Ein Kollege wurde von einem Trickbetrüger "abgezogen"(260€ Schaden)?

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2 Antworten

Nein, aber eine Abmahnung aussprechen weil die Arbeitsanweisung mit Sicherheit vorgibt sowas zu prüfen

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Grundsätzlich müssen Geldscheine in unbegrenzter Menge angenommen werden. Das gilt bei einem normalen Zahlvorgang.

Manche Supermärkte wechseln auch mal einfach so das Geld, ohne das der Kunde etwas kauft. Das ist jedoch sehr selten.

Aus Sicherheitsgründen öffnen sich Supermarktkassen meist erst nach der Registrierung eines eingescannten Produkts.

Zudem ist ein Supermarkt keine Bank. Ferner weisen viele Supermärkte ihre Kassenfachkräfte dazu an, bei viel angebotenen Bargeld vorsichtig zu sein.

Das der besagte Kassierer auf ein derartiges, eindeutig bankenähnliches, Tauschgeschäft einging, verwundert doch sehr.

Kann mir nicht vorstellen das sein Filialleiter das bereits im Vorfeld so gebilligt hat.

Arbeitsrechtlich schwierig. Eine Abmahnung ist ganz sicher ok. Eine Kündigung halte ich für gar nicht so abwegig.

Dazu müsste eine grobes ( Mit- ) Verschulden durch Fahrlässigkeit vorliegen. Im hier vorliegenden Fall wäre dies zu bejahen.

Frag mich wie der Trickbetrüger das geschafft hat und der Kassierer sich so täuschen lies.

Nach dem der vermeintlich letzte und hier fehlende Zehner vom Kunden drauf gelegt wurde, hätte der Kassierer definitiv noch mal nachzählen müssen.

Unabhängig davon wie viele Kunden noch an der Kasse standen.

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