahren Olivenöl für die besten Steaks ;-)

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im Netz steht ziemlich viel Sinnloses darüber...

 und genau HIER im Netz erwartest du die Erleuchtung? was bist denn du für einer ?

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Was hast du denn für ein Stück, und von welchem Tier?

Grill oder Pfanne? Was hast du für equipment?

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Kommentar von swissss
09.05.2016, 21:47



 Hier im Netz steht ziemlich viel Sinnloses darüber. schreibt er


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