Ein passender Anfang für ein Geschichte?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Darf ich fragen wie alt du bist?

Mir ist anfangs die Reiterin schon sehr unsympathisch, ich meine, wer reitet denn schon ein Pferd, dass verletzt ist,über Sprünge?

Aber zu deiner Frage:

Ich würde das Ganze im Bett kurz nach dem Aufwachen anfangen lassen. Zum Beispiel:

Ich reite über den Platz, auf den Sprung zu, die Menge jubelt, feuert mich an. Mein Pferd unter mir reagiert prompt und läuft noch ein kleines bisschen schneller. Aber was ist das? Statt der Anfeuerungsrufe dringen merkwürdige Piepsgeräusche in mein Bewusstsein, die immer lauter werden. Ich reiße die Augen auf, doch ich sehe nichts. Genauer gesagt sehe ich nur undurchdringliche Schwärze. Desorientiert versuche ich mich aufzurichten - Es geht nicht, Kabel, die an meiner Brust befestigt sind, hindern mich daran. Auch in meinem Arm spüre ich ein merkwürdiges Ziehen. Ich bekomme Panik, will mich befreien. Ich spüre wie Tränen meine Wangen herunterrollen und ich höre eine Stimme, die heiser schreit. Erst kurze Zeit später erkenne ich meine eigene Stimme. Mir wird schwindelig und ich sinke wieder zurück in meine Kissen.

Als ich das nächste Mal aufwache, sind Personen in meinem Zimmer, ich sehe sie nicht, aber ich kann sie hören. Es sind meine Eltern, die sich leise unterhalten. Ich bewege mich und meine Mutter berührt mich mit ihrer warmen Hand. Sie scheint die Frage, die mir auf der Zunge liegt, zu spüren und erklärt mir, dass ich einen Reitunfall hatte. Einen Reitunfall - plötzlich prasseln die Erinnerungen auf mich ein....

Das ist jetzt nur so spontan hingekritzelt und nicht gut überlegt. Natürlich fehlen auch wörtliche Rede u.ä.

Das soll ja nur ein Beispiel sein.

Mach einen Schritt zurück und beschäftige dich ein wenig mit Erzähltheorie.

Was macht eine Geschichte spannend? Sie hat einen Handlungs- und Spannungsbogen, der Protagonist, durch dessen Augen wir in aller Regel die Geschichte erleben, macht eine Veränderung durch. Er hat Ziele und es gibt Faktoren oder Personen, die ihn am Erreichen dieser Ziele hindern. Diese müssen überwunden werden. Wir empfinden Spannung, weil wir mit dem Protagonisten mitfiebern, uns um sein Wohlergehen sorgen und wollen, dass es ihm gut geht (ja, Ausnahmen gibt es immer, aber die überwiegende Mehrheit der Trivialliteratur arbeitet nach diesem Schema.

Am Anfang erlebt der Leser den Protagonisten unmittelbar vor der ersten großen Wendung der Handlung und bekommt Gelegenheit, die Ausgangssituation kennenzulernen, schließlich versteht er sonst den Wandel nicht.

Mir geht es wie einem anderen Antwortenden hier: Eine Protagonistin, die ein verletztes Pferd reitet, ist bei mir erstmal untendurch. Willst du nun zeigen, dass dieses Mädchen vor dem Unfall ein egoistisches Miststück war und sich durch die Blindheit verändert, ist das ein guter Anfang. Allerdings musst du dir dann überlegen, wie du den Leser trotz der Antipathie an sie bindest. Soll sie von vornherein ein netter Mensch sein, ist die Prämisse schlecht gewählt.

Also: Mach dir ein paar Gedanken um die Gesamthandlung, überleg dir, was sich wie entwickeln soll und wie du möglichst geschickt und spannend die Ausgangssituation gestalten kannst. Wenn du schreiben willst, ist genau das deine Aufgabe. Die Worte zu Papier zu bringen ist nur ein Teil der Arbeit.

Oft wirkt es gut, wenn man mittendrin anfängt. Du könntest also mit den Wahrnehmungen/ Gedanken der Reiterin beim verpatzten Sprung anfangen und dann eine Rückblende machen zum vorherigen Training und vielleicht nur andeuten, dass das Pferd erschöpft war, so dass der Leser dies entweder selbst herausfindet oder es später noch einmal aufgegriffen wird.

Du könntest also so anfangen, dass sie auf das Hindernis zureitet, alles normal scheint, und dass sie dann merkt, dass etwas nicht stimmt und wie sie den Unfall dann erlebt (wie verhält sich das Pferd, wie wird sie verletzt, was tut weh, was passiert nach dem Sprung - Trainer kommt zu Hilfe etc.).Wirf den Leser einfach unmittelbar in die Situation. Ein Prolog muss beim ersten Lesen nicht verständlich sein - oft wird er es erst, wenn man das Buch ausgelesen hat und sich noch mal mit dem Prolog befasst. Beschreibe auch Symptome der Erschöpfung, ohne dass diese zu eindeutig genannt werden, so dass der Leser später zurück blättert und denkt, aha, da war schon ein Hinweis vorhanden.

Da die Protagonistin später erblindet, wäre es vielleicht interessant, im Prolog sowohl visuelle als auch haptische und olfaktorische Eindrücke zu beschreiben, so dass sie sich später daran erinnern kann und vielleicht nach und nach auch stärker an die Gerüche und Geräsuche während des Sturzes erinnert. Du kannst dann das Thema aufgreifen, dass das Letzte, was sie gesehen hat, Bilder waren, die sie eigentlich nicht im Kopf behalten möchte.

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