ein paar fragen zur bundeswehr und dem führungszeugnis

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2 Antworten

Eine Anzeige ist erst mal kein Problem. Problematisch wird es, wenn es zu einer rechtskräftigen Verurteilung kam.

Es gibt mehrere Arten des Führungszeugnisses. Die Bundeswehr holt ggf. auch Auskünfte aus dem Bundeszentralregister (BZR) ein. Alles was irgendwann mal aktenkundig wurde, kommt auch raus.

Musterung: Du wirst auf die körperliche und psychische Eignung für die verschiedenen Tätigkeitsfelder geprüft. Es gibt da mehr als nur bestanden oder nicht bestanden.

Wie oft kommt diese Frage denn noch? http://www.gutefrage.net/frage/hallo-kennt-ihr-wem-der-trotz-ner-anzeige-zum-freiwilligen-wehrdienst-durfte-

  1. trotz einer anzeige wegen körperverletzung zum freiwilligen wehrdienst ?

Die Anzeige allein ist erst mal kein Hindernis.

  1. steht in meinem führungszeugnis (füz) alle meine taten der vergangenheit ?

Im Führungszeugnis stehen nur Freiheitsstrafen über 3 Monaten und Geldstrafen über 90 Tagessätzen. Da du aber bei einer Bewerbung nicht bestraft sein darfst, ist dein Führungszeugnis also nicht relevant. Wenn du also vorbestraft bist und dies nicht im Führungszeugnis steht, hast du trotzdem schlechte Karten.

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