Ein paar Fragen zur Hunderziehung?

7 Antworten

  1. Ich mach es so, denke schon.
  2. Nicht nachgeben, aber auch kein Gegendruck. Lieber versuchen wegzulocken mit Stimme etc.
  3. Kommt drauf an, was er gewohnt ist. Wenn er es nicht anders kennt kann 1h - 1,5h ausreichen solange er noch mit dem Kopf arbeiten darf.
  4. Da es ein Jagdterrier ist (und ich es ehrlich gesagt nicht gut finde, dass so ein Hund an Nichtjäger vermittelt wird) könnte das sehr schwer werden. Da bei diesen sturen Kollegen Strafen selten wirken, musst du positiv daran arbeiten. Sprich: Vogel fliegt auf, er hält kurz inne --> sofort laut loben und ordentlich bestätigen. Irgendwann wird er sich hoffentlich umdrehen und sich rückversichern, was man ordentlich fördern musst. Mach dir aber keine zu große Hoffnung. Der Jagdterrier ist dafür gezüchtet alles zu packen, dass sich irgendwie bewegt!
  5. Kommt drauf an. Ich mach es so, dass sie am Geschirr ziehen und am Halsband nicht ziehen darf, die kennen den Unterschied sehr schnell.
  6. Wenn er in eine bestimmte Richtung zieht, drehst du dich um und gehst in die Gegenrichtung, solange bis er sich so verhält, wie du das willst. Dauert anfangs oft sehr lange, aber irgendwann haben sies aber raus. Manche Leute bleiben einfach nur stehen, das führt aber bei einem so einem Hund eher dazu, dass er noch mehr Energie aufstaut.

Wie schon gesagt, finde ich es nicht gut, dass Nichtjäger einen Jagdterrier haben. Es ist ziemlich schwer einen solchen Hund zu erziehen und alltagstauglich zu machen. Ich sage nicht, dass nicht alle Jagdhunde nur bei Jägern glücklich werden können, beim Jagdterrier ist dies jedoch der Fall. Ich kenne selber welche und das sind wahre Rabauken, bei denen du Erfahrung und Durchsetzungsvermögen brauchst. Aus deinem Profil geht hervor, dass du eher zur schüchternen Sorte gehörst, das solltest du schleunigst ablegen. Wobei so ein Hund auch Selbstbewusstsein stärken kann. Ich war früher auch recht schüchtern. Dank meinem Hund (bei dem ich mir das auch nicht leisten konnte) habe ich enorm an Selbstvertrauen gewonnen. Dir viel Erfolg!

Wie fanden die rasse total ansprechend da sie sehr familienfreundlich ist, aber auch viel Bewegung braucht und viel gefördert werden muss und das hat sich auch alles bestätigt! Natürlich ist er nicht top erzogen, und es gibt Tage an denen ich ihn nicht 100% auslasten kann aber grundsätzlich war die rasse eine absolut gute Entscheidung! Natürlich haben wir aber auch Glück dass wir so einen gutherzigen bekommen haben! Er hat in seiner Welpenzeit nicht einmal etwas kaputt gemacht, liegt vielleicht aber auch daran das er sehr viel bewegt wird. Aber das einzige negative ist wie du schon sagtest der Jagd Instinkt aber es ist jetzt nicht so, dass er komplett dicht macht und dem Vogel bis sonst wo hinterher rennt sondern er schaut schon wo ich bin und bleibt in Sichtnähe.

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  1. Ja ich finde das sinnvoll aber nur dann wenn der Hund sinnvoll gelernt hat, sich zurückzuhalten, ansonsten aber zieht man sich einen Ressourcenverteidiger groß und gerade Terrier neigt dazu.
  2. Natürlich ist es nicht gut, dass der Hund lernt durch ziehen an den Ort seiner Begierde zu kommen, solch ein Verhalten etabliert sich gerne selbst, da das schnüffeln dann an diesem Ort der primäre Verstärker (bedürfnisbefriedigende Verstärker) ist und das setzt sich ungemein schnell fest. Besser wäre es dem Hund beizubringen nicht zu ziehen auch wenn er wo hin will.
  3. Ich denke das ist individuell zu betrachten und führt immer wieder zu konträr gehenden Diskussionen und ist nicht pauschal zu beantworten.
  4. Das kann man auch nicht pauschal beantworten, dafür aber eignet sich eine Hundeschule super.
  5. IMMER Geschirr, niemals Halsung. Eine Halsung würde ich nur dran machen, wenn der Hund z.B. wegen Angstverhalten dazu neigt sich aus dem Geschirr zu ziehen, dann wäre die Halsung allerdings nur zur Sicherung da, das halten des Hundes selbst erfolgt über das Geschirr und das sollte gut sitzen, 08/15 Geschirre von Fressnapf oder gerade die von K9 sind absolut untauglich.
  6. Da gilt das selbe wie für 2, dem Hund beibringen nicht zu ziehen, das macht man am besten mit einem Marker.

