Ein Naturschutzverein will einem Landwirt einen Weidezaun fördern. Muss der Eigentümer der Fläche gefragt werden, wenn es im Rahmen des Pachtvertrages erfolgt?

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1 Antwort

Da ist nur die Fläche verpachtet !

Wenn nichts beschrieben ist im Vertrag , ist die Einzäunung Sache des Pächters .

Anständige Menschen reden mit einander , ohne städtische Anwälte oder andere Wichtigtuer .  Was haben sie damit zu tun?


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Kommentar von NaturKlaus
23.02.2017, 19:53

Ich möchte dem Landwirt mit EU Fördermitteln eine naturschutzfachlich sehr wertvolle Fläche einzäunen, um sie wieder ökonomisch für den Landwirt zu machen. Hier soll dann eine ganzjährige extensive Beweidung stattfinden. Der Zaun besteht aus Holzpfosten mit 3 Litzen dran. Das Amt das die Fördermittel vergibt möchte aber die Einverständniserklärung von den Eigentümern. Der Pächter sagt aber, da die Einzäunung der landwirtschaftlichen Nutzung dient liegt das im Rahmen des Pachtvertrages und wir dürften die Eigentümer gar nicht mit einer solchen Einverständniserklärung behelligen, denn das wäre eine Vereinbarung neben dem Pachtvertrag was aus Sicht des Pächtern nicht rechtmäßig wäre. Das ist eben die Frage ob das wirklich so ist?! Die Eigentümer sehen das ähnlich und verstehen das nicht. Nur wir stecken in der Zwickmühle wie 10 Jahre die Zweckbindungsfrist des Zaunes gewährt werden soll? Wir haben auch keine Ahnung über die Laufzeiten der Pachtverträge. Tja was tun? Hier geht es um 58ha naturschutzfachlich wertvolle Fläche, die anders kaum zu bewirtschaften ist.

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