Ein-Mann-GmbH - Mindesteinzahlung

2 Antworten

Das stand so im GmbH- Gesetz in der Fassung bis 31.12.2008.

Ab 2009 gilt diese Besonderheit bei einer Ein- Mann- GmbH nicht mehr.

Unabhängig von der Zahl der Gesellschafter müssen bei der Anmeldung einer GmbH 50 % der Stammeinlagen geleistet sein.

Der Rest ist erst dann fällig, wenn die Gesellschafterversammlung ihn einfordert.

Bis dahin steht in der Bilanz auf der Aktivseite:

Ausstehende Einlagen auf das Stammkapital.... €

Davon eingefordert 0,00 €.

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http://www.gutefrage.net/tipp/gmbh-stammkapital

Die Einzahlung der Stammeinlage von 25.000 € kann nicht in Form von Aktien erfolgen.

Möglich sind eine Bargründung, oder eine Sachgründung. Die Bargründung ist relativ einfach und ist schnell vollzogen. Hierzu müssen die 25.000 € bar eingezahlt werden. Zur Sicherung des Stammkapitals müssen vor Eintragung in das Handelsregister die Mindesteinlagen erbracht werden. Diese betragen mindestens ein Viertel der Stammeinlage jedes Gesellschafters, insgesamt jedoch mindestens 12.500 Euro.

Das Stammkapital muss nicht in Geld aufgebracht werden. Möglich ist auch die Ersetzung der Zahlungspflicht durch die Vereinbarung sog. Sacheinlagen. Dies sind Vermögensgegenstände, die der GmbH anstelle eines Geldbetrages zu Eigentum überlassen werden bzw. in ihr Vermögen übergehen. So kann im Gesellschaftsvertrag vereinbart werden, dass ein Gesellschafter den auf ihn entfallenden Betrag seiner Stammeinlage z.B. durch Übereignung eines Fahrzeuges an die GmbH erfüllen kann. Sobald jedoch einer der Gesellschafter seine Einlage nicht monetär leistet, sondern in Form von Sachwerten, wird der Gründungsprozess schwieriger. Der Sachwert muss im Vertrag genau beschrieben und geschätzt werden sowie ein Sachgründerbericht verfasst werden muss. Auch für den Eintrag im Handelsregister sind Unterlagen über die Sacheinlage einzureichen.

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