Aber bei all den Fragen würde ich Dir empfehlen, Dir eine gute gewaltfrei arbeitende Hundeschule aufzusuchen, denn das alles ist zu viel um Dir dafür auf alles eine hilfreiche Antwort zu geben.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Wir waren schon in einer welpenschule, wollen jetzt erstmal alles umsetzen was wir gelernt haben und später nochmal in die Hundeschule gehen ;) danke für die ganzen Antworten, hat mir wirklich sehr geholfen! Haben sie denn ein empfehlenswertes Geschirr?

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@Littlelollygirl

Meine bekommen maßgeschneiderte Geschirre. Die kann man super im Inet bestellen, sich auch die Farbe und eventuelle Gimmicks aussuchen.

Oftmals zwar ein wenig teurer als 08/15 Geschirre bei Fressnapf und Co. aber eben immer sinnvoller.

Ich kaufe die immer gerne bei https://shop.phebee.at/Brustgeschirre:::22.html

aber wie ich gerade sehe hat sich viel geändert, hab auch lange kein Geschirr mehr kaufen müssen.

Naja jedenfalls finde ich deren Geschirre echt super und die Preise finde ich auch i.O. für massgeschneidert.

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1. Meine kennen Abbruch und Freigabe, ergibt sich einfach aus dem Training. Ich nutze das aber nur wenn es mir aus irgendwelchen Gründen notwendig erscheint.

2. Auch das hängt von dir ab. Ich lasse das nicht zu, ganz einfach aus dem Grund, dass meine Hunde fast ausschließlich frei laufen und die paar Meter an der Leine will ich dann zügig hinter mich bringen. Wenn dein Hund aber nur an der Leine hängt, würde ich ihn (in vernünftigem Rahmen) machen lassen, ihr seid schließlich für ihn draußen. Ich würde übrigens auch daran arbeiten ihn per Kommando weiterzuschicken, nicht mit an der Leine ziehen.

3. Ab 1 Jahr belaste ich meine Hunde normal. Nur hohe Belastungen vermeide ich noch. Also ganz normal ein paar Stunden geht, wenn er es vom Kopf her schafft.

4. Erziehung. Lies dich in Anti-Jagd-Training einm das führt hier zu weit. Aber ganz kurz ein paar Stichworte: Gehorsam, Impulskontrolle, Ausgleich und niemals nie Erfolg. Und denk dran auch Hetzen ist selbstbelohnend.

5. Ich bevorzuge HB, aber ich habe sehr große Hunde die eine passable Leinenführigkeit haben und eben meist freilaufen und deswegen auch nur an der kurzen Leine. Wenn du befürchtest er könnte in die Leine knallen (v.a. bei längeren Leinen), nimm lieber ein Geschirr.

6. Üben üben üben. Und möglichst am Anfang die Möglichkeit geben da etwas Energie loszuwerden. Da kann ich dir nicht groß helfen. Meine ziehen entweder etwas (die 50 m ist mir das egal) oder ich zeige kurz was ich an Beute (Spielzeug) dabei habe, dann lauern sie eh nur neben mir ob ich es nicht vielleicht gleich ganz raus hole.... oder, jetzt wo sie alle erwachsen sind, einfach "Fuß" und gut ists. Nur muss dafür natürlich einfach der Gehorsam passen.

  1. Ich arbeite sehr viel mit Freigabekommandos. Beim Füttern handhabe ich es so, dass der Napf bis zur Freigabe mir gehört. Ich kann Dinge rausnehmen, reintuen, ihn wegnehmen, verschieben, etc. Sobald ich ihn aber freigegeben habe, rühre ich ihn nicht mehr an, bis meine Hündin fertig ist.
  2. Meine Hündin darf nur dort ausführlich schnüffeln, wo sie sich auch lösen darf. Für alle anderen Orte gibt es das Kommando "Weiter".
  3. Die Faustregel lautet 5 Minuten pro Monat oder 1 Minute pro Woche. Gerade bei aktiven, jungen Hunden muss man aufpassen, dass man sie nicht unabsichtlich überfordert.
  4. Alternativverhalten antrainieren und den Hund rassegerecht auslasten. Am besten lernt man das in einer guten Hundeschule. Wenn das nichts bringt, muss der Hund an der (Schlepp-)Leine bleiben.
  5. Bei kleinen oder jungen Hunden würde ich immer zu einem gut sitzendem Geschirr raten. Ganz besonders, wenn der Hund nicht wirklich leinenführig ist.
  6. Auch das lernt ihr am besten in einer guten Hundeschule.

Gewaltfrei arbeitende Hundeschulen findest du z.B. hier: www.trainieren-statt-dominieren.de

Gerade als Anfänger sollte man sich frühzeitig Hilfe suchen, damit eventuellem Fehlverhalten vorgebeugt werden kann bzw. nicht festigt. Ihr habe euch ja nicht unbedingt für eine "leichte" Rasse entschieden...

1.) Mein Hund kennt ein Kommando zum fressen, ob es sinnvoll ist weiß ich nicht, benutze es auch fast nie.

2.) Da gibt es unterschiedliche Meinungen, meiner darf es solange er nicht übertreibt 😉

3.) Solange er und du Lust hast.

4.)Erziehung... Manchmal kriegt man das aber nie ganz weg.

5.) Aufgrund der Fragestellung... Geschirr.

6.) Ich bleib solange stehen bis es ihm zu blöd ist 😎

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