Ein Kumpel ist nach Frankreich ausgewandert und wohnt dort extrem abgelegen in der Normandie - Die nächste medizinische Versorgung ist kilometerweit weg?

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12 Antworten

Naja so sehr Pampa wie es ausschaut ist die Normandie ja nun wirklich nicht. Immerhin hat die Normandie mit 111 Ew/km² noch eine höhere Bevölkerungsdichte als Frankreich insgesamt. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/74693/umfrage/bevoelkerungsdichte-in-den-laendern-der-eu/

Viele Länder Europas sind weit dünner besiedelt.

Wir sind hier, was die medizinische Versorgung im Notfall betrift, einfach viel zu verwöhnt. Da ja in spätestens 15 min ein RTW vor Ort ist macht sich doch kaum mehr jemand Gedanken um erste Hilfe. Das ist in den Ländern wo die Retter gern mal eine halbe Stunde oder länger brauchen ganz anders.

Ein Bekannter von mir ist Arzt in Schweden, auch da läuft es anders, die Probleme sind aber nicht anders als bei uns. Er kann das beurteilen den er stammt aus Bayern.

Also einfach mal wieder ein wenig selbst vorsorgen, dann ist das auch kein Problem. Soll in Deutschland manchmal auch sehr hilfreich sein.

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Was meinst du, wie es auf der schwäbischen Alp aussieht? Das nächste Krankenhaus von mir aus ist 26 KM weg. 
Als mein Vater beim Fällen unter einen Baum gekommen ist war der Rettungshubschrauber in 4 Minuten da. Der Krankenwagen in 10 Minuten. 
Wenn deinem Kumpel etwas passiert wird ebenfalls der Rettungshubschrauber kommen. Du kannst nichts vorsorglich tun. Dein Kumpel soll einfach auf sich aufpassen. 

Falls du es nicht mit bekommen hast, nicht jeder kann einfach in der Großstadt leben. Irgendwer muss sich um die Landwirtschaft kümmern. Da muss man seine Felder und Wiesen direkt vor Ort haben. Sonst kann man gleich die Insolvenz anmelden. 

Außerdem ist die Normandie nicht so einsam. Es gibt Dörfer und unzählige Siedlungen. Da hält man oft zusammen. Einsam sieht anders aus.

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Kommentar von Akecheta
04.03.2017, 08:29

Alb bitte ;)

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Ich gehe davon aus, dass dein Kumpel gesund und volljährig ist und sich vorher über seinen neuen Wohnort informiert hat.

An einen solchen Ort zieht man nicht, wenn man ständige medizinische Betreuung braucht. Also dürfte es genügen, wenn er einen erste-Hilfe-Kurs gemacht hat und eine gut sortierte Hausapotheke hat und im täglichen Leben ein bisschen normale Vorsicht walten lässt. Und eine Liste aller wichtigen Telefonnummern griffbereit hat.

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Kommentar von Klaudrian
04.03.2017, 08:24

Eine Hausapotheke haben wir daheim auch. Medizinisches Grundwissen kann man sich aneignen. Durch erste Hilfe Kurse und via Internet. 

Da kann ich dir nur recht geben.

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So schwach besiedelt ist die Normandie nicht, wie du es glauben machen willst. War schon oft genug dort.

Die nächsten Kleinstädte wo immer ein Arzt ist, sind auch nicht weiter weg als im ländlichen Bereich in D. Eher ist D ein Notarztentwicklungsland, weniger unsere Nachbarn.

Gleiches Problem also auch hier, wenn man ländlich wohnt. Und auch Frankreich hat die 112 und zur Not auch mit Hubschrauber.

Er braucht nur ein Handy und einen Empfang und noch jemand, der das bedienen kann, falls er selber "komplett" ausfällt und wenn er alleine wohnt, braucht er sich auch keine Gedanken machen, dann muss er mit einem Restrisiko eben leben, wie leider so viele allein lebende Senioren.


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Kommentar von Tamtamy
04.03.2017, 08:43

Gute Antwort!

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Er kann sich ja eine Krankenstation zuhause einreichten und einen Arzt mit Krankenschwester einstellen. Dann kann er noch einen eigenen Wachdienst anheuern.

Wenn es ihm zu einsam ist, kann er auch umziehen und in der Stadt wohnen.

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Kommentar von Halbammi
04.03.2017, 08:43

Das wäre unnötig. Er ist dann ja nicht mehr einsam :-)

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Sich einen besser gelegenen Wohnort suchen, man fällt Entscheidungen und lebt/stirbt mit ihnen.

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Damit muss man dan eben leben, wenn man sich entscheidet an so einen Ort zu ziehen ....

da hilft nur:

- medizinisches Grundwissen

- eine gut sortierte Hausapotheke

- gute Kontakte zu den Nachbarn, falls man mal Hilfe braucht

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Medizin studieren.
Eine Waffe kaufen und damit umgehen lernen.
Mit Nachbarn anfreunden.

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Gesunde Ernährung.

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Dir ist schon klar, dass die Franzosen auch Hubschrauber besitzen und in weit abgelegene gebiete sicher keinen Krankenwagen schicken, sondern nen Hubschrauber der in 5 min da ist?

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Welch tragisch Ding! Errette ihn! 

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Näher an eine Polizeidienststelle und/oder Rettungswache ziehen?

Mehr wird nicht übrig bleiben.

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